Okt

31

 

Hab gerade einen sehr klasse Link von Zfen bekommen, mit dem ich meine Kreativität voll ausleben kann. Ein Stripgenerator. Nein, da kann man sich keinen Stripper zusammenstellen. Wer in Englisch aufgepasst hat, weiß ja auch, dass „strip“ auf Deutsch „Streifen“ heißt, in dem Fall Streifen wie „Comic Streifen“.

Mit Stripgenerator kann man also Comics basteln. Da meiner nicht jugendfrei ist, präsentiere ich stattdessen den äußerst geistreichen Comic von Henning. Und den phantasievollen Comic vom Zfen selbst. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt. Oder so ähnlich.

Wer einen besseren Comic als Henning schafft, kriegt ’nen Keks mit zweiundfünfzig Zähnen.

Schön wären: eine Waschmaschine, einen Führerschein und ein Auto. Und vielleicht noch etwas anderes zu trinken als Wasser und Bier. Und eine Kopfschmerztablette. Und Pommes im Gefrierfach. Und einen Koch. Oder Chicken McNuggets. Kein stinkendes Katzenklo.

Das wär glaub alles.

Okt

06

 

Also ich persönlich frühstücke jetzt erst mal meine Pommes und überprüfe, ob irgendwas Brauchbares zwischen „Weiches Fell und scharfe Krallen – Knut, der Eisbärjunge – spezial“ und „Bibi und Tina (7) – Das Gespensterpferd/Tina in Gefahr“ im Fernsehen läuft.

Heute Abend geh ich das erste Mal in meinem Leben auf den Wasen. Wenn ich bis dahin wach bleibe.

Ich sollte unbedingt beginnen, Kaffee zu trinken.

Nachdem in meinem Betrieb keiner so recht wusste, wann ich Berufschule habe, weil bisher kein Schreiben der Schule eintraf, habe ich spontan selber die Initiative ergriffen und dort mal angerufen, wie’s denn nun so aussieht. Die gute Frau am Telefon hat mir nun ein Fax geschickt mit den Terminen, am 15. Oktober geht es für die angehenden Mediengestalter nun los mit den ersten zwei Wochen Blockunterricht an der Johannes-Gutenberg-Schule in Stuttgart.

Fächer sind laut der Seite Religionslehre, Deutsch, Gemeinschaftskunde, Wirtschaftskompetenz, Berufsfachliche Kompetenz und Projektkompetenz. Ich frage mich ja immer und immer wieder, wozu man so ein sinnfreies Fach wie Religion an einer Berufsschule braucht …

Und … weil ich heute schon so organisatorisch drauf war, wurde ich heute um halb fünf entlassen um zum Rathaus (Hab ich sonst Zeit da hinzugehen? Nein.) zu schlappen, mich dort als neuer Bürger anzumelden und einen neuen Personalausweis zu beantragen.
Bekommen habe ich dort unter anderem auch ein tolles Starterpaket der SSB, das unter anderem ermöglicht, einen Monat lang im gesamten Netz kostenlos zu fahren. Ansonsten musste ich acht Euro für den Ausweis blechen.

Und … weil heute Tag der Organisation ist, habe ich das Einschreiben meiner Bank bei der Post (Habe ich sonst Zeit da etwas abzuholen? Nein.) abgeholt für mein Online-Banking (Hab ich sonst Zeit, mir ein neues Konto zu eröffnen? Nein.). Als ich die Liste meiner TANs gesehen habe, dachte ich mir, dass mir das ein Leben lang reicht. Mein Key ist nun tatsächlich gültig bis Dezember 2057. (Bis dahin brauch ich zusätzlich noch ’ne Lesebrille, damit ich die TANs auch entziffern kann.)

Und … weil ich heute so in Organisationsstimmung war, habe ich meine neuen Linsen beim Optiker auf Samstag geordert (Hab ich sonst Zeit dorthin zu gehen? Nein.).

Ansonsten ein erstes Resümee: Arbeitszeit von neun bis achtzehn Uhr ist total beschissen. Man kommt nicht zur Bank, nicht zum Amt, nicht zum Arzt, nicht zur Post, weil die Säcke samstags nie offen haben.