24. September 2006

Musiklos

Ich bin out of music. Das heißt so viel wie, dass zwar viel Musik hier vorhanden ist, aber das meiste zu oft gehört wurde, und jetzt was Neues her muss.

Gott sei Dank bin ich ein Mensch, der sich für so ziemlich alles begeistern kann, und dessen Musikgeschmack recht breit gefächert ist. Am liebsten höre ich elektronische Musik, ein wenig R‘n'B, etwas Hip Hop, bisschen deutsche Musik oder ab und an auch mal Rock. Was ich wirklich gar nicht mag, ist deutscher Hip Hop und das meiste in Richtung Metal.

Wenn ich irgendwie etwas Elektronisches wollte, habe ich mir in der Regel die Kontor geholt, ein Sampler, auf der überwiegend House und etwas Trance zu hören ist. Das hat mir dann für eine Weile gereicht, sind ja immerhin auch drei CDs. Doch seit neuestem gefällt mir die Zusammenstellung nicht mehr, hört sich alles so ziemlich gleich an, ist nichts Besonderes mehr dabei. Außerdem werden auf der dritten CD eigentlich nur noch alte Tracks geremixt, die auf den vorherigen Samplern ebenfalls drauf waren.
Sonst höre ich eigentlich nur Alben von Bands wie The Prodigy, Zombie Nation oder ab und an mal Aphex Twin. Doch die veröffentlichen auch nicht alle paar Monate neue Aben, ist dann auch mit der Zeit durchgehört.

Ansonsten ist es so, dass ich ein Lied einer Band oder von Solokünstlern im Fernsehe/Radio höre, und mir dann mal das Album anhöre, es mir gefällt oder nicht. Ich habe zwar jetzt zwei bis drei Alben, die ich mir momentan anhöre, aber ich hätte gerne auch mal was Neues.

Deshalb die Frage, ob mir irgendwer was empfehlen könnte? Vielleicht etwas, das ihr selber gerade gerne hört, und empfehlen könnt. Die Musikrichtung ist mir eigentlich egal, wenn es nicht gerade meine nicht gemochten Richtungen sind. Danke schonmal. :)


Tagtägliches 22 Kommentare
22. September 2006

Mir ist langweilig, also schreib‘ ich was

Ja also, äh, ne. Was ich damit sagen wollte: Ich bin saumäßig müde, aber ich habe keine Lust zu schlafen. Was wohl daran liegt, dass ich heute Mittag schon auf der Sitzbank bei uns im Garten geschlafen habe, weil ich mich mal wieder ausgeperrt hatte, und sonst nix zu tun hatte – schließlich hatte ich nichts zu lesen, außer mein Biobuch. Und Biobücher sind grün und doof.
Anfangs stand die Bank erstmal in der prallen Sonne, nachdem ich nach ein paar Minuten bemerkt hatte, dass so pralle Sonne nicht so toll ist, habe ich mir die Mühe gemacht, die Bank unter unseren Walnussbaum zu ziehen, um dann in Ruhe schlafen zu können. Was ich aber nicht konnte, weil ich mit der ständigen Angst lebte, dass mir eine Walnuss auf den Kopf fallen könnte (so ein Baum sieht von unten übrigens schon unheimlich aus, besonders wenn so eine richtig überdimensionale Walnuss über einem hängt).

Ja, irgendwann bin ich dann doch ins Haus gekommen. Das war toll, denn dann konnte ich mal in Ruhe schlafen, und ohne die ewige große Angst vor der Walnuss. Weil, ich bin heute schon um halb eins von der Schule gekommen, da ich Sport geschwänzt habe. Deshalb bin ich gegen halb drei mittags erstmal schlafen gegangen, bis um sechs Uhr, da hat mich mein Bruder aufgeweckt, um mir mitzuteilen, dass ich eine Wahlbenachrichtigung für die Bürgermeisterwahl bekommen habe.

Ansonsten war mein Schultag nicht so besonders. In Bio haben wir heute Brennnesselblätter, Spiritus und Sand gemörsert (das hat ausgesehen wie Blattspinat), um irgendwas tolles herauszufinden. Was auch immer das war.
In Ethik war es so wie immer. Eine Stunde lang über Kant geredet, dann die nächste Stunde über den Papst und seine berüchtigte Rede, zwischenzeitlich haben wir immer wieder mal Blätter ausgeteilt bekommen, und jetzt befinden sich schon sieben Blätter zu Kant und dem Papst in meinem Ethikordner. Letztes Jahr hatte ich die normalerweise immer gleich weggeworfen, oder die Rückseite genommen um darauf irgendwelche Aufschriebe/Rechnungen als Klausurvorbereitung zu machen, wenn der Block wieder fast leer war. Ansonsten habe ich das gemacht (jetzt weiß ich auch wieder, warum ich mir (eigentlich) die ganzen Filzstifte vor Schuljahresanfang gekauft hatte). Der untere Teil ist übrigens sogar symmetrisch.

Gegen halb neun habe ich dann mit meinen Mathehausaufgaben begonnen, zwischenzeitlich habe ich wieder irgendwas gemacht, aber wieder vergessen. Und da es jetzt schon fast halb eins in der Nacht ist, werde ich wohl demnächst schlafen gehen.

Gute Nacht also.


Schule, Tagtägliches 14 Kommentare
14. September 2006

Erste Erfahrungen

Nachdem ich gestern eigentlich Bewerbungsfotos machen wollte, habe ich meine Schwester gebeten, sie möge mir doch bitte die Haare bügeln und sich an meinem Gesicht vergehen.

Jedenfalls hat sie mir die Wimpern so stark getuscht, dass ich das Zeug gerade eben kaum wegbekommen habe. Irgendwie fühlt sich das an, als ob man Kleber in den Wimpern hätte.

Ich weiß schon, warum ich es lieber natürlich mag. :/

Nachtrag: Die Passfotos sind gemacht, bekomme ich aber erst am nächsten Dienstag. Sie sind grausam. Dann müsst ihr einfach damit vorlieb nehmen (ja, natürlich, der Schatten war so gewollt, und für die vielen Härchen im Gesicht kann ich nichts, war etwas windig, ach ja – übrigens die freundlichste Version der Bilder…).


Tagtägliches 17 Kommentare
11. September 2006

Langeweile?

Langeweile treibt uns manchmal schon dazu, komische Sachen zu machen. In letzter Zeit ist mir echt oftmals langweilig, dann blogge ich meistens. Obwohl ich eigentlich Wichtigeres zu tun hätte, zum Beispiel meinen Essay schreiben.

Es liegt irgendwie in unserer Familie, komische Sachen zu machen, wenn uns langweilig ist. Mein Bruder verfasst Einträge über sich selbst bei Wikipedia. Mein anderer Bruder läuft den ganzen Tag im Haus herum und wiederholt: „Mir ist langweilig.“ Richtig kreativ hingegen war meine Schwester neulich.

Die hat ihren Namen in unserem Garten verewigt (um das zu fotografieren musste ich übrigens da hinaufklettern (bin also gar nicht so unsportlich)). Ich empfand das Rasenmähen ja eher als anstrengend, aber ihr scheint das richtig Spaß zu machen. (?)


Bizarres/Komisches, Tagtägliches 16 Kommentare
7. September 2006

Aufgeräumt

Ich habe heute mal wieder mein Zimmer aufgeräumt. Das tu‘ ich alle zwei Schaltjahre mal oder wenn Besuch kommt. Heute kam Besuch, und dem konnte ich doch mein unaufgeräumtes Zimmer nicht zumuten.

Zimmer aufgeräumt heißt bei mir, man kann im Zimmer laufen kann, ohne sich die Haxen zu brechen oder in einen Reißnagel zu treten. Das heißt so viel wie: Ich räume alles, was auf dem Boden liegt, entweder…

a) in den Müll (weil es Müll ist),
b) in die Waschmaschine (weil es Klamotten sind, die mal in die Wäsche müssen),
c) in einen Plastiksack (weil es Klamotten sind, die ich nicht mehr anziehe und deshalb in die Altkleidersammlung kommen) oder
d) in den Schrank (weil Klamotten da hingehören)…

… und staubsauge dann alles ganz ordentlich.

Man glaubt eigentlich kaum, wie sauber das hier jetzt aussieht, nur weil ich mal alles vom Boden weggeräumt habe.

Mein Schreibtisch sieht immer noch aus (wie Sau) und in meinen Schränken liegt alles kreuz und quer herum. Na ja, guckt ja keiner ‚rein.

Ergo: Ist zwar nicht aufgeräumt. Sieht aber so aus. Und das gibt mir ein gutes Gefühl (ich schau‘ ja schließlich nicht dauernd in den Schrank).

P.S.: Ich habe desöfteren mal hier und da Kleingeld auf dem Boden gefunden. Hm, und da frage ich mich immer, wo das ganze Geld hinfließt. *kopfschüttel*


Tagtägliches 10 Kommentare