Jetzt weiß ich auch, warum man Fremdsprachen lernt. Gerade eben hat jemand angerufen, habe mich schon gewundert, mit der Vorwahl 0055. Im Nachhinein wusste ich auch, dass es aus Brasilien war.
Jedenfalls rauschte die Leitung mal sehr verdächtig, und am Ende der Leitung war da eine Frauenstimme, die einen Namen in den Hörer rief. Nachdem ich auch begriffen habe, dass die Frau Spanisch redete, sagte ich nur: „Perdón, hablas con una alemana. No entiendo algo.“ Was so viel heißt wie, sorry, ich bin Deutsche, ich verstehe kein Wort.
Das hat sie dann sogar verstanden und sich dann verabschiedet. Dass ich überhaupt so einen Satz nach einem Jahr meines vergangenen Spanischunterrichts noch zusammenbringe… Da hat sich das eine Jahr Spanischunterricht doch echt mal gelohnt.
Nachdem ich gestern eigentlich Bewerbungsfotos machen wollte, habe ich meine Schwester gebeten, sie möge mir doch bitte die Haare bügeln und sich an meinem Gesicht vergehen.
Jedenfalls hat sie mir die Wimpern so stark getuscht, dass ich das Zeug gerade eben kaum wegbekommen habe. Irgendwie fühlt sich das an, als ob man Kleber in den Wimpern hätte.
Ich weiß schon, warum ich es lieber natürlich mag. :/
Nachtrag: Die Passfotos sind gemacht, bekomme ich aber erst am nächsten Dienstag. Sie sind grausam. Dann müsst ihr einfach damit vorlieb nehmen (ja, natürlich, der Schatten war so gewollt, und für die vielen Härchen im Gesicht kann ich nichts, war etwas windig, ach ja – übrigens die freundlichste Version der Bilder…).
Nachdem ich es heute geschafft habe, meinen Essay fertigzustellen, teilt mir meine Lehrerin über E-Mail mit, dass sie keine weiteren Essays mehr korrigiert. Wir hatten nämlich die Chance, den Essay von unserer Deutschlehrerin ‚erstkorrigieren‘ zu lassen, was dann auch eine Zwischennote gegeben hätte.
Nach der E-Mail soll ich ja Freunde und Familie fragen, ob sie den Aufsatz denn lesen und ‚kritisch‘ beurteilen können. Wer aber liest schon gerne Essays zu einem recht langweiligenThema (wie ich finde)?
Das ärgert mich jetzt natürlich maßlos, schließlich bekomme ich jetzt kein Feedback, und kann mich nicht mehr verbessern, falls der Essay recht mies wäre. Ich selbst kann jetzt schlecht beurteilen, ob der Essay nun gelungen ist, ob er verständlich und logisch ist. Da hätte ich mir auch mehr Zeit lassen können.
Wie heißt es so schön? ‚Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.‘ Schön doof, echt mal. Hätte ich heute nicht schon ordentlich gegessen, hätte ich gleich mal ein Frustessen veranstaltet. Grml.
Nachdem doerfler von seinem seltsamen Traum berichtete, mache ich das doch mal auch.
Wahrscheinlich wissen die meisten hier, dass ich recht gerne mal Pommes esse. Jedenfalls, vor ein paar Tagen, war es so, dass bei uns der Pommesvorrat realtiv beschränkt war, das heißt, es waren überhaupt keine Pommes mehr da. Das war jetzt für mich schon komisch, so ganz ohne gutes Essen. Nachdem ich dann bei meinem Vater beanstandet habe, dass ich ständig ‚Pommes‘ auf unseren Einkaufszettel schreibe (den man eh daheim liegen lässt), die aber nie mitgebracht werden, hat er nun den ganzen Gefrierschrank daheim zugepackt.
Gestern Nacht träumte ich, dass ich in den Keller zum Gefrierschrank gehe, um da Pommes zu holen. Als ich also den Schrank aufmachte, musste ich feststellen, dass eine Pommespackung aufgeschlitzt war, und die Pommes überall im Gefrierschrank liegen.
Dann kam plötzlich mein Bruder, grinste hämisch, und sagte: „Hahaha, das hast Du nun davon.“ Ich fragte ihn dann, was das den soll, die ganzen Pommes im Gefrierschrank zu verteilen. Er meinte dann: „Das ist ein Signal, ein Signal, dass Du nicht mehr so viele Pommes essen sollst.“
Und dann endete der Traum. So viel zum Thema ‚Mist träumen‘. Na ja. Immerhin kann man die Aussage des Traums klar formulieren.
Ob ich mir da jetzt Gedanken machen soll?
Langeweile treibt uns manchmal schon dazu, komische Sachen zu machen. In letzter Zeit ist mir echt oftmals langweilig, dann blogge ich meistens. Obwohl ich eigentlich Wichtigeres zu tun hätte, zum Beispiel meinen Essay schreiben.
Es liegt irgendwie in unserer Familie, komische Sachen zu machen, wenn uns langweilig ist. Mein Bruder verfasst Einträge über sich selbst bei Wikipedia. Mein anderer Bruder läuft den ganzen Tag im Haus herum und wiederholt: „Mir ist langweilig.“ Richtig kreativ hingegen war meine Schwester neulich.
Die hat ihren Namen in unserem Garten verewigt (um das zu fotografieren musste ich übrigens da hinaufklettern (bin also gar nicht so unsportlich)). Ich empfand das Rasenmähen ja eher als anstrengend, aber ihr scheint das richtig Spaß zu machen. (?)
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Jenny, 22 Jahre jung. Schon immer in Baden-Württemberg lebend.
(Ist froh, dass sie nicht genauso schreibt wie sie spricht.)
Hat seit Sommer 2007 das Abi in der Tasche beginnt nun eine Ausbildung
zur Mediengestalterin.



