2. Mai 2007

Stöckchen #13 – Typisch Mann, typisch Frau

„Mama muss kochen und der Papa muss arbeiten gehen!“, schrie das kleine Kind gestern am See, als es mit den anderen Kindern „Vater, Mutter, Kind“ spielte. Und weil so passend zur Thematik: hier das Stöckchen, das mir zugeworfen wurde.
War gar nicht so einfach. Hab richtig lang gebraucht, und zugegeben: gegoogelt nach den typischen Eigenschaften von Mann und Frau. Weil ich mich eigentlich relativ selten mit Klischees beschäftige und es nie als Angriffswaffe benutze. Ist mir argumentativ immer zu doof (außer bei BWLern).

Das X-Chromosom in mir:
1. Wenn mich fragt „Hast Du was?“ sage ich oft „Nix!“, obwohl das nicht stimmt.
2. Ich sage/finde häufig, dass ich dick bin.
3. Ich kann nicht Auto fahren. Hab aber auch keinen Führerschein.
4. Ich kann viele Dinge gleichzeitig machen. (Tolles Multitasking.)
5. Ich bin nah am Wasser gebaut.

Das Y-Chromosom in mir:
1. Ich bin unordentlich und faul. Ich räume mein Zimmer nie freiwillig auf, und mache im Haushalt nicht unbedingt mehr, als von mir verlangt wird.
2. Ich kann mit einem PC umgehen.
3. Wenn ich abends ausgehe, habe ich den Geldbeutel und den Schlüssel dabei, mehr nicht. (Handtaschen sind teuer und immer viel zu klein, und: man muss immer darauf aufpassen. (Außerdem hab ich nix zum Reintun.))
4. Ich mag Action- und Gruselfilme.
5. Ich brauch fünf Minuten um mich abfahrtbereit zu machen, wenn’s kurzfristig wohin geht. (Das ist total Zeit sparend.)

Und dieses Stöckchen werfe ich heute mal an den Zfen, damit er hier auch mal wieder seine Spuren hinterlässt. -.-


Station57 & Co. 14 Kommentare
30. April 2007

Top Suchausdrücke Part IX

Hallo, liebe Freunde der Sonne!

Ich bin Jenny. Ich habe einen socken fetisch und trage tiger unterwäsche. ich bin verschlafen. Ich finde, dass schulsport schadet und überhaupt bin ich verplant aber schlau. Deshalb ist pommes ein milchprodukt. :kls

Ich bin ein stolzer Schwabe. Und ich lebe gerne auf dem Land. Ja. Mein Leben ist spannend. Hier auf dem Land passiert mehr, als sich ein Stadtkind vorstellen kann: ein tampon entführt pony – das ist keine Seltenheit hier!
trotzdem: als ich klein war machte ich mir nie irgendwelche gedanken über unsere dialekt. für mich war es normal schwäbisch zu reden und die im fernsehen waren diejenigen die doch absolut nicht richtig sprechen konnten. überhaupt klang unsere sprache doch viel schöner als dieses eingebildete hochdeutsch. Deshalb habe ich mich auch oft gefragt, verstehen sich schwaben und niedersachsen? wofür braucht man fremdsprachen? Oder wie kann man die deutsche rechtschreibung vereinfachen?

Mir schlafen ständig die finger ein, und wenn ich aufstehe, kleben morgens die augen. Wenn mir langweilig ist, mache ich internetseiten die sinnlos sind oder rechne die nullstellen der e-funktion aus, obwohl ich das überhaupt nicht kann. Ich muss oft ganz dringend aufs klo, weil ich an einer eistee sucht leide. (Aber … nichts verraten!) ich kann so nicht arbeiten!
Manchmal beschäftige ich mich mit den alltäglichen Fragen des Lebens: wie wird man arbeitssüchtig? Würde ich in meinem nächsten Leben nochmal auf ein wirtschaftsgymnasium oder doch lieber normals? wozu brillen? Oder wohin mit shampoo beim fliegen? Doch oft finde ich einfach keine Antwort. Das Leben ist halt nicht einfach.

Ich sehe alles nicht so eng. Wenn ich mein Bein irgendwann mal aus Versehen verliere, dann werde ich das bein wieder annähen und wieder laufen. Ich frage mich nicht: „wie schneidet man neuen pony?“ – sondern tu es einfach. Wenn ich Kniffel spiele, dann frage ich mich nicht: „wieviele würfel braucht man beim kniffeln?“ – sondern „wieviele würfel siehst du“ – und die nehm ich dann.

In meiner Freizeit blogge ich manchmal was. Und beschäftige mich auch mit Bloggern aus meiner Linkliste. Ich frage mich oft, „wann muss doro nächste woche in die uni?“ oder versuche, für sie einen Job beim Fernsehen zu ergattern. Denn: egal wie doro will zum fernsehen! Manche sagen, „dominik stinkt nach fisch“ oder „henning du sau!“ – aber ich sage mir dann: „jenny komme zu dir!“, und versuche, bei allen hier die gute Seite zu sehen. Dafür hätte ich gerne den photosynthese nobelpreis.

Jetzt wisst ihr genug über mich. Und deshalb beende ich nun meinen Text und gehe schlafen. Denn ich bin müde und habe gute schlaftabletten, die ich jetzt ausprobieren möchte. Ich hoffe, man sieht sich bald wieder.

Tschusen!
Eure Jenny.


Station57 & Co. 19 Kommentare
18. April 2007

Stöckchen #12

Bei Matthias lautet der Name dieses Stöckchens „dubioses BH-Stöckchen“. Das – denke ich – kann ich mal so stehen lassen. Ich hatte die Ehre, dieses Stöckchen zugeworfen zu bekommen, weil ich mir meine „BHs normalerweise an den Rücken“ klebe, ins „Kühlfach lege“ oder sie einfach nur „kaputt“ mache. Dann weiß ich auch schon, wer das Stöckchen noch bekommt. Ne, Helmüt?

… weiter ins All!


Station57 & Co. 16 Kommentare
5. April 2007

Stöckchen #11

Bald mach ich mir ’n Lagerfeuer aus dem ganzen Brennholz, das mir auf den Bahnhof geworfen wird. (Werden’s noch mehr, kann ich demnächst mal die Schienen reparieren lassen.) Heute: das Getränkestöckchen vom Mann². Wobei ich hier mal anmerken muss, dass bei diesem Stöckchen jemand absolut keine Lust hatte, die Fragen auszuformulieren. Faule Sau!

… weiter ins All!


Station57 & Co. 9 Kommentare
27. März 2007

Stöckchen #10

1.) Wie sehen Dich die anderen?

Jenny erscheint auf den ersten Blick zwar etwas blässlich, etwas schüchtern und etwas desinteressiert, aber bekanntlich sind stille Wasser tief. So ist es auch bei unserem stillen Wasser Jenny, sie hat es nämlich faustdick hinter den durchgepiercten Ohren.

2.) Wie siehst Du die anderen?
Ich war noch nie so für ein klassisches „alles über einen Kamm scheren“. Das mache ich nur selten, wenn ich mal verärgert und deprimiert bin oder so. Ergo: Die einen die anderen sehe ich so, die anderen die anderen so, und wiederum die anderen die anderen so, je nachdem.

3.) Welche Strahlen schaedigen Dich am meisten?
Momentan UV-Strahlen, das weiß ich sicher. Was noch so für schädliche Strahlen hier herumfliegen, weiß ich nicht. Die sieht man relativ schlecht.

4.) Eine wunderschoene Frau bzw. ein reicher Mann fragen Dich nach der Lornsenstraße. Was antwortest Du?
„Seh ich aus wie ein Stadtplan?!“ Ne, mal im Ernst. Warum eigentlich in reicher, und kein schöner Mann? Und warum eine schöne Frau, und keine reiche? Und überhaupt: Ich kenne mich hier mit den Straßen nur im Umkreis von fünfzig Metern aus, mehr geht da nicht. Und diese Straßen sind alle nach Bergen benannt. Ein Lornsen ist bestimmt kein Berg, also keine Ahnung, wo die Lornsenstraße ist. Lornsenstraße klingt übrigens hässlich. Lornsen. Bei dem Nachnamen muss der auch einen doofen Vornamen gehabt haben. Klingt irgendwie nach „Linsen mit Spätzle“ … „Lornsen mit Spätzle“. Hm. Hat was!

5.) Welches ist für Dich die daemlichste Unsitte der modernen Gesellschaft?

Matthias: Neben der Diphtongschreibweise deutscher Umlaute?

Richtig. Das war auch das erste Dämliche, das mir auffiel. Ansonsten fallen mir spontan ein: ständiges Spucken auf den Boden, ohne Kopfhörer mit dem Handy Musik hören und Bushido für den „Sonnenbank Flavour“ für einen Echo nominieren und ihn auch noch gewinnen lassen.

6.) Du umsegelst Kap Horn, da erreicht Dich eine SMS. Von wem und mit welchem Inhalt?
Ich weiß nicht einmal, wo sich das gute Stück Land befindet. Dank Matthias weiß ich jetzt ja glücklicherweise, wo das überhaupt ist. Ach ja: ein Handy habe ich ja eh nicht. Bei meinem Glück hätte ich wahrscheinlich nicht einmal ein Netz. Ach menno. Ich kann mit dieser hypothetischen Frage einfach nichts anfangen!

7.) Ueber Nacht bist Du zum US-Praesidenten gewählt worden. Was verbietest Du als erstes?
Die widerliche, überzuckerte Cherry Coke dort. Das war das Ekligste, das ich dort je getrunken habe. Außerdem würde ich so etwas wie „50. Straße“ verbieten, wie unkreativ ist das denn. Der erste tolle Name wäre dann „Lornsenstraße“.

8.) Bill Gates laedt Dich zum Essen ein. Was ziehst Du an?
Ist doch egal, hauptsache ich bekomme etwas zu essen! Wenn’s Bill stört, darf er mir gerne etwas zum Anziehen kaufen, Geld hat der doch genug.

9.) Dir wird der Nobelpreis verliehen. Wofuer?
Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für mein wirtschaftswissenschaftliches Nichts-Können. :kls

Ich werfe das Stöckchen mal in die Lornsenstraße. Wer’s dort findet, gibt mir Bescheid, dann weiß ich gleich mal, wo die ist.


Station57 & Co. 10 Kommentare