16. Februar 2007

Problemchen

Ich habe eigentlich nie Probleme mit meinen Kontaktlinsen. Ich papp die mir morgens in die Augen, abends wieder ‚raus, das dauert insgesamt so zehn Sekunden. Und die Stunden über, in denen die auf meinen Augen kleben, spüre ich die nicht. Es gibt nur eine Situation, in der Kontaktlinsen doof sind, und die mich extrem stört:

Wenn ich morgens mit dem Bus fahre und schlafe. Und das mache ich meist, was soll man die einstündige Busfahrt über auch sonst tun. Jedenfalls, wenn ich dann in der Schule aussteige, und ich die Augen aufmache, dann flutschen die nicht mehr richtig.
Ich laufe ein paar Meter, und dann hängen die irgendwo mitten im Auge ’rum und ich sehe halb scharf und halb unscharf. Ich habe dann immer das Gefühl, dass ich schiele (wahrscheinlich tu ich das auch). Dann muss ich die Augen zumachen (ich mach meist nur eins zu, mit zwei geschlossenen Augen seh ich so schlecht), weil die Linsen aufgrund der Trockenheit sonst leicht herausfallen (wenn ich zum Beispiel zu oft blinzel) oder auf einmal hinter dem Augen hängen, und das bringt mir dann herzlich wenig. Außerdem dauert das immer so lange, bis man die vom hinteren Teil des Auges wieder vor geholt hat und das piekst dann so seltsam.
Das ist immer total doof, weil ich morgens immer durch die Masse von Rauchern durchlaufen muss (welcher Mensch mit gesundem Menschenverstand stellt sich morgens um kurz vor acht Uhr (selbst bei Wind und Wetter) sonst in die Kälte!), die mich dann immer total komisch anschauen, wenn ich mir im Auge herumpuhle.
Die denken sich morgens bestimmt auch: „Ah, jetzt kommt wieder die Komische, die immer so seltsam die Augen verdreht und sich da drin herumfummelt wenn sie zur Schule läuft!“

Ich könnte mir natürlich Kontaktlinsenmittel vor dem Aussteigen in die Augen spritzen. Dann flutscht das wieder. Aber das ist ja mit einer 350-Mililiter-Flasche auch nicht gerade unauffällig. Hm. Dann hieße es womöglich irgendwann bei den Leuten im Bus: „Das ist die Komische, die sich morgens immer so Zeug in die Augen spritzt, voll komisch, die Alte. Ob das high macht?“

Ich finde einfach keinen Ausweg. Schließlich brauch ich meinen morgendlichen Schlaf im Bus, das ist psychische und physische Entspannung vor dem harten Schulalltag.

Voll der Zwiespalt! :roll:


Bizarres/Komisches 18 Kommentare
14. Februar 2007

Vielseitiger Musikgeschmack

[23:16:09] *** Lisa has received Howard Carpendale – Wem Erzählst Du Nach Mir Deine Träume.mp3
[23:23:13] *** Lisa has received Howard Carpendale – Da nahm er seine Gitarre.mp3
[23:23:37] Lisa: schick mir ned solche kranken lieder

Püh. Ich steh zu meinen Empfehlungen! :roll:


Bizarres/Komisches, Kurz & knackig 13 Kommentare
14. Februar 2007

Ordung ist das halbe Leben

Auf meinem Boden liegen momentan…

… vier Jeanshosen, sechs Schulordner, viele Schulblätter mit Schuhabdrücken drauf (die ich mal einordnen sollte), drei Socken, ein gelber Textmarker, ein paar Stiefel, Tesa Fenster-Abdicht-Kleber, ein leerer Briefumschlag von Helmüt, vier Schulbücher, Klarinettenkoffer, ein Leitz-Ordner, ein Locher, ein Fremdwörterlexikon, Deckel vom Deo, Zewa, leere Tetrapacks, eine Marionette, ein Haargummi (ach, da ist der!), eine Pfandflasche, meine Schultasche, mein Schlüsselbund, meine kaputte Baby G-Uhr, zwei Vesperdosen, ein Paar Schuhe, Stromkabel, kaputte Grafikkarte und Festplatte, leere CD-Hüllen, meine Hausschuhe,… (…ich habe mal das Zeug weggelassen, das auf den oben genannten Sachen noch noch drauf liegt).

Erkenntnis: Ich glaube, ich muss mal wieder aufräumen.


Bla... Bla... Bla... 8 Kommentare
12. Februar 2007

Fotosynthese? Immunsystem? Ab heute total egal

Heute habe ich meine allerletzte Bioklausur geschrieben. Und aufgrund dieses äußerst feierlichen Anlasses, dachte ich mir, dass ich das diesmal auch lerne, um auch mal eine „gute“ Bioklausur zu schreiben.

Das fiel auch nicht sooo schwer, weil das Thema recht einfach war. Und so ging ich heute, was die Klausur betraf, sehr enthusiastisch an diese heran. Gut, die letzten Aufgaben, die ich nicht so richtig beantworten konnte… da wurde halt etwas herumgeschwallt:

Frage: Wie kann man verhindern, dass eine neue Niere vom Immunsystem als Fremdkörper erkannt und abgestoßen wird?
Antwort: Die Niere könnte den Antikörpern1 dafür einfach Geld bezahlen.

Ja gut, da muss man halt mal tolerant sein als Lehrer, schließlich war ich durch diesen ganzen Stoff und die vielen Fremdwörter (Lysosom, Lymphozyten, Myoglobin, und so weiter) plötzlich total kreativ geworden. Echt mal. In Deutsch ist das genauso: ein Fremdwort, und ich produziere einen ideenreichen Gedanken nach dem anderen.

Mein Lehrer sperrte seine Glotzböbbel auch ganz schön weit auf, als er sah, dass ich ihm drei voll geschriebene (vorne und hinten!) DIN A4-Seiten übergab. Ich glaube immer noch, dass er übertrieb als er sagte: „So viel, wie Du heute geschrieben hast, hast Du insgesamt in den letzten paar Bioarbeiten geschrieben – in eineinhalb Jahren.“

Und ja, ich habe gesagt, ich verbrenne den Bio-Ordner nach der letzten Arbeit (Abbau des Frusts oder so). Aber da steckt so viel Liebe drin, dass ich das inzwischen gar nicht mehr will. Also Liebe in Form von sehr viel Schneide- und Kleberarbeit, beziehungsweise Flüssigfarbe aus der Tube (wenn ich den Kleb mal nicht gefunden habe) um die Bilder einzukleben. Nicht Liebe zum Fach selbst. Um Gottes Willen.

Bin jedenfalls mal gespannt, was dabei herauskommt. Ich hoffe mal besser als 4,3 Punkte, das ist nämlich mein bisheriger Bio-Zeugnis-Schnitt von allen drei Halbjahren Biologie. Das wär mal was.


  1. dienen zur Abwehr der Fremdstoffe

Schule 11 Kommentare
11. Februar 2007

Top Suchausdrücke Part VIII

kriegt man einen stromschlag wenn ein fön unter wasser fällt: Ich würde sagen: Praxis über Theorie – einfach mal ausprobieren! Mehr als tot sein kann man eh nicht. Und dann hat man auch schon etwas für die Nachwelt getan, die weiß es dann besser und wird Doktorarbeiten über diese wunderbare Erkenntnis schreiben.

kommt ein blinder in einen fischladen und sagt mädels: Ha ha. Schenkelklopfer.

socken matsch fetisch: Der Mann mit diesem Fetisch wäre im Winter die ganze Zeit über befriedigt bei mir, bei meinen wasserdurchlässigen Schuhen. :roll:

oma schläft beim essen immer ein: Immer noch besser, als wenn ihr beim Essen die Dritten in den Sonntagsbraten fallen, ne.

wieso kann ich soviel lernen und schreibe trotzdem schlechte noten? Das frage ich mich auch immer.

hochbegabt aber nur dreier auf dem zeugnis: Damit kann ich mich auch identifizieren! (Ich fühle Talent und Intelligenz tief in mir schlummern, diese müssen nur noch erwachen, da bin ich mir sicher.)

wie erreiche ich dass meine schüler regelmäßig ihre hausaufgaben machen? Immer predigen: Ihr lernt nicht für die Lehrer, sonder fürs Leben! Haben unsere Lehrer auch immer gesagt. Gebracht hat’s trotzdem nix, nun ja.

zu blöd um döner zu essen: Ich wurde einmal gezwungen einen Döner zu essen habe einmal einen Döner gegessen, da war so viel Gemüse drauf, das habe ich alles freiwillig herausfallen lassen. (Manchmal muss man halt so tun, als ob man blöd ist, um schlimme Dinge zu vermeiden.)

müllsäcke grüßen: Wen soll ich den sonst begrüßen morgens um sieben Uhr? Da ist ja sonst kein Schwein wach! Irgendwie muss man ja irgendjemandem die „gute Laune“ vorführen. Und Müllsäcke freuen sich auch darüber – auch wenn sie’s nicht so zeigen. Na ja. Wenn man davon mal absieht.

wörter um sätze zu verknüpfen spanisch: Und da hat doch einer (Indefinitipronomen dient zur Wahrung der Anonymität des Angesprochenen, Anm. d. Red.) kürzlich gemeckert, wozu man wissen muss, was Konjunktionen sind. Hätte man das gewusst, hätte man das ganze mit genau zwei Wörtern finden können und hätte sich diese vielen Wörter, um „Konjunktion“ zu umschreiben, sparen können. Das zu viele unnötige Eintippen verschwendet nur Energie – die man später bestimmt für Besseres verschwenden nutzen kann, zum Beispiel um aufzustehen und nach was zu Essen zu schauen.

kaputte karosserie kann man sie kleben: Mit Uhu-Alleskleber kann man alles wieder ganz machen!

bin ich fett? Da fragst Du noch? Da brauchen wir gar nicht drüber reden.

kubertest: Das heißt Cooper-Test. Nicht Kubertest. Gegen Anglizismen zu sein ist ja fein (mit Reim!), aber englische Namen einfach so einzudeutschen – das grenzt ja fast an Polemik.

tür zu und schlüssel vergessen: Kenne ich. Wie oft ist mir das die letzten Jahre passiert. Ich will gar nicht anfangen zu zählen, da wäre ich ja morgen nicht damit fertig.

ich bin froh ich bin doof immer mit sich selber sprechen: Ganz mein Motto.

bwl abituraufgaben üben: Bäh. Weiß ich auch selber, dass übernächste Woche Ferien sind und ich damit anfangen muss.

mehrere farben urlaub nicht essbar schulpause passt in die hand: Und jetzt neu – wie lerne ich, möglichst viele unpassende Wörter zu einem nicht vollständigen Satz zusammenzubauen, um mich so noch besser ausdrücken zu können?


Station57 & Co. 9 Kommentare