11. Februar 2010

Willkommen im Kreise der Mehrverdiener.

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Ausbildung/Berufsschule Sprechblase-Icon 30 Kommentare
10. Februar 2010

Lieber spät als gar nicht, ne.

Gelt

Ich hatte mir neulich mal was bei Amazon bestellt, das eigentlich letzten Samstag kommen sollte. Tat es aber nicht. Was daran lag, dass ich das Päckchen an meine alte Adresse geschickt hatte, was überaus intelligent war. Hab ich aber erst am Montag bemerkt. :roll:

Nun ja, jedenfalls dachte ich, dass das Päckchen nun zu Amazon zurückgeht, und ich mir das eben neu bestelle, dieses Mal an die richtige Adresse. Hm, es lag dann aber heute komischerweise in meinem Briefkasten, mit dem Vemerk, dass das Nachsenden 6,90 Euro kostet und das Geld morgen abgeholt wird. Ich hab ja damals bei der Post so ’nen Dingens abgeschlossen, dass sechs Monate lang alle Briefe nachgesendet werden sollen, wahrscheinlich haben die daher auch meine neue Adresse.
Sehr naiv, zu denken, dass man das Geld so einfach wieder bekommt, wie man das Päckchen in den Briefkasten geworfen hat – aber wenn ich mal eine Schrift-Interpretation wagen darf, war der DHL-Aussteller wohl Mitte fünfzig und Ausländer. Und außerdem ordentlich. Wenn ich so bedenke, was ich so an Kärtchen von der Post bekommen habe … war das mit sehr, sehr viel Liebe ausgefüllt.

Deswegen kam ich erst gar nicht auf den Gedanken, die sechs neunzig für mich zu behalten und mir morgen fett ganz viel Döner rauszulassen. Ich hätte Gewissensbisse. Ich sehe den kleinen dicken Mann mit Schnauzbart und gebrochenem Deutsch vor der Türe stehen und fange schon im Kopf an, den Geldbeutel zu zücken.

Nun ja, jedenfalls hat sich Amazon Prime doch sehr gelohnt. Schon wieder sinnlos Geld ausm Fenster geworfen, liebe Jenny. Das kann ich gut. -.-


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Ärgernis Sprechblase-Icon 7 Kommentare
9. Februar 2010

Aber wir haben ja nicht hören wollen

Auch wenn viele sagen, es ist richtig, auf das Gefühl zu hören – mehr, als auf den Verstand, ist das in den meisten Fällen definitiv nicht richtig. Und der Rest ist Glück.
Es ist doch meist so, dass etwas beginnt, mit dem wir noch nie in Berührung gekommen sind, nur vom Hörensagen kennen – verwirrt sind, vielleicht sogar anfangen, andere zu belügen. Meist die, die uns am wichtigsten sind. Aber am meisten uns selbst, weil wir im Endeffekt wissen, wie es ausgehen wird, und weil wir zu feige sind, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Die kurze Zeit vom Jetzt bis zur bitteren Restrealität ist das einzig Schöne, das wir aus diesem Trip mitnehmen. Und alles, das bleibt, ist die Erinnerung mit einem bitteren Nachgeschmack.

Ja, das Gefühl kann einen ganz schön verarschen. So sehr, dass man den einzigen Optimismus, den man noch hat, in eine Sache, einen Gedanken steckt, der vom Verstand als totaler Idiotenplan abgestempelt wird. Und in den meisten Fällen wird man zum Idioten.

Und dann leidet man.

Manche leiden mehr, manche leiden weniger. Sicher ist, dass es irgendwann vorbei geht. Vielleicht nicht komplett, und vielleicht ist man nicht geheilt. Aber man akzeptiert es. Und vielleicht hat man auf dem Weg ein Stück von etwas verloren, das einem wichtig ist, aber wenn man am Ende des langen Leidensweg steht, hat man auch etwas gewonnen. Somit gleicht sich das aus. Ein bisschen Herz gegen Erfahrung – oder Verstand, sozusagen.

Immer und immer wieder durchlaufen wir diese Schleife. Und immer wieder aufs Neue vergessen wir, das Ende der Schleife richtig zu verknoten – so, dass sie hält. Wir steigern uns vom kindlichen An-die-Herdplatte-fassen-müssen an komplexere Wagnisse, die uns innerlich aushöhlen. Und die Zeigerfinger hebende Mama im Hinterkopf nennen wir jetzt Verstand. Aber das Prinzip bleibt das gleiche.
Ich glaube nicht, dass wir irgendwann das Herz komplett gegen Verstand und Erfahrung austauschen müssen, um nicht mehr zu leiden. Es muss nur ausgeglichen sein. Ich weiß auch nicht, ob wir dann tatsächlich zufrieden und glücklich sind. Aber es wäre auf jeden Fall erstrebenswert.


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Ego & I, Retrospektive Sprechblase-Icon 6 Kommentare
8. Februar 2010

Wochenend-Fakten

  • Verdammt, mein linker Fuß ist größer als der rechte. Hab ich Freitag beim Bowling gemerkt, als ich mit dem rechten Fuß in eine zarte 38 schlüpfte und mein linker Fuß dort an seine Grenzen stieß. Der Bowling-Schuhe-Austeil-Mensch hat mich ganz schön schräg angesehen, als ich noch ein zusätzliches Paar Schuhe verlangt habe. War auch seltsam, als ich links dann 39 zu den rechten 38 trug.
  • Ich hab am Samstag nur Gesundes verkocht: Karotten, Zucchini, Tomaten, Sellerie, Zwiebeln, Kartoffeln, Bohnen, Äpfel, Kiwi … Ich hatte deswegen den totalen Vitamin-Überschuss und war voll hibbelig.
  • Ich habe didyouwatchporn entdeckt und mich halb tot gefreut, weil ich so viele Leute damit veräppeln konnte.
  • Ich liebe meinen Laptop. Fällt auf den Boden. Läuft. Kommen ständig neue Programme drauf und wieder runter. Läuft. Ich beschmutze die Tastatur mit Tomatensoße. Läuft. Er sieht mich tagtäglich nackt. Läuft. Ein Wunder, dieses Ding. Läuft und läuft und läuft …
  • … wie meine Nase. Inzwischen geht’s wieder, aber so Zewa als Taschentuch-Ersatz ist auf Dauer nicht so der Burner. „Burner“ – ha ha ha!
  • Ich hab Sonntag mal wieder geputzt. Jetzt liegt nur noch halb so viel auf dem Boden herum. Für Fleiß sollte mir irgendwann mal einen Preis verliehen werden, den hänge ich dann an die Wand in der Küche, direkt über das ganze noch zu waschende Geschirr.
  • Ich hab am Freitagmittag mein Abschlusszeugnis der Berufsschule abgeholt und war entsetzt über meine Theorienote in Wirtschafts- und Gemeinschaftskunde: 3,0. Auf der Berufsschule (!). Nach vier Jahren Wirtschaftsgymnasium. Das ist peinlich und ich bin ein Versager.
  • Ich hab viel zu wenig geschlafen und sehe aus wie ein Zombie.

Gedenktag des Tages: Prešeren-Tag.


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Bla... Bla... Bla..., Retrospektive Sprechblase-Icon 11 Kommentare