Ich habe meinen Essay jetzt wieder zurückbekommen. Dabei herausgekommen sind 12 Punkte (=1,6). Für den Essay selbst habe ich 12,5 Punkte bekommen, für das beiliegende Dossier 14 und für die Abstracts leider nur 8 Punkte (das Ganze wurde dann ganz komisch gewichtet und dann verrechnet). Hätte das wohl nicht kurz in zehn Minuten machen sollen, als Kommentar stand:
„Mit den Abstracts haben Sie es sich etwa einfach gemacht: ein Diagramm, ein Kurzausschnitt aus einem viel längeren Lexikonartikel und ein weiterer Kurztext – ein wenig mager!“
Ja mei, ich mache doch keinen Abstract von einem drei Seiten langen Artikel. *hust*
Nochmals auch ein ganz großes Danke an doerfler, ela, Matthias und Marc, die sich das alles durchgelesen, und mir viele Tipps gegeben haben!
Nachdem das jetzt der letzte schöne Tag meines verlängerten Wochenendes ist, und ich bis jetzt alle Arbeit, die ich so tun müsste, bis heute aufgeschoben habe, habe ich vorhin beschlossen, das erstmal zu machen. Gut, die Englischvokabeln kann ich später immer noch lernen, aber immerhin habe ich schon die BWL-Hausaufgaben erledigt. Deutsch wollte ich auch machen, leider habe ich das Aufgabenblatt dazu mysteriöseweise irgendwo hingelegt, wo ich es nicht mehr finden kann (und das obwohl ich doch jetzt Ordner habe). Sowas aber auch. Jetzt kann ich die fünfzehn überaus depressiv angehauchten Gedichte gar nicht beschreiben und eines der überlangen Heinrich Heine-Gedichte auf alles Mögliche untersuchen.
Was auch recht ätzend ist, ist, dass das kleine ‚Heimatverlust und Exil‘-Büchlein mit den tollen Gedichten für Deutsch fast so aussieht wie mein kleines ‚Vektorielle Geometrie‘-Büchlein für Mathe. Ist immer recht unpassend, für Deutsch das Mathebuch mitzunehmen, obwohl es wohl doppelt so unterhaltsam wäre.
Außerdem habe ich heute meine Fenster abgedichtet. Im Winter zieht’s da durch alle Lücken, und da gibt es von tesa diese tollen ‚Anti-Wind-Durchzug‘-Streifen, die man dann quasi zwischen dem eigentlichen Fenster und Fensterrahmen pappen kann. Ich fühl‘ schon, wie es hier immer wärmer und wärmer wird. Ja. (Die Heizung ist doch noch gar nicht an?)
Was mache ich jetzt? Vielleicht meine Englischvokabeln anschauen oder so.
P.S.: Sorry Marina, dass ich heute Morgen gegen zehn Uhr nicht wie verabredet an der Hölderlinstraße stand um mit Dir und Clari BWL zu lernen (gehst Du morgens nicht an Dein Handy? Ich wollte ja immerhin absagen). Ich war einfach zu müde um aufzustehen.
Gestern Nacht bin ich irgendwann in unseren Keller gegangen. Dort ist unser Vorratsraum, in dem wir – wie der Name schon sagt – unsere Lebensmittel aufbewahren, und dort eben auch unsere Getränke.
Ich habe gar nicht erst überlegt, in unserem Vorratsraum das Licht anzumachen, da ich ja weiß, wo das steht, was ich möchte. Ich gehe also im Halbdunkeln auf das Getränkeregal zu, und hole mir die Cola. Doch plötzlich stand neben mir etwas Großes, Schwarzes. Es starrte mich an, und ich habe mir vor Schreck die Colaflasche auf den Fuß fallen lassen.
Als ich feststellte, dass sich das große Ding da überhaupt nicht bewegte, weder Messer noch Schlagstock dabei hatte, knipste ich das Licht an und bemerkte, dass es schlicht und einfach sowas war.
Mein Vater war am Samstag beim Ikea o.ä. um Vorhänge, Stühle und Dekoration für unsere Küche zu kaufen. Ich frage mich ehrlich gesagt, was diese Giraffe (ich bin mir nichtmal sicher, ob es sich hierbei um eine Giraffe handelt, es hat halt mal so ausgesehen und fürs Fotografieren war ich zu faul) in unserem Vorratsraum zu suchen hat, da sieht sich ja eigentlich so keiner. Na ja, man muss ja nicht alles verstehen, was in diesem Haus passiert. Immerhin steht der Rest (Holzelefanten und neue Tischdecke (was heißt neu, sowas hatten wir davor gar nicht)) jetzt auf dem Tisch und der Rest, irgendwas Unidentifizierbares (nennt man wohl Kunst) auf unserem Schrank, so wie es sich gehört.
Nachtrag: Ich war jetzt doch neugierig, und habe überprüft, ob es sich um eine Giraffe handelt. Ja, es handelt sich um eine Giraffe. Und wenn man sich das Ding jetzt mal im Halbdunkeln vorstellt, dann ist das doch schon unheimlich. Übrigens: Wer kam auf die verdammt schwule Idee, dem Holzding eine Krawatte umzubinden?!
Okt
02
[01:46] Jenny: ich glaub mir ist mein auge aus dem kopf gefallen
[01:46] Horst*: ok dann soll es so sein ist doch kein prob oder
[01:46] Jenny: ich weiß nicht, ich seh jetzt nix mehr
[01:48] Horst: und was meinst du damit ?
[01:49] Jenny: ich muss es suchen gehen
[01:49] Jenny: ich glaube es liegt unterm stuhl
[01:49] Horst: lol was den???deine brille?
[01:49] Horst: oder was ?
[01:49] Jenny: mein auge
[01:49] Horst: hä?
[01:50] Horst: hast du ein glasauge oder wieso kann das rausfallen?
[01:50] Jenny: ne ein echtes
[01:50] Horst: ich glaube da will mich wer verkackeiern
[01:51] Jenny: neeee
[01:51] Jenny: echt jetzt
[01:51] Horst: dann erklär mal wie dein echtes auge runterfallen kann
[01:51] Jenny: ich weiß nicht
[01:51] Horst: so das du es suchen musst jetzt bin ich gespannt
[01:51] Jenny: es sprang einfach raus
[01:51] Horst: na klar
[01:51] Jenny: ich glaube es wollte selbstmord begehen
[01:52] Horst: ich sitze hier und lach mich fast tot lol
(via ICQ)
* Name geändert. Gesprächspartner will nicht erkannt werden.
Ich war eben auf dem Blog meiner Schwester und habe zwei lustige Fotos entdeckt: Fotos, auf den sie jeweils mehrmals darauf zu sehen ist. Fand das irgendwie sehr faszinierend und interessant anzuschauen.
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Jenny, 22 Jahre jung. Schon immer in Baden-Württemberg lebend.
(Ist froh, dass sie nicht genauso schreibt wie sie spricht.)
Hat seit Sommer 2007 das Abi in der Tasche beginnt nun eine Ausbildung
zur Mediengestalterin.



