So kann ich nicht arbeiten! II
Mathebücher sind absolute Loser, wenn es darum geht, möglichst realitätsnahe Aufgaben zu stellen. Im Mathebuch in der elften Klasse hatten wir Schulklassen mit Mädels, die alle um die 1,70 Meter groß waren, plus minus 50 Kilogramm auf die Waage gebracht haben und einen durchschnittlichen BMI von 17,83 hatten (Mathebücher fördern Schlankheitswahn!) – wo ist denn so was gang und gäbe? Erst vor einiger Zeit gabe es eine klasse Aufgabe mit braunen Gummibärchen (Mathebücher sind farbenlind!) und jetzt auch noch das:
Als würden Kinder so etwas machen. Haben die sonst kein Spielzeug?
Schule
Virtuelles Selbstbildnis

Das trifft’s echt gut. Vor allem der Hintergrund: sieht aus, wie direkt aus meinem Zimmer abfotografiert (bis auf den Vorhang, so was hab ich ja nicht). Wie heimelig!
Tagtägliches
Unergründliche Grauzone
Heute im BWL-Unterricht…
BWL-Lehrer: „Ja, hier ist das so. Und hier wiederum ist das so. Und hier ist das wieder so.“
Flüsternd…
Marina: „BWL ist irgendwie… so schwammig.“
Ich: „Ja… Voll die Grauzone.“
Marina: „Eine Grauzone, in die Deine grauen Zellen niemals vordringen werden.“
Ich: „Stimmt.“
Wortgefecht
Neweste News
Der 6. Februar 2006, hier die aktuellsten News aus der Region…
Wohnzimmer – Wäsche vermisst: Ich habe heute verzweifelt Wäsche gesucht. Nichts Anziehbares mehr im Schrank, nicht mal mehr schmutzige Wäsche hinter der Tür, alles weg. Wollte jetzt schon alles auf meine Schwester schieben (zieht dauernd meine Klamotten an, könnte wenigstens mal Bescheid sagen, soll die dann vor dem Zurückgeben wenigstens waschen, damit das nicht mehr so einparfümiert riecht, bla bla), habe dann aber beim Kochen herausgefunden, dass alles seit einer Woche auf der Wäscheleine zum Trocknen hängt.
Ich lege meine frisch gewaschene Wäsche immer erst aufs Bett. Weil ich nie direkt nach dem Trocknen Lust habe, das alles in den Schrank zu räumen. Also danach irgendwann auch nicht. Deshalb wandert das meistens so umher: vom Bett auf den Stuhl, wenn ich schlafen will. Vom Stuhl dann aufs Bett, wenn ich wieder an den PC gehe. Und vom Bett wieder zum Stuhl, wenn ich wieder mal schlafen gehe. Später dann räume ich es auch mal ein. So nach ’ner Woche oder so. Weil dann kommt die zweite Wäscheladung, und dann ist das immer so schwer hin- und herzutragen.
Jennys Zimmer – Unzumutbare Hygienezustände: Außerdem habe ich mir vorgenommen, mal wieder zu Staub zu saugen. Weil gestern hatte ich Pommes gegessen, der Teller stand direkt an der Tischkante. Ich stach mit der Gabel genüsslich in zwei goldbraune Pommes, und der Druck auf der Seite erhöhte sich, der Teller stand nur halb auf dem Tisch und kippte. Und fast alle Pommes und zwei Rösti fielen auf den Boden. Nur ein Rösti hat’s auf dem Teller gehalten. War da mit Ketchup oder Mayo so festgeklebt.
Dachte ich mir dann, dass ich das wie Aschenputtel mache: Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen. Trotzdem war das im Endeffekt mehr Staub als Essen. Voll doof (neben dem Schreibtisch liegt dummerweise auch noch der meiste Staub). Schließlich dauern Pommes im Backofen mal eine halbe Stunde.
Resümee (boah, an ein paar Stellen grenzt neue deutsche Rechtschreibung echt an optische Verkrüppelung der Wörter, die kriegen ja Komplexe): Zuviel Aufwand, kaum Ertrag, das schreit nach Verlust. (Gott. Habe ich das echt geschrieben. Ich schieb’s mal auf die vier Schulstunden BWL heute.) Und gestaubsaugt habe ich auch nicht.
Klassenzimmer – Mut zur Bildung: Ferner habe ich mich heute mal wieder nach bevor stehenden Klausuren erkundigt, das mache ich jeden Monat mal um völlig up to date zu sein. Also. Und ich habe festgestellt, dass ich diesen Donnerstag Englisch schreibe und gleich am kommenden Montag auch noch Biologie. Ihr versteht. Mein schlechtestes Fach. Und gerade weil es ja mein schlechtestes Fach und meine allerletzte Bioklausur ist, habe ich beschlossen, dass ich da jetzt mal total gut abschneide. Hm ja, gut, so im Dreierbereich wäre eine echt taffe Sache. Das wäre der krönende Anschluss und mal ein Erfolgserlebnis.
So, das war’s mit den News. Zurück zu Lück. Öh. Oder so.
Bla... Bla... Bla...
Prioritäten setzen
Kurz vor sieben Uhr am Morgen in Deutschland: Ich habe gerade meine Schultasche für einen achtstündigen Schultag gepackt und festgestellt, dass ich mehr Essen und Trinken verstaut habe als Schulzeug.
Kurz & knackig, Schule
