Okt

07

 

Ich habe gerade fünf Minuten BWL/RW gelernt, und beschlossen, dass das für heute reicht. -.-

Okt

04

Essay

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Ich habe meinen Essay jetzt wieder zurückbekommen. Dabei herausgekommen sind 12 Punkte (=1,6). Für den Essay selbst habe ich 12,5 Punkte bekommen, für das beiliegende Dossier 14 und für die Abstracts leider nur 8 Punkte (das Ganze wurde dann ganz komisch gewichtet und dann verrechnet). Hätte das wohl nicht kurz in zehn Minuten machen sollen, als Kommentar stand:

„Mit den Abstracts haben Sie es sich etwa einfach gemacht: ein Diagramm, ein Kurzausschnitt aus einem viel längeren Lexikonartikel und ein weiterer Kurztext – ein wenig mager!“

Ja mei, ich mache doch keinen Abstract von einem drei Seiten langen Artikel. *hust*

Nochmals auch ein ganz großes Danke an doerfler, ela, Matthias und Marc, die sich das alles durchgelesen, und mir viele Tipps gegeben haben!

Nachdem das jetzt der letzte schöne Tag meines verlängerten Wochenendes ist, und ich bis jetzt alle Arbeit, die ich so tun müsste, bis heute aufgeschoben habe, habe ich vorhin beschlossen, das erstmal zu machen. Gut, die Englischvokabeln kann ich später immer noch lernen, aber immerhin habe ich schon die BWL-Hausaufgaben erledigt. Deutsch wollte ich auch machen, leider habe ich das Aufgabenblatt dazu mysteriöseweise irgendwo hingelegt, wo ich es nicht mehr finden kann (und das obwohl ich doch jetzt Ordner habe). Sowas aber auch. Jetzt kann ich die fünfzehn überaus depressiv angehauchten Gedichte gar nicht beschreiben und eines der überlangen Heinrich Heine-Gedichte auf alles Mögliche untersuchen.
Was auch recht ätzend ist, ist, dass das kleine ‚Heimatverlust und Exil‘-Büchlein mit den tollen Gedichten für Deutsch fast so aussieht wie mein kleines ‚Vektorielle Geometrie‘-Büchlein für Mathe. Ist immer recht unpassend, für Deutsch das Mathebuch mitzunehmen, obwohl es wohl doppelt so unterhaltsam wäre.

Außerdem habe ich heute meine Fenster abgedichtet. Im Winter zieht’s da durch alle Lücken, und da gibt es von tesa diese tollen ‚Anti-Wind-Durchzug‘-Streifen, die man dann quasi zwischen dem eigentlichen Fenster und Fensterrahmen pappen kann. Ich fühl‘ schon, wie es hier immer wärmer und wärmer wird. Ja. (Die Heizung ist doch noch gar nicht an?)

Was mache ich jetzt? Vielleicht meine Englischvokabeln anschauen oder so.

P.S.: Sorry Marina, dass ich heute Morgen gegen zehn Uhr nicht wie verabredet an der Hölderlinstraße stand um mit Dir und Clari BWL zu lernen (gehst Du morgens nicht an Dein Handy? Ich wollte ja immerhin absagen). Ich war einfach zu müde um aufzustehen.

Mein Zimmer ist gerade wieder in dem Zustand, wie vor dem großen Aufräumen vor ein paar Tagen. Wochen?
Ich bin jetzt gerade das x-te Mal über mein Geschichtsbuch drüber gelaufen. Das hat jetzt irgendwie ein Eselsohr. Auf meinem Ethikordner ist ein Schuhsohlenabdruck und ich würde ein Euro und fünfundzuwanzig Cent Pfand bekommen, wenn ich meine leeren Flaschen aus der Schule mal wieder in der Schule am Kiosk abgeben würde. Hätte dann auch mehr Platz vor dem Schrank.

Ich bin aber gerade recht müde. Deshalb verdränge ich das mal bis morgen Abend. Da muss ich wieder Mathehausaufgaben machen, und das geht nur, wenn mein Zimmer etwas aufgeräumter ist. Der Konzentration wegen.

P.S.: Außerdem – die Schule setzt mir ständig irgendwelche komischen Wörter in den Kopf. Mein neues Lieblingswort ist Killeralge. Das murmele ich jetzt dauernd vor mich hin oder posaune es in ungünstigen Momenten in die Welt hinaus („Killeralge for president!“).
Das Wort stand übrigens irgendwo auf einem Arbeitsblatt, das wir in Geo ausgeteilt bekommen haben. (Hatte irgendwas mit Plankton und Treibhauseffekt und Kohlenstoffdioxid zu tun.)

Ja also, äh, ne. Was ich damit sagen wollte: Ich bin saumäßig müde, aber ich habe keine Lust zu schlafen. Was wohl daran liegt, dass ich heute Mittag schon auf der Sitzbank bei uns im Garten geschlafen habe, weil ich mich mal wieder ausgeperrt hatte, und sonst nix zu tun hatte – schließlich hatte ich nichts zu lesen, außer mein Biobuch. Und Biobücher sind grün und doof.
Anfangs stand die Bank erstmal in der prallen Sonne, nachdem ich nach ein paar Minuten bemerkt hatte, dass so pralle Sonne nicht so toll ist, habe ich mir die Mühe gemacht, die Bank unter unseren Walnussbaum zu ziehen, um dann in Ruhe schlafen zu können. Was ich aber nicht konnte, weil ich mit der ständigen Angst lebte, dass mir eine Walnuss auf den Kopf fallen könnte (so ein Baum sieht von unten übrigens schon unheimlich aus, besonders wenn so eine richtig überdimensionale Walnuss über einem hängt).

Ja, irgendwann bin ich dann doch ins Haus gekommen. Das war toll, denn dann konnte ich mal in Ruhe schlafen, und ohne die ewige große Angst vor der Walnuss. Weil, ich bin heute schon um halb eins von der Schule gekommen, da ich Sport geschwänzt habe. Deshalb bin ich gegen halb drei mittags erstmal schlafen gegangen, bis um sechs Uhr, da hat mich mein Bruder aufgeweckt, um mir mitzuteilen, dass ich eine Wahlbenachrichtigung für die Bürgermeisterwahl bekommen habe.

Ansonsten war mein Schultag nicht so besonders. In Bio haben wir heute Brennnesselblätter, Spiritus und Sand gemörsert (das hat ausgesehen wie Blattspinat), um irgendwas tolles herauszufinden. Was auch immer das war.
In Ethik war es so wie immer. Eine Stunde lang über Kant geredet, dann die nächste Stunde über den Papst und seine berüchtigte Rede, zwischenzeitlich haben wir immer wieder mal Blätter ausgeteilt bekommen, und jetzt befinden sich schon sieben Blätter zu Kant und dem Papst in meinem Ethikordner. Letztes Jahr hatte ich die normalerweise immer gleich weggeworfen, oder die Rückseite genommen um darauf irgendwelche Aufschriebe/Rechnungen als Klausurvorbereitung zu machen, wenn der Block wieder fast leer war. Ansonsten habe ich das gemacht (jetzt weiß ich auch wieder, warum ich mir (eigentlich) die ganzen Filzstifte vor Schuljahresanfang gekauft hatte). Der untere Teil ist übrigens sogar symmetrisch.

Gegen halb neun habe ich dann mit meinen Mathehausaufgaben begonnen, zwischenzeitlich habe ich wieder irgendwas gemacht, aber wieder vergessen. Und da es jetzt schon fast halb eins in der Nacht ist, werde ich wohl demnächst schlafen gehen.

Gute Nacht also.