26. Januar 2010

Fritten, Fritten, Fritten

Yeah

Ich habe mir den ganzen Tag schon überlegt, was ich heute Abend essen werde, und letztendlich beschlossen, dass ich mir eine Runde Pommes in die Fritteuse1 haue, die ich endlich seit der letzten Einweihungsparty Teil 2 besitze.

Das ist immer ein bisschen friemelige Arbeit, weil das Ding so doof ganz hinten im letzten Eck verstaut ist, das ich notgedrungen endlich mal das schon gewaschene Geschirr in den Schrank räumen muss, damit der Geschwirrständer weg kann und ich freie Bahn habe. Daraus lässt sich schließen, dass meine Kochnische nicht gerade groß ist. Okay, meine Wohnung ist nicht groß. Das erklärt dann auch die zwei Einweihungspartys.

Trotzdem habe ich aber so ziemlich alles, was man so braucht. Zum Beispiel kein Bett. Ich schlafe seit Einzug im Dezember auf einer Zweier-Couch. Die kann man eigentlich auch ausklappen, ist aber komischerweise viel ungemütlicher als auf der eingeklappten Couch. Und wenn ich meine Füße ausstrecken will, stell ich mir einfach einen Stuhl ans Ende.
Ich habe auch keine Spülmaschine. Ich kann spülen ja so was von gar nicht ab. Dachte ich. Inzwischen geht’s. Ich hab mir von Anfang an angewöhnt, alles sofort zu spülen, was nicht mehr benutzt wird, um so eingetrockneten Scheiß nicht wegschrubben müssen. Oder womöglich alles einzuweichnen. Bäh, spülen in so siffigem Essensreste-Wasser muss echt nicht sein.
Und zu guter letzt habe ich keinen Backofen. Was nicht mehr schlimm ist, ich hab jetzt ja die Fritteuse.

Glücklicherweise hatte ich das Glück, dass die Vormieterin mir ihre Waschmaschine für ’nen Fuffi dagelassen hat und ich ihren Internet-Anschluss übernehmen konnte. Somit hatte ich die ersten Tage viel Internet und keine ungewaschene Wäsche, und das ist schon die halbe Miete. Apropos Miete: Kaution musste ich auch nicht zahlen, und somit musste ich auch meinen Körper nicht für Geld verkaufen oder so was.

Nebenan, in dem wahrscheinlich gleich großen und geschnittenen Kabuff (er hat aber eine Holzdecke, hab ich vorher von außen gesehen!), wohnt mein begabter Nachbar, dessen MSN-Sounds ich momentan ständig bimmeln höre. Das Ertragen geht ganz gut, weil er sowieso nur alle paar Schaltjahre da ist, wahrscheinlich, weil er öfter mal seine Familie in der Puszta besucht. Außerdem sind wir dann quitt, ich hatte neulich mal eine ganz schlimme Marsch/Polka-Phase.

Um das Ganze in nächster Zeit aber doch mal temporär zu übertönen, werde ich mir einen Film auswählen, den ich zu meinen fertig frittierten Pommes esse. Also, nicht den Film. Die Pommes nur. Daher: Endlich mal wieder ein total zusammengewürfelter Blogeintrag wie früher, als ich noch medienunverbraucht und jung war. Und außerdem viel Zeit hatte. Es wendet sich doch noch alles zum Guten.

Gedenktag des Tages: Australia Day.


  1. Ich dachte immer, man schreibt das lediglich mit einem „t“, kam dann aber zum Entschluss, dass man in einer Bedienungsanleitung doch nicht ständig das Produkt falsch schreiben könne, und hab dann auch endlich mal danach gegoogelt. Ist aber eigentlich auch ganz logisch.

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Bla... Bla... Bla... Sprechblase-Icon 11 Kommentare
24. Januar 2010

Arbeit geh weg, ich komme.

Die meisten beschweren sich ja immer, dass es so viel zu tun gibt. Auf Arbeit, und dann nach der Arbeit, weil man Sachen tun muss, die man ja sonst nie schafft. Ich finde das gut. Okay, man muss es nicht völlig bertreiben, alles in Maßen und so. Aber ich hab meine Tage ganz gerne mal so ausgefüllt.

Bei mir steht momentan ja die praktische Abschlussprüfung an, deren Konzeptionsphase (Umsetzung kommt nächste Woche noch) von Mitte Januar irgendwann bis gestern war. Muss mal eben noch „Reste“ machen. Wie immer bei diesen Prüfungen werden die Aufgaben auch so genau gestellt, dass man ständig bei anderen nachfragen muss, ob „sie das auch so verstanden haben“. Aber dazu muss ich mal in einem separaten Artikel auslassen.

Neben den Prüfungen stehen noch diverse andere Dinge an. Abizeitungen-Cover fertigstellen. Oder Flyer. Oder da mal eine Webseite. Und da mal eine Flash-Animation, für die ich anständig ausgezahlt werde. Und die Hausarbeit macht sich irgendwie auch nicht von alleine. Außerdem muss ich noch nebenher meine Sozialkontakte pflegen, sonst weiß ich bald nicht mehr, wie man sich in Anwesenheit von Menschen verhält.

Jedenfalls wissen jetzt alle, warum ich hier beitragsmäßig nicht so präsent bin. Let’s go, ich hab noch ein paar Stunden Wochenende.

Gedenktag des Tages: Welttag der sozialen Kommunikationsmittel.


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Ausbildung/Berufsschule, Bla... Bla... Bla... Sprechblase-Icon 9 Kommentare

21. Januar 2010

Verkehrte Welt

Kühlschrank

Los, und jetzt anlaysiert meine Psyche auf Grund des Inhalts meines total „vollen“ Kühlschranks!


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Bizarres/Komisches, Kurz & knackig Sprechblase-Icon 30 Kommentare
19. Januar 2010

Odd one out IV

Tafel


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