Doofer Morgen
Da hat man montags mal immer später Schule, und schafft es nicht, auch später aufzustehen. Obwohl ich gestern erst gegen vier Uhr morgens eingeschlafen bin (was mache ich nur, dass ich nicht einschlafen kann?), konnte ich überhaupt nicht vernünftig schlafen, und bin immer wieder aufgewacht.
Es ist auch echt nett, dass mich mein Bruder morgens um kurz vor sieben Uhr aufweckt, und sich Sorgen macht, ob ich den verschlafen habe. Aber hey, ich habe den Stundenplan nicht umsonst ausgedruckt und ihn auffällig in die Küche gelegt, damit man nicht sieht, dass ich heute erst um 9.45 Uhr Schule habe.
Meine Schwester habe ich da vorgewarnt. Trotzdem hat sie mich morgens aufgeweckt, etwa sieben Minuten nachdem mein Bruder da war, um zu erfragen, wann der nächste Bus fährt. Nachdem wir diesen ja auch schon seit drei Wochen regelmäßig nutzen, müsste man das doch auch wissen.
Zu allem Überfluss hat dann meine tolle Flirt Orangenlimonade aus dem Aldi angefangen, unnötig Geräusche zu machen. Ständig hörte ich, wie die Luft aus der Flasche zischte, und das war richtig nervtötend. Außerdem hat der doofe Deckel irgendwie eine herausstehende Plastikspitze, an der ich mir ständig die Finger aufschlitze; was aussieht, als hätte ich den ständigen Drang, mich selbst zu verletzen.
Alles in Allem hätte ich erst gegen acht Uhr aufstehen müssen, also in knapp einer Stunde. Sich jetzt nochmals hinzulegen lohnt sich irgendwie nicht. Toller Montagmorgen.
Tagtägliches
Mir ist was abgekracht
Heute kommt ein etwas komischer Eintrag, schließlich kann man sich ja nicht immer mit den angenehmen Dingen des Lebens beschäftigen. Mir ist nämlich was ganz Grausames passiert, gestern Nacht, und es tut immer noch sehr, sehr weh.
Gestern Nacht also bin ich mitten in der Nacht aufgestanden, um aufs Klo zu gehen. (Ich hasse es, wenn ich mitten in der Nacht aufstehen muss, um aufs Klo zu gehen. Warum kann mein Körper das nicht so regeln, dass ich das vor dem Schlafengehen erledige?) Jedenfalls dachte ich mir, ich finde da auch ohne Licht und so hin. Ohne Licht irgendwo hinzugehen war aber schon immer eine schlechte Entscheidung. Entweder stolpere ich dann und falle in einen Wäschekorb (und schlafe dann ein), oder es laufen mir schwarze Killergiraffen über den Weg.
Ok. (Ich brauche heute etwas länger.) Ich bin also ohne Licht los, laufe so, laufe weiter, erreiche die Türe und dann – PENG! – haue ich mir volle Breitseite meinen Zeh an diesen blöden Türrahmen! Warum muss der auch da sein, wo ich meinen Fuß hinsetzen will? Das tat mal richtig weh, so weh, dass ich vor lauter Schmerz vergessen habe, dass ich ja eigentlich ganz dringend mal muss.
Ja, der Zeh war dann auch ganz blau. Und dann… ist mein Nagel auch noch abgefallen. Ich meine, ich habe das schon desöfteren mal hinbekommen, zum Beispiel habe ich mir zweimal den Nagel meines Ringfingers wegreißen müssen, weil ich mir mit dem Hammer drauf geschlagen oder ihn in die Türe eingeklemmt hatte. Aber das war niemals so schlimm. Das fühlt sich total komisch an, vor allem in Schuhen beim Laufen. Ohne so einen Nagel fühlt man sich schon irgendwie, als wenn der Körper nicht ganz vollständig ist. Ja gut, was ja auch so ist. (Hä?)
Und zu allem Überfluss musste ich dann irgendwann recht früh am Morgen nochmals aufzustehen, weil ich vor lauter Türrahmen und Schmerz vergessen hatte, aufs Klo zu gehen. Doof. :/
Tagtägliches
Bewerbungen
Ich muss sagen, dass die Unternehmen ja recht fix antworten. Ich habe zehn Bewerbungen abgeschickt, habe zwei E-Mails erhalten, die mir sagen, dass sie sich erst bis zum Ende des Jahres entscheiden. Ein Unternehmen, das sagt, dass es noch nicht sicher sei, ob sie Medieninformatiker ausbilden werden, soll nachfragen im Mai. Dann drei Absagen, mit der Begründung, dass sie 2007 keine Medieninformatiker ausbilden.
Dann bitte das nächste Mal auch aus der Liste der auszubildenden Unternehmen herauslöschen lassen, dann hätte ich keine Bewerbungen dorthin abgeschickt und immerhin Geld gespart. :/
Nachtrag: Es handelt sich hier nicht um eine normale Ausbildungsstelle, sondern um ein Studium an der BA. Mal um die Verwirrungen vorzubeugen.
Tagtägliches
Mein Tag der deutschen Einheit
Nachdem das jetzt der letzte schöne Tag meines verlängerten Wochenendes ist, und ich bis jetzt alle Arbeit, die ich so tun müsste, bis heute aufgeschoben habe, habe ich vorhin beschlossen, das erstmal zu machen. Gut, die Englischvokabeln kann ich später immer noch lernen, aber immerhin habe ich schon die BWL-Hausaufgaben erledigt. Deutsch wollte ich auch machen, leider habe ich das Aufgabenblatt dazu mysteriöseweise irgendwo hingelegt, wo ich es nicht mehr finden kann (und das obwohl ich doch jetzt Ordner habe). Sowas aber auch. Jetzt kann ich die fünfzehn überaus depressiv angehauchten Gedichte gar nicht beschreiben und eines der überlangen Heinrich Heine-Gedichte auf alles Mögliche untersuchen.
Was auch recht ätzend ist, ist, dass das kleine ‚Heimatverlust und Exil‘-Büchlein mit den tollen Gedichten für Deutsch fast so aussieht wie mein kleines ‚Vektorielle Geometrie‘-Büchlein für Mathe. Ist immer recht unpassend, für Deutsch das Mathebuch mitzunehmen, obwohl es wohl doppelt so unterhaltsam wäre.
Außerdem habe ich heute meine Fenster abgedichtet. Im Winter zieht’s da durch alle Lücken, und da gibt es von tesa diese tollen ‚Anti-Wind-Durchzug‘-Streifen, die man dann quasi zwischen dem eigentlichen Fenster und Fensterrahmen pappen kann. Ich fühl‘ schon, wie es hier immer wärmer und wärmer wird. Ja. (Die Heizung ist doch noch gar nicht an?)
Was mache ich jetzt? Vielleicht meine Englischvokabeln anschauen oder so.
P.S.: Sorry Marina, dass ich heute Morgen gegen zehn Uhr nicht wie verabredet an der Hölderlinstraße stand um mit Dir und Clari BWL zu lernen (gehst Du morgens nicht an Dein Handy? Ich wollte ja immerhin absagen). Ich war einfach zu müde um aufzustehen.
Schule, Tagtägliches
Verschiedenes
Mein Zimmer ist gerade wieder in dem Zustand, wie vor dem großen Aufräumen vor ein paar Tagen. Wochen?
Ich bin jetzt gerade das x-te Mal über mein Geschichtsbuch drüber gelaufen. Das hat jetzt irgendwie ein Eselsohr. Auf meinem Ethikordner ist ein Schuhsohlenabdruck und ich würde ein Euro und fünfundzuwanzig Cent Pfand bekommen, wenn ich meine leeren Flaschen aus der Schule mal wieder in der Schule am Kiosk abgeben würde. Hätte dann auch mehr Platz vor dem Schrank.
Ich bin aber gerade recht müde. Deshalb verdränge ich das mal bis morgen Abend. Da muss ich wieder Mathehausaufgaben machen, und das geht nur, wenn mein Zimmer etwas aufgeräumter ist. Der Konzentration wegen.
P.S.: Außerdem – die Schule setzt mir ständig irgendwelche komischen Wörter in den Kopf. Mein neues Lieblingswort ist Killeralge. Das murmele ich jetzt dauernd vor mich hin oder posaune es in ungünstigen Momenten in die Welt hinaus („Killeralge for president!“).
Das Wort stand übrigens irgendwo auf einem Arbeitsblatt, das wir in Geo ausgeteilt bekommen haben. (Hatte irgendwas mit Plankton und Treibhauseffekt und Kohlenstoffdioxid zu tun.)
Schule, Tagtägliches