Archiv der Kategorie WG-Leben
eine Mitbewohnerin A. war die angenehmste Mitbewohnerin, seit ich mich dem WG-Leben untegeordnet habe. Sie hatte sehr guten Einfluss auf mich. Sie war nämlich Vegatarierin, und hat mich irgendwie ganz subtil dazu bewegt, Gemüse zu essen, was mir natürlich auf Grund meiner momentanen Persönlichkeitswandlung voll in den Kram gepasst hat. Und sie war ordentlich. Sie war die Erste, die Mitbewohner S. angeschrien hat, weil er so ein verdammt unordentliches Stück ist (um es mal nett auszudrücken).
Mitbewohnerin A. war sehr kommunikativ und hat sich meiner immer angenommen. Sie war immer ehrlich zu mir. Wenn ich sie um ihre Meinung gebeten habe, hat sie mir eben direkt gesagt, dass meine neue Frisur scheiße aussieht, und nicht: „Na ja, … das wächst ja nach!“ Das fand ich toll.
Das Leben mit ihr war manchmal sehr spannend, weil wir so unterschiedlich waren. Manchmal konnte nur den Kopf über sie schütteln. Und ihr ging es wohl nicht anders. Trotzdem wünsche ich ihr alles Gute. Tschüss, Mitbewohnerin A.!
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a, kaum ist nach Wochen der Handwasch-Zeit die neue Waschmaschine da, hängt die ganze WG voll mit Klamotten – denn nicht nur ich, sondern auch Mitbewohnerin A. hatte das dringende Bedürfnis zu waschen. Und da der Wäscheständer voll ist, alle Heizungen belegt, die Kleiderbügel ebenso und die Türen voll behangen sind, muss man zu ganz anderen Mitteln greifen, um Wäsche trocken lassen zu können. Ich muss sagen, ich bin sehr begeistert von Mitbewohnerin A.s Ideen.
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eulich hab ich mich ja mal wieder mit der Waschmaschine beschäftigt. Leider schwappte mir erst mal ein Liter Wasser entgegen, als ich die Luke aufgemacht habe. Hab sie dann schnell wieder zugemacht, wollte nicht noch die Rest-Liter auf dem Küchenboden haben. Ich schließe daraus mal, dass das Teil immer noch nicht geht. Und das, obwohl der Waschmaschinen-Mann ja erst da war. Muss unbedingt mal herausfinden, was der herausgefunden hat.
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oll schlau. Ich war heute einkaufen. Ohne Geldbeutel. Ist mir aber erst an der Kasse aufgefallen, nachdem ich alle meine gewollten Produkte aufs Band gelegt habe. Es waren nur zwei. Aber ich hab ja sonst keinen Spaß am Leben, ha ha.
Hab dafür mit Mitbewohnerin A. „Germany’s Next Topmodel“ angeschaut. Und davor Nudeln in Tomatensoße gekocht. Mit Karotten, Zucchini und noch mal irgendwas Grünem drin. Hätte das mein Papa gesehen … Der hat letzten Sonntag zu Hause schon so ungläubig geschaut, als ich mir das Buttergemüse auf den Teller schaufelte. Es war nur ein Teelöffel voll. Ich glaube er denkt jetzt, dass ich mich auf einem guten Weg befinde, und bald ins Kloster gehe. Oder bei den Grünen eintrete. Oder anfange, Panflöte zu lernen.
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etzte Woche hat die WG im Hause ganz unten die WG ganz oben (= Mtbewohner S. und mich) für heute eingeladen, ganz unten bei der WG unten Party zu machen. Mit irgendwelchen anderen.
Ich kenne die zwei Jungs von der WG ganz unten zwar nicht, hab mich aber schon angemeldet. Obwohl ich eigentlich noch ein wenig krank bin. Und nein, nicht mehr so schlimm. Nichts im Vergleich zu gestern, da hätte ich mit den Halsschmerzen und der daraus resultierenden Stimmveränderung Darth Vader synchronisieren können. Abgesehen davon bin ich fast an mir selbst erstickt. Nun ja, jetzt reicht’s jedenfalls nur noch für die abgespeckte Darth-Vader-Version, trotzdem gruselig genug1.
Mitbewohner S. hat übrigens schon abgesagt, der ist nämlich übers Wochenende in Bremen mit seinen Kollegen. Das heißt im Klartext:
- Ich bin da alleine.
- Ich bin krank.
- Ich kenne keine Sau.
- Im Notfall betrinke ich mich, muss ja nur drei Stockwerke hochtorkeln.
Ich glaube, das wird lustig.
Die Flasche Gin, der O-Saft und die Knabber-Box (die ich iiii~rgendwann mal geschenkt bekommen habe (haltbar bis Juli 2009)) stehen jetzt zur Mitnahme bereit.
- Ich komme gerade so von einem Spaziergang nach Hause, als ich an einem Garten vorbei lief und ein Kind, mit Gießkanne, mich strahlend winkend ansah.
Kind: „Haaalllooo! Wie heißt Du?“
Ich (halb röchelnd, halb sprechend): „Hallo. Ich bin Jenny. Und Du?“
(Kind schaut total entgeistert.)
Ich (räuspernd): „Gießt Du die Blumen?“
Kind: „Äh, neee … die ist doch gar nicht voll!“
Ich: „Was machst Du dann mit der Gießkanne?“
Kind: „Ich räum sie auf! … Tschüss!“Man sieht … die Stimme ist nicht gerade einladend. ↩
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