Mama [16:56 Uhr]: ich ruf dich heut abend mal an, wann bist du zu hause?
Jenny [16:56 Uhr]: ich ruf dich heute abend noch an, bist du da zuhause?
ch finde so etwas – sofern es mal vorkommt – immer sehr verwunderlich und irgendwie witzig.
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ch bin seit heute Besitzer eines G4s und einer beschissenen Tastatur, die davor wohl irgendwie als Grundlage für die Erschaffung neuen Lebens diente (wer gestaltet die Fassungen von Tastaturen auch schon durchsichtig?) und ein viel zu kurzes Kabel hat. Glücklicherweise habe ich mein Dock für den iPod Shuffle noch nicht entsorgt, das mir Apple damals geschickt hat, als ich im Problembericht angegeben habe, dass der iPod von meinem PC nicht erkannt wird. Welch‘ Problemlösung.
Dieser G4 hat geschlagene 400 Megahertz, 512 MB RAM und trägt den Namen „marianelab“. Er ist sozusagen Restmüll der Agentur. Fürs Surfen reicht es noch, um Photoshop zu öffnen hat es fünf Minuten gebraucht.
Ist irgendwie witzig, den zu haben. Allerdings muss ich die Tastatur erstmal aufschrauben und im Innern irgendwie den Biomüll entsorgen, um sorgenfrei und komfortabel tippen zu können. Und dann überlege ich mir, für was ich den G4 sonst eigentlich brauche. Zum Angeben reicht’s ja nicht ganz.
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ann mir jemand einen brauchbaren HTML/CSS-Editor für den Mac empfehlen? Am besten einen, der Umlaute beim Schreiben automatisch in HTML-Code umwandelt (oder zumindest einen, bei dem man das im Nachhinein umwandeln kann). Hab jetzt schon ewig lange gesucht, aber alles, was ich ausprobiert habe, war in dieser Hinsicht recht inkompetent.
Danke schon mal!
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ch bin ja seit mehreren Jahren ohne Handy unterwegs. So’n Ding verführt nur dazu, Geld sinnfrei aus dem Fenster zu werfen. Finde ich. Und obwohl es viele Leute einfach nicht nachvollziehen können, klappt das einwandfrei. Noch schlimmer ist es allerdings, ohne Uhr herumzulaufen. Keine Ahnung, wie ich das mache. Meine innere Uhr tickt irgendwie immer richtig.
Heute Mittag war ich noch mal eben in Stuttgart in der Stadt. Damit ich erreichbar bin, falls was ist, hat mir Sven sein Handy mitgegeben.
Ich schlenderte also gemütlich durch die Königsstraße (schlendern ist vielleicht das falsche Verb – ich quetschte mich eher durch die Menschenmassen – samstags einkaufen, nie wieder!), als ich plötzlich ein Handy klingeln hörte. Ist ja nichts Ungewöhnliches. Mir fiel dabei auf, dass Sven den gleichen Klingelton hat. Ich betrat den C&A. Das Handy klingelte immer noch. Nach dreißig Sekunden. Ich drehte mich um, um herauszufinden, wo das Klingeln herkommt, und verfluchte innerlich den Trottel, der nicht kompetent genug ist, den Anruf zu empfangen. Es klingelte weiter.
Nach einer Weile war Ruhe, und ich zog mich zurück in die Umkleidekabine, um festzustellen, dass der Gürtel, den ich eben noch gekauft hatte, irgendwie leicht zu groß war. Bis mein Handy piepste. Scheiße, Akku leer.
Als ich dann im Edeka war, um Kleinzeug einzukaufen, klingelte mein Handy. Ich ging ran. Als ich das Gespräch beendet hatte, suchte ich mein Zeug noch zusammen, das ich einkaufen wollte. Bis mir dann irgendwo zwischen Käsetheke und Nudelregal einfiel: Shit. Das vorher war mein Handy!
Ich bin also tatsächlich knappe eineinhalb Minuten mit einem klingelnden Handy in der Tasche herumgelaufen. Kein Wunder, dass mich alle so genervt angeglotzt haben. Und ich hab mich in dem Moment auch noch gefragt …
Ich Trottel.
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ch schaue mir die European Music Awards eigentlich schon immer gerne an, weswegen ich heute auch gegen acht Uhr auf MTV geschalten habe. Nachdem erst Avril Lavigne mit ihrer Performance dran war – die aus ein bisschen auf der Stelle herumtreten und der Präsentation ihrer langweilisten Singleauskopplung bestand, die sie je veröffentlicht hat –, dann My Chemical Romance ein noch langweiligeren Song präsentierten, war dann mein persönliches Highlight Amy Winehouse.
Ich musste ja noch schmunzeln, als Snoop Dogg sie mit „Und heute ist sie nicht auf einer Entziehungskur, sondern hier!“ ankündigte, aber als ich sie dann sah, dachte ich mir, die Entziehungskur hätte ihr sicher mehr gut getan als dieser Auftritt, den sie da hinlegte.
„They tried to make me go to rehab, but I said no, no, no.“ Tja, schade.
Ihr Versuch, lasziv zu tanzen, ging absolut in die Hose, abgesehen davon, dass ich NICHTS, aber auch GAR NICHTS verstand, was sie überhaupt sang. Das Gebrabbel erinnerte mich an Kleinkind, das gerade sprechen lernt. Bravo! Gesegnet seien die Background-Sänger. Ohne die wär’s wohl richtig peinlich geworden. Sehr schade, denn die Stimme hat sie eigentlich.
Obwohl ich Videos in Blogbeiträgen nicht mag, poste ich hier ausnahmsweise. Das muss man echt mal gesehen haben. Sehr gut nachvollziehen kann man das Ganze, das ich gerade beschreibe, ab Stelle 2:35.
Danach habe ich abgeschalten.
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