Archiv der Kategorie Ego & I

mal wieder ein Stöckchen, diesmal auch ein Tolles! (Mal zur Abwechslung ohne Fragen zu den trivialsten Dingen.) Grammatikalisch waren die Regeln grausam, deshalb war ich auch mal so rotzfrech, und hab sie an meine Bedürfnisse angepasst. -.-

Regeln:
- Jeder, der das Stöckchen beantwortet, listet acht Fakten über sich selbst auf.
- Wer das Stöckchen zugeworfen bekommt, übernimmt die Regeln mit in den Beitrag.
- Man wirft das Stöckchen an acht weitere Personen.
- Letztendlich schreibt man diesen Personen einen Kommentar, wenn sie den Stöckchen-Beitrag veröffentlicht haben.

Alles für die Hits. Und los geht’s. :freu

Erstens: Ich habe meinen zwei besten Schulfreundinnen Lisanne und Marina eine CD gebrannt mit einundzwanzig unschlagbaren Schlagertiteln. Unsere persönlichen Lieblingssongs waren „Santa Maria“ von Roland Kaiser, „Jenseits von Eden“ von Nino de Angelo und „Rocky“ von Frank Farian.

Zweitens: In langweiligen Schulstunden hab ich die Leute immer angestiftet, sinnlose Dinge zu tun. Deswegen hatten wir im VWL-Unterricht mal Papierboote gebastelt und die dann im Schulklo schwimmen lassen.

Drittens: Ich bin unglaublich wählerisch, was das Essen angeht. Ich esse eigentlich so gut wie gar nichts. Meine Eltern haben zwar das Nötigste versucht, aber seit ich vor vielen, vielen Jahren mal den mir aufgezwungenen Milchreis wieder in den Teller gekotzt habe, haben sie’s auch gelassen.

Viertens: Als ich jünger war, habe ich mich unglaublich gerne geprügelt. In der dritten Klasse habe ich mal einen Fünftklässler physisch fertig gemacht, weil der meinem Bruder die Luft aus den Fahrradreifen gelassen und ihn ausgelacht hat, als der feste geheult hat. Inzwischen bin ich aber ganz friedlich. Ehrlich.

Fünftens: Ich besitze keine einzige Handtasche. Ich hätte ja noch nicht einmal Schminke, Tempos oder einen kleinen Spiegel, die ich dort unterbringen könnte.

Sechstens: Ich habe die unglaubliche Fähigkeit, bei einem Pop-Album vorauszusehen, welche Single als Nächstes ausgekoppelt wird. Ich bin quasi die perfekte Zielgruppe für Pop-Alben. Das finde ich unglaublich beängstigend.

Siebtens: Ich habe was gegen Menschen, die Steffi heißen. Alle Steffis, die ich bisher kannte, waren unglaublich blöde Gören, die ein Pferd hatten oder den Gymnastikkurs besuchten. Ja, ja – von wegen Vorurteile. Selbstschutz ist das!

Achtens: Ungefähr fünfundneunzig Prozent meines Taschengeldes geht fürs Essen drauf. Ja. Ich stehe dazu.

Ich werfe das Stöckchen weiter an Helmüt, Zfen, bogus, Fenning, Doro, Dany, Sascha und Yannick. (Äh. Das Verlinken bei acht Leuten ist ja auch mal richtig ätzend. (Ich kannte teilweise nicht einmal die Domains zum Namen.( Ja. Ich liebe Links und meinen RSS-Reader, da muss man nix tippen.)))

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Stöckchen #15 – Acht Dinge

8. Juli 2007 um 15:21 Uhr

Ego & I, Station57

15

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au Mann. Ich habe gerade meinen Termin für mein erstes Vorstellungsgespräch bekommen. Wegen der Ausbildung zur Mediengestalterin. Ich freu mich gerade wie ein Schnitzel. In knapp zwei Wochen mach ich mir wohl vor Angst in die Hose.

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Premiere

7. Juli 2007 um 13:37 Uhr

Ego & I, Kurz & knackig

17

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jetzt ist die Zeit, in der man so schauen muss, was man so machen will. Da ich ja nicht als Verkäufer oder gar Inhaber einer Pommesbude enden will, habe ich mir natürlich ganz konkrete Pläne gemacht. Ich weiß zum Beispiel tausend Dinge, die ich nicht machen will und so ziemlich nichts, das ich machen will.

Natürlich ist das Studieren meine erste Wahl. Weil: wenn ich schon Abitur habe, mache ich auch das Schlauste daraus. Nur das Problem ist: was? Irgendwie machen mich die ganzen Studiengänge hier echt nicht an, vor allem nicht an der Uni in Stuttgart (Technische Kybernetik, Werkstoffwissenschaft, Philosophie und Philosophie/Ethik, technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre :fowgel), die die nächste Uni wäre. Und mit meinem genialen Abischnitt werden die sich ja alle nicht gerade um mich reißen. :liaf
Ich bin gerade noch am Heraussuchen, aber auf jeden Fall bewerben werde ich mich an der Fachhochschule in Nürtingen-Geislingen für Volkswirtschaftslehre und in der Fachhochschule für Medien in Stuttgart, Studiengang noch unbekannt.

Natürlich bewerbe ich mich nicht nur zum Studieren, sondern auch gleich für eine Ausbildung. Eigentlich wollte ich keinesfalls eine Ausbildung machen. Aber sicher ist sicher, nachher ohne was dazustehen – darauf habe ich ehrlich keine Lust, und so kleine Jobs auf Dauer möchte ich zur Überbrückung auch nicht machen. Die Bewerbungen gehen an diverse Unternehmen, die (jetzt hoffentlich noch) Mediengestalter suchen, und ich hoffe, dass einer, der für den Ausbildungsplatz bereits eingestellt ist, aus unerklärenbaren Gründen (Krankheit, Tod durch Flatrate-Saufen) plötzlich abspringt und mir den Platz freimacht.

Für die nächste Zeit suche ich mir auch gleich einen Praktikumsplatz, um die Zeit sinnvoll zu nutzen. Es gibt nichts Tolleres, als Praktika – oder ehrenamtliche Tätigkeiten – nachweisen zu können. Da ich das eine nicht habe, versuche ich an dem anderen was zu ändern.

Schon doof. Bevor ich mit dem Abi fertig war, wusste ich immer, was ich machen will. Und je mehr die Zeit verging, desto weniger wusste ich, was ich machen will, und jetzt weiß ich so ziemlich gar nichts. Ich hoffe jedenfalls, dass ich irgendwas bekomme. Sonst bekomme ich von meinem Papa den Arsch voll.

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Zukunftspläne

29. Juni 2007 um 20:36 Uhr

Ego & I, Tagtägliches

20

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hundertzwanzig Euro hat das Ganze gekostet. Teurer Spaß, das Abitur, Part II.

P.S.: Danke nochmal an die Wetterhexe Mitarbeiterin beim Mc Donald’s, die sich an das Geländer der Terrasse gestellt hat, und durch „Wind, komm, Wind!“-Rufe plus Regen herbeirufende Gesten ein jenseits Sauwetter heraufbeschworen hat.

Edit:

Marc: weiß gar nicht warum die Kommentatoren beim Kleid den Kopf vermissen. Kann man doch basteln. ;-)

Da seht ihr mal. :kls

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Abiballkleid

10. Juni 2007 um 01:21 Uhr

Ego & I, Kurz & knackig, Schule

21

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während sich Demonstranten und Polizisten bei Heiligendamm gegenseitig verprügeln, geh ich’s in letzter Zeit friedlicher an. Heute stattete ich zum Beispiel dem Friseur einen Besuch ab. Dafür bin ich schon extra früh aufgestanden. Nun ja, eigentlich hatte ich vor, gegen elf Uhr morgens aufzustehen, aber der nette Nachbar war so freundlich, schon gegen acht Uhr den Rasen zu mähen. So hatte ich schon Zeit, mich psychisch auf den Besuch vorzubereiten.
Hätte ich gewusst, dass das Ergebnis so aussieht, wie es jetzt aussieht, dann wäre ich a) gar nicht erst ins Bett gegangen (um extra lang psychisch vorbereitet zu sein), b) falls doch, gar nicht erst aufgestanden oder c) hätte ich mich in Heiligendamm mitgeprügelt.

Ich bin also gegen zwölf beim Friseur eingetrudelt. Irgendwie sah die Dame am Schalter auch gar nicht aus wie eine Friseurin. Eher wie eine Arzthelferin. Weshalb ich ihr fast meine AOK-Karte mit den Worten „Aber die zehn Euro hab ich schon bezahlt!“ überreichte. Fast.
Ich setze mich also auf den Stuhl, und erklärte ihr, wie ich das alles geschnitten haben wollte. Pony wieder kürzer und hinten halt Spitzen schneiden und abstufen. Nix Kompliziertes, nix Ausgefallenes. Ich bin keines der Kiddies, die aussehen wollen wie Bill von Tokio Hotel. Ich hab doch so wenig Ansprüche. Ich bin so einfach zufrieden zu stellen.
Die Friseurin sah nicht nur aus wie eine Arzthelferin, sie schnitt meine Haare auch wie eine Hausfrau, die sich die Haushaltskasse aufbessern will. Als sie fertig war, war ich schon etwas entsetzt. Der Pony war etwas zu kurz geraten und hatte irgendwie keine konkrete Form. Das sah ungefähr aus wie mein „Ich schneide mir den Pony selber“-Ergebnis vor ungefähr zwei Monaten, als ich mir das Geld für den Friseur sparen wollte.

Dann war ich wieder daheim. Entsetzt war ich noch immer. Ich lief immer wieder zum Spiegel, um zu überprüfen, ob ich wirklich so aussehe, wie ich aussehe. Ich sah tatsächlich bei jedem erneuten Blick in den Spiegel so aus, wie ich aussehe. Schrecklich.

Inzwischen habe ich mich beruhigt. Schließlich muss man alles immer positiv sehen, irgendwie. Haare wachsen wieder nach. Es war immerhin billig. Die Friseurin hat mich nicht zugequatscht, wie es Friseurinnen sonst zu tun pflegen. Die Hauptschülerin Azubine dort war halbwegs unterhaltsam mit ihren Gesprächstthemen, die sie der Omi unter der Trockenhaube unterbreitete. Und zu guter letzt die andere Frau, die immer wieder mal auftauchte, und deren russischer Akzent – sah aus und hörte sich an wie eine aus einer der „Damen über fünfzig“-Telefonsexwerbesendungen. Und das Wichtigste: Der Fototermin für die Abizeitung war vor dem Friseurbesuch und der Abiball ist erst in zwei Wochen.

Immerhin.

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Depression

8. Juni 2007 um 16:23 Uhr

Blogroll, Ego & I

17

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