26. Februar 2010

Musik-Tipp zum frühen Samstag

El Perro Del Mar – Glory To The World

Hab ich gerade auf YouTube gefunden, nachdem ich aus dem Koma erwacht bin, weil ich dachte, ich schlaf nach der Arbeit mal aus Versehen ein. Mist. Eigentlich so gar nicht meine Richtung, ich geb ja auch zu, dass es mir das Mädel aufs erste Anschauen im Video voll angetan hat (ihr wisst schon, so im kreativ-künstlerisch-spirituellen Sinne und so). Das in Kombination mit dem Video und der Musik ist gut. (Ach ja, nie haben sich Blockflöten so schön angehört.)


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Musik Sprechblase-Icon 2 Kommentare
25. Februar 2010

Stöckchen #24 – Morgendliche Routine

Ich habe nach 4815162342 Jahren endlich mal wieder ein Stöckchen zugeworfen bekommen. (Wusste gar nicht mehr, dass es so was noch gibt, das ist doch total retro.) Es geht darum, das morgendliche Ritual zu beschreiben. Ich schmeiße das Stöckchen gleich weiter an … alle andere da draußen. Richtig. So, und jetzt back to topic, here we go:

7:00 Uhr: Mein Handy-Wecker klingelt das erste Mal.

7:54 Uhr: Mein Handy-Wecker klingelt nach sechs Mal auf die „Schlummer-Taste“1 drücken das letzte Mal. Entweder a) ich stelle den Wecker jetzt noch mal manuell auf 8:05 Uhr, weil Schlummern jetzt komplett aus ist oder b) stehe sofort auf, und dusche – so fern ich am Vortag nicht vergessen habe, meinen Boiler anzumachen. Ansonsten muss ich stinkend und hässlich auf Arbeit, so wie heute.

8:20 Uhr: Ich nehme mein Handtuch vom Kopf und kämme mal eben durch, damit meine Haare trocknen. Eigentlich würde ich an dieser Stelle meine Haare föhnen, aber ich hab meinen Föhn verdammtescheißenochmal in der Heimat vergessen.

8:22 Uhr: Ich spiele Restaurant City auf Facebook. Jaha. Schlimm, das. Dann schaue ich in meinen Feed-Reader. Und so was halt.

8:30 Uhr: Ich such mir mal was zum Anziehen.

8:35 Uhr: Ich glätte meinen Pony. (JA! Ich tu das. Wenn ich sie schon nicht föhnen kann, möchte ich nicht mit so ’ner schwulen Föhnwelle herumlaufen, ich bin schon etwas eitel. Vor allem seit ich mir den Pony höchstpersönlich verschnitten habe.)

8:38 Uhr: Ich denke mir: „Scheiße, Du musst in vier Minuten los.“

8:40 Uhr: Ich denke mir: „Ach egal, die Bahn schaffste auch noch, wenn Du etwas später losgehst.“

8:44 Uhr: Ich suche meinen Geldbeutel, iPod, Handy und Schlüssel. Jacke und die immer unbequemen Schuhe an, los geht’s. Wenn mich die Oma unten nicht wieder abpasst, damit ich die braune oder grüne Tonne vor das Haus stelle, schaffe ich die Bahn.

8:52 Uhr: Ich komme rechtzeitig an, wenn die Bahn gerade … „anlegt“ … und steige ein.

9:07 Uhr: Ich steige aus und geh zum Bäcker. Dann werfe ich die Briefe ein, die ich am Vortag von Kollegin F. bekommen habe und eigentlich auch da hätte einwerfen sollen. Ich weiß auch nicht, wie ich das immer mache – habe nach Feierabend immer fünf Briefe in der Hand und in der Bahn fällt mir dann ein: „Oh, da war ja was.“ :roll:

9:18 Uhr: Ich bin auf Arbeit, yeah. Dolle Wurst.

Gedenktag des Tages: Nationalfeiertag in Kuweit. Und alles Gute zum Geburtstag, Mama! Das hier ist für Dich. (Wie schaffst Du es immer, die Bedienung an der Bar zu bestechen, das um zwölf an unseren Geburtstagen einzulegen?)

(via)


  1. Schlummern ist echt total das komische Wort, ehrlich. Wer auch immer sich das ausgedacht hat, es sieht total hässlich aus.

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Station57 Sprechblase-Icon 3 Kommentare
23. Februar 2010

Kategorischer Rückblick V

Ausbildung/Berufsschule:1 Die Ausbildung ist vorbei, und ich bin seit letzter Woche nun offiziell ausgelernt und übernommen. Ich arbeite nun quasi immer mehr auf Eigenverantwortung. Klingt cool, was. Ist es auch. Man entwickelt dabei nämlich eine ganz andere Art zu arbeiten.
Neben Print-Sachen, Screendesigns und Flash darf ich nun auch endlich in puncto HTML und CSS ein paar Dinge basteln, yeah. Und als nächstes, so bald es geht in zwei Jahren mache ich den Medienfachwirt. Bis dahin bin ich auch wieder vielleicht eventuell möglicherweise bereit, die Schulbank berufsbegleitend zu drücken. Und kommt mir jetzt nicht mit Studium.

Ärgernis: Bei der Absch(l)uss(prüfungs)party letzten Samstag in meinen bescheidenen vier Wänden hat mir doch tatsächlich einer vor meinen Kleiderschrank direkt in den Wäschekorb gekotzt. Bah, da hätte ich direkt noch oben drauf kotzen können, echt. Ich musste zwei Mal waschen. Danke dafür!

Bizarres/Komisches: Ich hab Geld auf dem Konto. Ha ha.

You Don't Know Jack

Bla… Bla… Bla…: Ich bin ungeschlagen in „You Don‘t Know Jack“ gegen meinen Ex-Mitbewohner U. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Ich lese die Frage schneller, als der Moderator spricht, weiß, dass Pupo und Andy Borg Schlagersänger sind, hab aus Versehen mal die Bunte gelesen (beim Zahnarzt), und weiß seitdem, dass Maxima die Prinzessin der Niederlande ist.
Und okay: Ich muss ja zugeben, dass U. ein Mal gegen mich gewonnen hat, und zwar genau nach dem Spiel, als ich das Foto vom Highscore geschossen habe. Das sage ich hier, bevor er es in den Kommentaren tut und mich bloßstellt, jaha. Aber ein Mal ist kein Mal. Und Ausnahme bestätigen die Regel.

Blogosphäre: Scheiße, ich blogge viel zu wenig in letzter Zeit. Ich habe so eine Art temporäre Prioritätenverschiebung.

Die Welt: Es ist Olympia. Glaube ich. Ohne Fernseher bekommt man ja echt nichts mit. Ich erfahre alles über die News-Tafeln in den U-Bahn-Haltestellen.

Musik:

Restmüll: Müll ist gut. Ich hab letzten Samstag etwa fünf Stunden meine Wohnung aufgeräumt. Ungelogen. Ich hatte beispielsweise vorletzten Sonntag ’ne Pflanze im Bad auf den Boden geworfen, und es nicht geschafft, die Erde in den nächsten Tagen aufzuwischen. Jetzt überlegt mal, wie das aussieht, wenn ich so was in der Art jeden Tag mache. Oho, genau. Grenzwertig.

Retrospektive: Meine beste Freundin hat sich verlobt, und ich war in diesen Plan eingeweiht, von dem sie nichts wusste. Ich durfte die Kerzen für den Antrag aufstellen. Und ich sag Euch, es gibt einen Grund, warum in Liebesfilmen nur die Szene mit dem Antrag und den Kerzen gezeigt wird. Weil keiner sehen will, wie jemand halb nackt Kerzen aufstellt, weil man die Hitze nicht mal mehr „nur“ mit T-Shirt aushält. Das ist saumäßig heiß, sag ich Euch. (Also, nicht im körperlich-sexuellen Sinne.) Und ein total komisches Gefühl, wenn draußen noch zig Meter Schnee liegt. Und man leise sein muss, weil die zu Überraschende genau ein Stock unter Euch sitzt und gerade Pasta isst. Deswegen habe ich auch gleich nach fünf Minuten die Deko-Schale mit den Erdnüssen und der einen Zitrone umgeworfen. Vor allem die Zitrone hat saumäßigen Lärm gemacht. Man darf ja nichts riskieren.
Jedenfalls wünsche ich den beiden alles erdenklich Gute und freu mich auf die Hochzeit im nächsten Jahr.

Wortgefecht: 4-year-old Quote of the Day:

Hannah: „If there was a dead elephant right there, I would eat it all up.“
Mom: „Huh? Giggle giggle.“
Hannah: „Stop laughing mom, I was talking to myself. Gosh!“

Gedenktag des Tages: Tag des Verteidigers des Vaterlandes.


  1. Ich brauch mal ’ne neue Kategorie hier.

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Retrospektive Sprechblase-Icon 12 Kommentare