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ut an Gerlingen ist, dass es eine Endhaltestelle ist. Die logische Konsequenz daraus ist, dass Gerlingen auch Anfanghaltestelle (heißt das so?) ist. Hat natürlich den Vorteil, dass man sich morgens nicht den Arsch abfrieren muss, während man auf die Bahn wartet, weil immer mindestens eine von beiden möglichen Stadtbahnen schon dasteht.
Was mich aber schon mehrmals geärgert hat, ist, dass man sich so gut wie nie auf die Anzeigentafel verlassen kann. Ich komme morgens mit dem Bus zur U-Bahn-Haltestelle, hab meist noch zwei, drei Minuten bis die Bahn abfährt. (Und auf die Busse hier kann man sich auch nicht verlassen: Da kommt der früher angeschriebene Bus meist später als der später im Fahrplan angeschriebene oder andersrum, was ab und an zu Zeitdruck führt.) Stehen morgens zwei Bahnen da, schau ich demnach auf die Anzeige, um zu sehen, welche Bahn als nächstes abfährt.
Wenn man morgens aber auf beiden Schildern liest „zwei Minuten“, wird’s hektisch. Weil man dann erst mal schauen muss, in welcher Bahn mehr Leute sitzen, um zu schlussfolgern, welche jetzt dann gleich abfährt. Morgens ist das nicht so das Problem, aber es gab auch schon Zeiten, da war das nicht ganz einfach zu erraten, weil weder in der einen Bahn, noch in der anderen Bahn mehr Leute saßen.
Da freut man sich also wie Sau, dass die Bahn noch nicht weg ist, steigt in eine ein, und plötzlich fährt die andere ab. Oder noch besser: Die eine Anzeigetafel zeigt „zwölf Minuten“ an und die andere „zwei Minuten“ bis zur Abfahrt an – man sitzt dementsprechend in der Zwei-Minuten-Bahn, als plötzlich die andere abfährt. Äh ..?
Gut, das sind Kleinigkeiten. Um im Prinzip ist es nicht weiter schlimm, die nächste Bahn zu nehmen, da ja alle im Zehn-Minuten-Takt fahren. Aber es nervt doch immer wieder – wenn man in der falschen Bahn sitzt.
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enn man morgens fünf Minuten auf den Aufzug wartet, sich dann wundert, dass dieser nicht kommt und letztendlich merkt, dass man den Knopf gar nicht gedrückt hat. Wenn der Teebeutel komplett mit Faden und Anhängsel in die Tasse mit heißem Wasser fällt. Wenn man dann fünf Minuten später den Teebeutel intuitiv auf der linken Seite unter den Tisch fallen lässt, weil man den Papierkorb dort vermutet, dieser aber rechts unterm Tisch steht. (Ich muss an der Stelle unbedingt mal wischen.)
Es ist Montag – und der Geburtstag meiner Oma. Darf auf gar keinen Fall vergessen, dort heute anzurufen.
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as ich am kalten Wetter ja nicht mag, ist die kalte Luft. Abgesehen davon, dass ich nach einigen Minuten draußen so eine eingefrorene rote Nase habe, dass ich aussehe, als hätte ich gerade aus Frust eine Flasche Wodka niedergemacht, muss ich auch aufpassen, dass mir meine Lippe nicht wegbröselt. Jetzt bin ich auf der Suche nach einem Mittel der Heilung, beziehungsweise Prävention.
Labello ist nicht so mein Fall und besitze ich demnach nicht. Da streiten sich auch nach Jahren die Gemüter, ob es nun tatsächlich hilft oder nicht. Neben Labello hat mir heute jemand empfohlen, Niveacreme aufzutragen und über Nacht einwirken zu lassen. Da ich aber weiß, dass da im Endeffekt mehr der Kissenbezug eingesaut wird als die Lippen gepflegt, ist das eine schlechte Alternative dazu.
Ebenso ungeschickt ist der Vorschlag von frag-mutti.de: Mit Zahnbürste und Melkfett über Lippen bürsten und danach Honig auf die Lippen auftragen und am besten über Nacht einwirken lassen – da freut sich auch nur der Zahnarzt wie Schnitzel.
Falls einer einen Tipp hat, ist dieser sehr willkommen. (So lange es nicht wieder so schmuddelige Dinge sind wie beim Bekämpfen von Schluckauf.)
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ichts gegen meinen Radiowecker und Pinks „Mr. President“, aber am Morgen würde ich gerne ohne jegliche Depression aufwachen, vor allem um diese unchristliche Zeit. Außerdem finde ich meinen Lieblingspullover nicht – habe jetzt schon an allen möglichen Stellen in der Wohnung gesucht, sogar im Kühlschrank, aber er ist einfach nicht auffindbar. Des Weiteren habe ich zwanzig Sekunden gebraucht, um die Power-Taste am PC zu finden, weil ich zu faul war, davor meine Linsen einzusetzen.
Nee. Viel zu früh heute. Freu mich schon auf die nächsten zwei Schulwochen. Da muss ich jeden Morgen um sechs Uhr aufstehen. Um sechs! Da bin ich ja quasi noch klinisch tot!
Maaaann.
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Ein fitter Start in den Tag
15. Oktober 2007 um 07:11 Uhr
o wie das bei mir immer wieder so ist, funktioniert entweder a) das Internet nicht oder b) ist irgendwas ist mit dem PC nicht in Ordnung. Heute war bei mir Fall b) der Fall. Das gute Ding fuhr nicht mehr hoch. Strom funktionierte zwar, aber er zeigt mir kein Bild an, bootete nicht.
Wenn der Rechner nicht funktioniert, freu ich mich ja immer wie Sau.
Also habe ich mir mal die Zeit genommen, alles vom Rechner auszustecken. Als ich das Gehäuse geöffnet habe, dachte ich mir auch, dass ich den Nobelpreis für die Erschaffung von neuem Leben bekommen sollte.
Ich habe dementsprechend den Staubsauger geholt, und den PC mal gereinigt. Anschließend speziell die Grafikkarte. Wer mal richtig viel Zeit übrig und nichts zu tun hat, sollte das mal unbedingt probieren. Hab mit Ohrenstäbchen den Dreck aus dem Lüfter geholt und hätte währenddessen mindestens ’ne Staffel O.C. angucken können. Abgesehen davon habe ich bestimmt zig Staub-Familien auseinander gerissen.
Jetzt ist aber wieder alles sauber und ich glücklich. Wunderbar. Was will man mehr? (Einen neuen Monitor, mehr RAM und ein neues Kabel für die Verbindung von Anlage und Rechner, mein altes hat nämlich einen Wackelkontakt. Aber mit Tesa lässt sich ja bekanntlich alles für längere Zeit reparieren. :kls)
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