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Hundertzwanzig Euro hat das Ganze gekostet. Teurer Spaß, das Abitur, Part II.
P.S.: Danke nochmal an die Wetterhexe Mitarbeiterin beim Mc Donald’s, die sich an das Geländer der Terrasse gestellt hat, und durch „Wind, komm, Wind!“-Rufe plus Regen herbeirufende Gesten ein jenseits Sauwetter heraufbeschworen hat.
Edit:
Marc: weiß gar nicht warum die Kommentatoren beim Kleid den Kopf vermissen. Kann man doch basteln.
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Da seht ihr mal.
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Hundertzwanzig Euro hat das Ganze gekostet. Teurer Spaß, das Abitur.
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Es hat ja doch irgendwie Vorteile, dass der Unterricht kein Unterricht mehr ist, sondern ein sinnloses Absitzen sinnloser Stunden. Ich brauche nämlich anstatt einer Tasche mit zig Heften, Büchern und Ordnern nur noch drei Dinge: etwas zu essen, zu trinken und ein Buch, das ich während der ganzen Zeit lesen kann.
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Ab 21. Mai habe ich schulfrei. Das ist auch ganz angebracht, denn der Unterricht momentan ist in vielen Fächern recht überflüssig. Kommt fast keiner oder hört einfach keiner zu.
In Bio beispielsweise behandeln wir gerade das Thema „Verhaltensforschung“, und zwar an Big-Brother-Charakteren. Nicht nur, dass ich jetzt gezwungenermaßen alle Big-Brother-Namen kenne – danach ist auch das Niveau im Keller und der Intelligenzquotient um zwanzig Punkte gefallen.
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Also. Ich bin heute weder besonders euphorisch, weil ich alle Prüfungen hinter mir habe, noch habe ich gefühlt, wie „die Last von meinen Schultern fällt“, wie uns das unser Biolehrer prophezeit hat. Ich war nur froh, als ich nach dem Englisch-Abi endlich etwas essen durfte (ich hatte nämlich die ganze Prüfung über schon mächtigen Kohldampf) und über die Erkenntnis, dass ich ab heute endlich eine Woche lang frei habe, und nicht mehr morgens um acht antreten muss, um mehrere Stunden eine Prüfung zu schreiben. Das ist nämlich ganz schön langweilig.
Ich habe mein Lernziel mit dem Minimalprinzip erreicht. Ich war nicht nervös, ich habe mich nicht verrückt gemacht und mir ging während der Prüfungen weder die Tinte des Füllers aus noch die Batterien des Taschenrechners leer. Ich würde sagen, ich habe das gut hinter mich gebracht.
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