Archiv der Kategorie Tagtägliches

als vor knapp einem Jahr Laktoseintoleranz bei mir festgestellt wurde, dachte ich eigentlich nicht, dass das mein Leben wesentlich beeinflussen würde. Und wer mich kennt, weiß, dass mich so gut wie nichts wirklich aus der Fassung bringt und ich das meiste auf die leichte Schulter nehme – das mit der Laktoseintoleranz habe ich auch als typische Modekrankheit abgetan, die gerade jeder zu haben scheint. Mit der Zeit wurde ich eines besseren belehrt, und wenn ich heute was Ernst nehme, dann die Reaktionen meines Körpers.1

Ich habe inzwischen festgestellt, dass ich zwar ein, zwei Joghurtlöffel oder Stückchen Käse vertrage, aber mit übermäßigem Verzehr von Milchprodukten langsam tun sollte. Im Prinzip hat man als Laktoseintoleranz-Mensch folgende Möglichkeiten:

  • Man verzichtet auf Milchprodukte. Ist auf Dauer aber nicht wirklich zu empfehlen und schränkt einen ganz schön ein.
  • Man verwendet laktosefreie Produkte. Gibt es immer mehr in den Supermärkten zu kaufen, aber deckt halt noch nicht alles an Milchprodukten ab.
  • Man nimmt vor laktosehaltigen Mahlzeiten Tabletten ein, die das Enzym Lactase ersetzen und den Milchzucker abbauen.
  • Man isst einfach die ganze Zeit Chinesisch, yammi.

Ich habe gelernt, welche Gerichte Laktose enthalten und einen Rhythmus entwickelt, wann und wie viel ich wovon esse und vertrage. Das fängt beim Frühstück an:
Beim Frühstück lasse ich alles, das Laktose enthält, von vorne herein weg. Auf nüchternen Magen hilft nicht mal eine Tablette – ging eigentlich immer schief, so dass ich morgens beispielsweise Käse oder heiße Schokolade komplett meide. Für Butter habe ich früher Margarine als Substitut genutzt, heute gibt es die laktosefrei.

Mittags, wenn wir essen gehen oder bestellen, versuche ich Gerichte mit Käse oder Sahne zu vermeiden. Eine Tablette hilft zwar beim Verarbeiten der Laktose, leider kann man bei den Gerichten oft nicht wissen, wie viel Käse oder Sahne verkocht wurde, so dass eine Tablette oft nicht ausreicht oder man eben mehr als nötig verbraucht. Die Tabletten sind preislich ganz okay (sechzig Tabletten bei knapp siebzehn Euro bei den stärksten), müssen aber auch nicht im Unverstand verbraucht werden.

Wenn man selbst kocht, ist das Ganze wieder etwas einfacher. Ich handle es so, dass ich, falls vorhanden, laktosefreie Produkte kaufe, die mit nicht laktosefreien Produkten kombiniere (wenn nötig) und mir dafür eine Tablette einwerfe. Anfangs ist man erstaunt, in wie vielen Gerichten Milchprodukte verwendet werden, man lernt aber schnell, umzudenken. Die laktosefreien Produkte sind zwar etwas teurer und schmecken pur etwas süßer, weil die Lactase schon in Glukose und Galaktose gespalten wurde, das wirkt sich aber nicht auf das fertige Gericht am Ende aus. Schmeckt wie sonst auch.

Hier ein Satz, der ein Fazit darstellen soll.

Und morgen im Mach-das-Leben-besser-Ratgeber: Den Chinesen um die Ecke überzeugen, ohne Glutamat zu kochen.

Gedenktag des Tages: Nationalfeiertag in Afghanistan.


  1. :kls

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Soul Coughing – Misinformed

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Musik-Tipp zum Samstag

12. Juni 2010 um 12:14 Uhr

Tagtägliches

5

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(…) und da ist ein Alter und mit dem kämen die ganzen Freunde und Kollegen und was würden die sagen und so setzt sich einer eine Grenze. Also vergisst er, und aus allem Tun schimmert sein Ziel; der Weg des geringsten Widerstands. Er fühlt, aber vergisst, fühlt, aber vergisst, fühlt, aber, scheiße nochmal, vergisst.

Kleinod auf Odyssee – Momentaufnahme. Aus der Kurzschluss-Reihe.

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Zitat

6. April 2010 um 17:23 Uhr

Tagtägliches

2

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es gab ungefähr seit tausenden von Jahren kein Stöckchen mehr auf der Station. Das hat sich geändert, weil stiller mir eines zugeworfen hat (es ist eigentlich viel mehr ein Award, aber Awards wirft man jetzt ja nicht einfach so um sich, ne). Deswegen bedanke ich mich dafür, und auch dafür, dass er mich als seinen Lieblingsblog genannt hat, wofür er jede Menge Geld bekommen hat er jetzt meine übergebliebene Schlager-CD haben kann, die ich seit dem 22. August 2007 versuche, jemandem anzudrehen. Ich übernehme seine Regeln, und hey, von einem Logo weiß ich nichts, deswegen habe ich einfach ein Bild von einem Käse eingebaut:

Käse
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Stöckchen #23 – Sieben

15. Oktober 2009 um 15:10 Uhr

Tagtägliches

15

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Am See

heute war das Wetter so genial, dass wir an den See sind. So ein Mini-See, an dem mehr Nackte als Angezogene herumlaufen. Außerdem glaube ich, dass im See tote Pferde rumschwimmen. Obwohl es mir keiner glauben will.

Zudem habe ich in unserem Dorf-Edeka einen Zehner-Pack Bum-Bum-Eis gekauft, da fällt der schwere emotionale Stress sozusagen von alleine ab. Ich fühl mich fast wie damals, als ich noch total unbeschwert war und für eine Mark zehn Zehner-Eis beim Bäcker geholt habe.

Gedenktag des Tages: Nationalfeiertag in Moldawien.

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Dritter Urlaubstag: am See.

27. August 2009 um 20:58 Uhr

Tagtägliches

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