mein neuer Frauenarzt lispelt und sieht aus wie Ken. – Irgendwie gerate ich immer an seltsame Ärzte, habe ich langsam das Gefühl …

(Und hiermit möchte ich auch mal kristisieren, dass es keinen Wikipedia-Eintrag über Ken gibt. Es gibt doch eigentlich für so ziemlich ALLES einen Eintrag. Nur Ken fehlt. Das ist echt ein Armutszeugnis!)

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News des Tages

23. Oktober 2007 um 16:17 Uhr

Bizarres/Komisches, Kurz & knackig

9

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wie einige von Euch mitbekommen haben (nämlich alle, die eingeladen wurden), stieg Samstagabend unsere seit Wochen geplante Einweihungsparty.

Anfangs rechneten wir mit sechsundzwanzig Partygästen, leider reduzierte sich die Anzahl der Besucher ganz radikal auf sechzehn Geladene. Glücklicherweise hatten wir zwei Specialgäste, die uns schon vor Beginn der Party beehrten und uns unter die Arme griffen.
Nachdem ich kurz vor dem Einkauf noch den berüchtigten und äußerst gut gelaunten bogus zwischen Tür und Angel kennenlernte – dem ich nicht zugetraut hätte, dass er innerhalb kürzester Zeit SO VIEL reden kann – machte ich mich auf zur Haltestelle, um Henning abzuholen, von dem ich ja bereits wusste, dass er SO VIEL reden kann. Ich hatte tierische Kopfschmerzen und war froh, durch mein neu erstandenes Glätteisen halbwegs menschlich auszusehen. Danke, Remington.

Im Lidl kaufte ich fünf Wodkaflaschen, etwas Orangensaft und Knabberzeug ein (und das ist das erste Mal, dass ich für eine derartige Anzahl an Menschen Alkohol eingekauft hatte – schlecht kalkuliert, mekt man unter anderem an der noch übrigen Menge an Wodka- und Orangennektarflaschen). War froh, dass die Verkäuferin nicht wieder meinen Ausweis sehen wollte und schleppte zusammen mit Henning die zwölf Flaschen Orangennektar, fünf Flaschen Wodka und die Chips nach Hause. Den Berg hoch.
Heute habe ich davon Muskelkater und noch viereinhalb Wodkaflaschen im Kühlschrank. Nicht zu vergessen die acht Flaschen Orangennektar. Und die halbe Kiste Bier. Und der Rest, den die anderen mitgebracht hatten, über den ich keine Übersicht mehr hatte. Danke, schlecht ausgeprägte linke Gehirnhälfte.

Nachdem nach und nach die Partygäste eintrudelten, freute ich mich eigentlich nur noch auf eines: eine Aspirin-Tablette aus meinem neu erhaltenen dem Aspirin-Glas von Romy und Lars. Ich denke, die tausend Stück sollten eine Weile reichen. Danke, Amerika.

Leider war ich trotz allem – der Partystimmung, der interessanten Diskussionen über Tippsen – die arme Sau des Abends. Mein Magen war verstimmt und saß die meiste Zeit deswegen klinisch tot auf meinem Sessel herum. Anfangs wollten mir einige noch einreden, ein Schnaps täte meinem Magen doch ganz gut, nach dem zweiten Kurzen fühlte ich mich aber auch nicht besser und magisch von der Kloschüssel angezogen (um hier der Quantität des Klo-Contents gerecht zu werden). Danke, Lebkuchen (oder was auch immer Schuld an diesem Zustand hatte).

Gegen drei Uhr achtundzwanzig habe ich mich in mein Schlafzimmer zurückgezogen, nachdem sich dort zuvor zwei andere Gäste vergnügt hatten, auf welche Weise auch immer. Fakt war, dass der Raum danach roch, wie Diskotheken und Restaurants vor dem Rauchverbot. Selbst eine Stunde lüften hat nichts gebracht. Danke, ihr Stinkekuchen!

Insgesamt – und trotz allen und sowieso – war es doch – irgendwie – ein unterhaltsamer Abend. Es hat keiner auf den Teppich gekotzt, keiner etwas verschüttet und das Aufräumen hat auch nicht lange gedauert.
Danke an den Betrunkenen, der den Müll so nett in den Mülleimer geräumt hat, so dass wir den Müll wieder ausleeren und neu nach flach und rund trennen mussten. Danke an die dagewesenen Gäste. Danke für die Mitbringsel und das zivilisierte Verhalten. Wir laden Euch alle bestimmt wieder zur nächsten Einweihungsparty ein!

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Ganz trivial: die Einweihungsparty

22. Oktober 2007 um 00:10 Uhr

Retrospektive

25

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klos sind ja eine tolle Erfindung, vor allem, wenn man mal ganz dringend muss. Bei uns in der Schule gibt es auch Klos. Dennoch war ich anfangs ziemlich verwirrt, weil ich nirgends eine Damentoilette fand. Bis mir letztendlich auffiel, dass hier alle „Männchen“ auf den Schildern, die zeigen sollen, ob das nun Damen- oder Herrentoiletten sind, männlich waren. Lediglich darunter steht dann – je nachdem – Herren oder Damen.

Heute nach der letzten Stunde bin ich recht flott aus dem Klassenzimmer raus, und schnurstracks auf die Toilette zugelaufen. Habe meine Tasche draußen noch abgestellt, und bin rein. Mein Klassenkamerad, der mich Richtung Bus begleitete, rief mir – also ich schon mitten auf der Toilette stand – noch hinterher: „Das ist übrigens ein Herrenklo!“ Was mir ehrlich gesagt gar nicht weiter aufgefallen wäre. Hab mich irgendwie so an die männlichen Männchen auf den ganzen Schildern gewöhnt, dass ich automatisch von einer Frauentoilette ausgegangen bin. Aber jetzt, wo ich da so stand und die Pissoirs entdeckte, fiel es mir auch auf. Eindeutig nicht weiblich. Trotzdem drückte die Blase, und ich verschwand in einer der Kabinen.

Als ich fertig war, ging auf einmal die Klotüre auf. Ich hörte ein lautes Atmen, und dann plätscherte es. Da ich nicht aus der Kabine stürmen wollte während sich da einer am Pissoir erleichtert, habe ich brav gewartet. In der Hoffnung, dass nicht noch mehr kommen. So Herrentoiletten sind ja schon irgendwie indiskret. Ich wartete. Und wartete. Ich wollte ja schon immer mal wissen, wie es sich anhört, wenn Männer pinkeln. Niiiiicht.
Nach zwei Minuten war der Herr auch mal fertig. Dann wusch er sich die Hände. Holte sich Klopapier zum Händetrocknen aus der Kabine nebenan. Und verschwand. Während der ganzen Zeit atmete er, als sei das Pinkeln Leistungssport.

Also bin ich kurz darauf auch fix aus der Kabine, habe mir die Hände gewaschen, und bin schnell aus der Toilette gehuscht. Mit der ständigen Angst, einem weiteren Mann in die Arme zu rennen.

Draußen war ich sehr erleichert. Mein Klassenkamerad hat mich auch recht seltsam angeschaut. Ich hätte ihn aber auch komisch angeschaut, wenn er auf der Frauentoilette gewesen wäre. Na ja.

Hauptsache die Blase ist leer.

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Irren ist Männerklo

19. Oktober 2007 um 14:05 Uhr

Bizarres/Komisches, Retrospektive

10

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nicht schön ist, wenn man selbst Unterricht hat und der andere Teil der Klasse nicht. Nicht schön ist es, wenn diese in ihrer freien Zeit zu McDonald’s gehen, und man selbst kann nicht. Schön ist, wenn es Menschen gibt, die an einen denken, und einem in der Pause eine Portion Pommes mitbringen, ohne dass man sie selbst darum gebeten hat.

Danke dafür! :freu

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Schön ist …

17. Oktober 2007 um 19:48 Uhr

Ausbildung/Berufsschule

12

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um den Tag zu beschreiben, würde ich hier Romane schreiben. Deswegen eine kurze, stichwortartige Zusammenfassung:

  • VVS-Karte am Morgen nicht gefunden. Überall gesucht. Nicht gefunden. Geplante Stadtbahn verpasst. Fühle mich deprimiert, frustriert und unfrisiert.
  • Eine Weile später mit dem Bus an Bushaltestelle gefahren, der Masse an Schülern gefolgt, zum Schluss an falscher Schule gelandet. Glücklicherweise ging es nicht nur mir so. Wenig später richtige Schule gefunden.
  • In Klasse gelandet. Klassenlehrerin komisch, Klasse auch, Stundenplan toll.
  • Endlich essen.
  • Ich bezweifle Kompetenz mancher Betriebe und Schüler: Nach neuer Gliederung der Ausbildung des Mediengestalters Digital und Print wurden 2007 die Fachrichtungen von vier auf drei Fachrichtungen reduziert. Das ging aber irgendwie an manchen Betrieben vorbei. Azubi mit alter Fachrichtung angemeldet. Manche wissen ihre Fachrichtung aber nicht einmal so. Das nenne ich informiert.
  • Zwei Stunden später: Wechsel in eine andere Klasse mit dem Schwerpunkt Digital. Kommen immer mehr. Letztendlich dreiunddreißig Schüler zwischen sechzehn und vierundzwanzig Jahren. Sympathischer Lehrer, sympathische Klasse. Scheiß Stundenplan. Festgestellt: Man kann nicht alles haben.
  • Philosophiere über die Notwendigkeit der einen Stunde Religionsunterricht, die nicht bewertet wird.
  • Beschlossen: Religion ist nicht notwendig. Aber ganz unterhaltsam.
  • Religionslehrer hat einen an der Klatsche. Haben die aber generell so an sich. Genauso wie Kunstlehrer.
  • Heimgefahren, heimgekommen, geschlafen. War ein großer Fehler.
  • VVS-Karte im Pulli wiedergefunden.
  • Tag geistig beendet.

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Ein fitter Start in den Tag II

15. Oktober 2007 um 23:17 Uhr

Ausbildung/Berufsschule, Retrospektive

13

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