Ja … genau!
Ha ha. Jetzt hab ich doch tatsächlich eine Bestätigung bekommen, um an der Fachhochschule in Nürtingen VWL studieren zu dürfen. Mit einer Zusage von denen habe ich ja am wenigsten gerechnet, da ich ja schon den Eignungstest verpasst habe, der immerhin zwanzig Prozent Gewichtung hat. Vielleicht sah ja mein wirtschaftliches Abiturzeugnis so toll aus. Mit meinem Wahnsinnsschnitt. Ha ha. Das will doch sonst nur keiner studieren.
Edit: Ob ich das studieren werde, steht noch in den Sternen. Sicher ist bis jetzt rein gar nichts.
Ego & I
Top Suchausdrücke Part X
Ich wollte schon immer mal mein Foto auf Seite zwei der Google-Bildsuche unter „pommes gesicht“ finden.
Bizarres/Komisches, Ego & I, Kurz & knackig, Station57 & Co.
Stöckchen #15 – Acht Dinge
Mal wieder ein Stöckchen, diesmal auch ein Tolles! (Mal zur Abwechslung ohne Fragen zu den trivialsten Dingen.) Grammatikalisch waren die Regeln grausam, deshalb war ich auch mal so rotzfrech, und hab sie an meine Bedürfnisse angepasst.
Regeln:
- Jeder, der das Stöckchen beantwortet, listet acht Fakten über sich selbst auf.
- Wer das Stöckchen zugeworfen bekommt, übernimmt die Regeln mit in den Beitrag.
- Man wirft das Stöckchen an acht weitere Personen.
- Letztendlich schreibt man diesen Personen einen Kommentar, wenn sie den Stöckchen-Beitrag veröffentlicht haben.
Alles für die Hits. Und los geht’s.
Erstens: Ich habe meinen zwei besten Schulfreundinnen Lisanne und Marina eine CD gebrannt mit einundzwanzig unschlagbaren Schlagertiteln. Unsere persönlichen Lieblingssongs waren „Santa Maria“ von Roland Kaiser, „Jenseits von Eden“ von Nino de Angelo und „Rocky“ von Frank Farian.
Zweitens: In langweiligen Schulstunden hab ich die Leute immer angestiftet, sinnlose Dinge zu tun. Deswegen hatten wir im VWL-Unterricht mal Papierboote gebastelt und die dann im Schulklo schwimmen lassen.
Drittens: Ich bin unglaublich wählerisch, was das Essen angeht. Ich esse eigentlich so gut wie gar nichts. Meine Eltern haben zwar das Nötigste versucht, aber seit ich vor vielen, vielen Jahren mal den mir aufgezwungenen Milchreis wieder in den Teller gekotzt habe, haben sie’s auch gelassen.
Viertens: Als ich jünger war, habe ich mich unglaublich gerne geprügelt. In der dritten Klasse habe ich mal einen Fünftklässler physisch fertig gemacht, weil der meinem Bruder die Luft aus den Fahrradreifen gelassen und ihn ausgelacht hat, als der feste geheult hat. Inzwischen bin ich aber ganz friedlich. Ehrlich.
Fünftens: Ich besitze keine einzige Handtasche. Ich hätte ja noch nicht einmal Schminke, Tempos oder einen kleinen Spiegel, die ich dort unterbringen könnte.
Sechstens: Ich habe die unglaubliche Fähigkeit, bei einem Pop-Album vorauszusehen, welche Single als Nächstes ausgekoppelt wird. Ich bin quasi die perfekte Zielgruppe für Pop-Alben. Das finde ich unglaublich beängstigend.
Siebtens: Ich habe was gegen Menschen, die Steffi heißen. Alle Steffis, die ich bisher kannte, waren unglaublich blöde Gören, die ein Pferd hatten oder den Gymnastikkurs besuchten. Ja, ja – von wegen Vorurteile. Selbstschutz ist das!
Achtens: Ungefähr fünfundneunzig Prozent meines Taschengeldes geht fürs Essen drauf. Ja. Ich stehe dazu.
Ich werfe das Stöckchen weiter an Helmüt, Zfen, bogus, Fenning, Doro, Dany, Sascha und Yannick. (Äh. Das Verlinken bei acht Leuten ist ja auch mal richtig ätzend. (Ich kannte teilweise nicht einmal die Domains zum Namen.( Ja. Ich liebe Links und meinen RSS-Reader, da muss man nix tippen.)))
Ego & I, Station57 & Co.
Premiere
Au Mann. Ich habe gerade meinen Termin für mein erstes Vorstellungsgespräch bekommen. Wegen der Ausbildung zur Mediengestalterin. Ich freu mich gerade wie ein Schnitzel. In knapp zwei Wochen mach ich mir wohl vor Angst in die Hose.
Ego & I, Kurz & knackig
Zukunftspläne
Jetzt ist die Zeit, in der man so schauen muss, was man so machen will. Da ich ja nicht als Verkäufer oder gar Inhaber einer Pommesbude enden will, habe ich mir natürlich ganz konkrete Pläne gemacht. Ich weiß zum Beispiel tausend Dinge, die ich nicht machen will und so ziemlich nichts, das ich machen will.
Natürlich ist das Studieren meine erste Wahl. Weil: wenn ich schon Abitur habe, mache ich auch das Schlauste daraus. Nur das Problem ist: was? Irgendwie machen mich die ganzen Studiengänge hier echt nicht an, vor allem nicht an der Uni in Stuttgart (Technische Kybernetik, Werkstoffwissenschaft, Philosophie und Philosophie/Ethik, technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre :fowgel), die die nächste Uni wäre. Und mit meinem genialen Abischnitt werden die sich ja alle nicht gerade um mich reißen.
Ich bin gerade noch am Heraussuchen, aber auf jeden Fall bewerben werde ich mich an der Fachhochschule in Nürtingen-Geislingen für Volkswirtschaftslehre und in der Fachhochschule für Medien in Stuttgart, Studiengang noch unbekannt.
Natürlich bewerbe ich mich nicht nur zum Studieren, sondern auch gleich für eine Ausbildung. Eigentlich wollte ich keinesfalls eine Ausbildung machen. Aber sicher ist sicher, nachher ohne was dazustehen – darauf habe ich ehrlich keine Lust, und so kleine Jobs auf Dauer möchte ich zur Überbrückung auch nicht machen. Die Bewerbungen gehen an diverse Unternehmen, die (jetzt hoffentlich noch) Mediengestalter suchen, und ich hoffe, dass einer, der für den Ausbildungsplatz bereits eingestellt ist, aus unerklärenbaren Gründen (Krankheit, Tod durch Flatrate-Saufen) plötzlich abspringt und mir den Platz freimacht.
Für die nächste Zeit suche ich mir auch gleich einen Praktikumsplatz, um die Zeit sinnvoll zu nutzen. Es gibt nichts Tolleres, als Praktika – oder ehrenamtliche Tätigkeiten – nachweisen zu können. Da ich das eine nicht habe, versuche ich an dem anderen was zu ändern.
Schon doof. Bevor ich mit dem Abi fertig war, wusste ich immer, was ich machen will. Und je mehr die Zeit verging, desto weniger wusste ich, was ich machen will, und jetzt weiß ich so ziemlich gar nichts. Ich hoffe jedenfalls, dass ich irgendwas bekomme. Sonst bekomme ich von meinem Papa den Arsch voll.
Ego & I, Tagtägliches