Der eine oder andere wird vielleicht bemerkt haben, dass hier etwas anders ist. Das liegt vielleicht daran, dass tatsächlich etwas anders ist. Und um es so anders zu machen habe ich natürlich keine Peinlichkeit ausgelassen und keine Mühen gescheut!

Der Tag, an dem ich abends um halb zehn einen enormen Schub an Kreativität verliehen bekommen habe, war ein Samstag (der letzte), und ich segne das Kaufland, weil es sogar samstags bis zehn offen hat. Ich segne es auch dafür, dass es so groß ist, und keiner der Angestellten gemerkt hat, dass ich davor schon zwei Mal da war. Das erste Mal, um Essen zu kaufen. Das zweite Mal, um Kräuterbutter zu holen, die ich davor vergessen hatte. Ach ja, und jedes Mal wollte ich eigentlich auch noch eine Zahnbürste mitnehmen, die hab ich aber auch nach dem dritten Mal vergessen.

Na ja, jedenfalls bin ich dann gegen halb zehn eben zum dritten Mal Richtung Kaufland geradelt, um einen Zeichenblock und einen Kleber zu kaufen. Und eine Zeitschrift. Wir haben nämlich daheim nur den „Stern“. Und nur irgendwelche Politiker oder den Airbus 330 in den Header zu kleben war jetzt nicht so das, was ich wollte. Nicht mal alte Hefte der „Neon“ hatten wir hier, die hab ich nämlich neulich alle ins Altpapier verbannt. (Ich hab nach längerer Zeit auch herausgefunden, dass die Neon keinen Artikel schreibt, der mir irgendwas Neues erzählt. Ich sollte mir vielleicht auch mal eine Tageszeitung abonnieren, ich bin für Zeitschriften einfach zu überintellektuell!) Was ich sehr schade fand, denn das Bildmaterial der Neon war eigentlich immer gut.
Wollte dann im Kaufland auch eine Neon kaufen, die war aber alle. Um etwas Abwechslung reinzubringen habe ich mich für eine Frauenzeitschrift entschieden (davor war noch eine Wohn-Zeitschrift im Rennen, bis mir einfiel, dass wir noch so einen IKEA-Prospekt auf dem Klo rumliegen haben), was mir auch sehr unangenehm war, aber alles andere war zu teuer. Ich nahm dann so eine kleine Ausgabe für eins achtzig mit. Extra die, wo vorne nicht „69 neue scharfe Sex-Kicks“ draufstand.

Ich stand also mit einem Zeichenblock, auf dem ein lila Dinosaurier abgebildet war, einem Kleber und einer Frauenzeitschrift an der Kasse. Und der Dinosaurier-Zeichenblock war nicht das, was mir am peinlichsten war, wenn ihr versteht.

Viel schlimmer war mein Versuch zu programmieren. Also, nach drei Stunden und drei Zeilen Code habe ich sogar etwas hinbekommen, aber einwandfrei funktioniert das Ganze noch nicht. Deswegen muss auf dieses megatolle Gimmick noch etwas verzichtet werden, kommt aber noch, bestimmt. Ich hoffe nämlich nun auf tux. Ich hab ihm dafür ein Käsebrötchen versprochen. :tux

Und zu guter letzt möchte ich Euch meinen tollen Topflappen nicht vorenthalten, den ich letzten Samstag gehäkelt habe, während ich erst „Der Pianist“ und anschließend „Der Junge im gestreiften Pyjama“ gesehen habe. Ich musste sehr viel weinen, eigentlich hätte ich eher Taschentücher gebraucht. Den ganzen Beitrag lesen »

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Orbital – The Box

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Ja, liebe Freunde der Sonne, kaum zu glauben, aber ich habe mich vor einer Woche bei Twitter angemeldet! Das wird den einen oder anderen verwundert haben, weil ich Twitter im Grunde unglaublich nutzlos finde. Der einzige Grund, weshalb ich Twitter getestet habe, war die Tatsache, dass ich meine Statements in meinen Blog einbinden und somit Micro-Blogging betreiben konnte (links in der Sidebar, falls es einer noch nicht entdeckt hat). Ich habe oft das Bedürfnis, Kleinigkeiten loszuwerden, und das war da genau der richtige Weg.

In diesem Sinne habe ich jetzt also eine Woche Twitter-Erfahrung. Und abgesehen von diesen eingebundenen Statements meinerseits auf meinem Blog finde ich es immer noch scheiße, weil es mir bestätigt hat, dass es immer noch ziemlich nutzlos (für mich) ist. Ich gebe zu, verfolgt man via Twitter vielleicht den Verlauf eines bestimmten Ereignisses, zum Beispiel bei einer Wahl, sind die Aktualisierungen recht informativ. Ansonsten strebt der Informationsgehalt gegen null.

Gut, ich muss zugeben, dass der Informationsgehalt im privaten Bereich generell nicht sehr hoch ist, auch nicht bei dem, was ich von mir gebe.
Ich unterscheide inzwischen aber zwischen zwei Arten von Twitteren. Erstens die, die echt jeden Tag twittern, dass sie jetzt zur Arbeit gehen, jetzt ein Brötchen essen, gleich Zähne putzen werden – quasi Tag für Tag das Gleiche machen und das, was wir alle auch tun. Da gibt es alle fünfzehn Minuten ein Update, ganz großes Kino also.
Und es gibt die andere Gruppe, die gewitzt (oder sagen wir: gewitzter) twittert über Dinge, die wir selber genau so in unserem Alltag erleben und uns einfach zum Schmunzeln bringen. Oder Dinge, die wir eben so gar nicht kennen. Leider aber besteht die größere Twitter-Gemeinde aus der Alltag-Twitter-Gruppe.

Ich habe es inzwischen vernachlässigt, alles tagtäglich zu lesen1, weil es teilweise viel zu viel ist und eben auch viel Uninteressantes ohne Lach-Faktor. Ich möchte aber auch anmerken, dass da meine Ansprüche viel zu hoch sind, schließlich ist Twitter ja quasi dazu gemacht „Bullshit von sich geben“, das wusste ich eigentlich auch von vorneherein. Aber jetzt kann ich ja aus Erfahrung sprechen.

Fazit: Eine nette Erweiterung für den Blog. Mehr aber auch nicht. In diesem Sinne: Ich geh jetzt frühstücken.


  1. Ich frag mich, wie Leute das organisieren, die 657 Leute followen. Aber ich bin einfach zu ungeübt, glaube ich! Organisation war eben noch nie meine Stärke.

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Heute ist ein guter Tag, auch wenn ich mich schon aus Versehen auf Phibi gesetzt habe. Aber MacBook Pros sind ja super resistent gegen alles, sind schließlich von Apple. Hab dann aber trotzdem gedacht, dass das längerfristig nicht so gesund sein kann, deswegen hab ich Phibi unters Bett verbannt, da wo es eigentlich hingehört1.
Konzertkarten und DVD
Außerdem kam gestern meine Sia-DVD, auf die ich vier Wochen warten musste. (Obwohl ich die erst einen Tag habe, ist die schon total verstaubt.) Und heute die Tickets für das Muse-Konzert im November (ich glaube, ich weiß jetzt was „Hardtickets“ sind). Und weil ich mein eigentliches Mittagessen für die Arbeit zu Hause vergessen habe, habe ich jetzt auch gleich etwas zu essen. Ich hab nämlich den Nachmittag frei und werde ihn sinnloserweise dazu nutzen, um zu essen und zu schlafen. So wie ich eigentlich immer mit meinen freien Tagen umgehe.

Ich bin so anspruchslos!


  1. Nicht, dass ihr denkt, ich würde Phibi schlecht behandeln, schließlich hat Phibi sogar eine eigene E-Mail-Adresse.

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Oke, ich weiß ja, dass Austin Powers sehr stark polarisiert. Und solche Themen an den Mann zu bringen ist recht schwer. Das wiederum weiß ich seit ich versucht habe, Euch Schlager-CDs anzudrehen. (Eine liegt hier noch rum seit 2007 und keiner will sie haben, was ich absolut nicht verstehen kann!)

Nun ja, und weil Austin Powers so stark polarisiert manövriert man sich ja quasi voll in die Randgruppe, die Austin-Powers-Zitate auswendig kann. Wie ich zum Beispiel. Das Gute daran ist, dass die meisten Austin Powers weder kennen noch mögen und deshalb gar nicht unterscheiden können, ob das Zitat nun tatsächlich von mir kommt oder von Austin Powers, weil ich genau so unlustig bin wie er. Oder er wie ich. Ist ja auch egal.
Mein Bruder vom Mars und ich beispielsweise pflegen da eine Reihe an Geheimsprachen, ohne dass wir eigentlich in Geheimsprache reden, aber die anderen denken immer, dass wir in Geheimsprache reden (hä?). Früher waren das beispielsweise Themen wie „World of Warcraft“ oder das Browser-Game „Suppenhuhnkampf“. Darüber sind wir hinweg (nun ja, … Suppenhuhnkampf ist ja leider offline). Heute zitieren wir Austin Powers, am liebsten beim Essen. Und natürlich am liebsten Fäkal-Content, weil es ja so gut passt.

An Tagen wie heute, die irgendwie trostlos sind, schaue ich mir den dritten Teil an. Der dritte Teil ist super, weil da Holländer gedisst werden und Fieser Fettsack endlich schlank wird. Abgesehen davon ist das Intro des Films super. Da spielen nämlich ganz viele Topstars mit, Tom Cruise zum Beispiel. Das heißt, Tom Cruise mag Austin Powers … Das wiederum heißt, dass alle, die Tom Cruise mögen, Austin Powers mögen müssen. Das ist so ein Fan-Ding. Wiederum ist Tom Cruise aber auch bei Scientology … hm, blödes Argument dann.

Ich schau ja gerade die Teile rückwärts, das ist irgendwie spannender. Ich hab das bei den Staffeln von „O.C. California“ damals auch so gemacht (also wirklich die Staffeln, nicht die Episoden selbst, so viel Denkarbeit mach ich mir da jetzt auch nicht).

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