20. Juli 2007

Top Suchausdrücke Part X

Ich wollte schon immer mal mein Foto auf Seite zwei der Google-Bildsuche unter „pommes gesicht“ finden.


Bizarres/Komisches, Ego & I, Kurz & knackig, Station57 & Co. 16 Kommentare
18. Juli 2007

Stöckchen #16 – Webdesign-History

Auf Ines‘ Seite habe ich dieses tolle Stöckchen entdeckt. Da ich mich mit vielen Textpassagen identifizieren kann, es interessant finde und gerade etwas auf meinem nostalgischen Trip bin, habe ich es einfach mal mitgenommen.

2001: Wie entwickelte sich also mein Interesse zum Webdesign? Das ist eine recht schwere Frage. Ich weiß nicht mehr, warum ich überhaupt begonnen hatte, eine Seite haben zu wollen. Ich vermute, damals wollte ich noch als eingefleischter Anime/Manga-Fan für irgendeinen Anime eine kleine Fanseite aufbauen, von denen es zu der Zeit eigentlich eh schon genug gab.
Was tut man also, wenn man eine Seite haben will aber keinen blassen Schimmer von der Materie hat? Richtig. Man geht zu Beepworld. Dort klickte man sein Zeug zusammen, markierte, schrieb, und letztendlich wandelte Beepworld das Ganze in eine Seite um, die meistens total scheiße aussah. Kurze Zeit später wechselte ich zu englischen Baukaste-Seiten, die mehr Funktionalität boten.

2002: Das Doofe an diesen Seiten ist, dass man eigentlich nicht wirklich lernte, wie das nun mit dem Schreiben von Webseiten funktioniert, und das der Reiz der Sache für mich war. Deswegen holte ich mir Webspace bei Tripod, und fing dort an, einige Tutorials auf selfhtml durchzuarbeiten. Meine erste selbst erstellte Seite bestand aus zwei schwarzen Frames und die Schrift war rot. Damals fand ich das toll.
Kurze Zeit später begann ich erstmals, mit Photoshop Layouts zu entwerfen, die ich dann dank der in „Tabellen Zerschneiden“-Funktion von Adobe GoLive 5 umsetzen konnte. Damals hatte ich noch keine Ahnung von Auflösung, verfügbaren Schriftarten oder von der Vielfalt der Browser. Deswegen sahen die Seiten wohl auch nur im Internet Explorer gut aus.

2003: Dann kam der erste Schritt zur eigenen, tollen Webseite: eine eigene Domain. Das war im Jahre 2003. Nö. Ich erzähle keinem, wie die lautete. Der Inhalt war die Fortführung der Anime/Manga-Seite, die es aber nicht wirklich lange gab. Entstanden sind in der Zeit keine Layouts. Ich hatte es zwar immer wieder vor, aber ich hatte es nie richtig umgesetzt.

2004: Nochmal eine neue Domain. Und nein, ich verrate auch diesmal keine Domainnamen. (Peinlich genug, dass diese genauso lautete wie ein Hygieneartikel.) Anfangs hatte ich noch einen Faible für Schriftgröße zehn und Schriftfarbe ähnlich der Hintergrundfarbe. Außerdem waren die Designs eher klein und der Inhalt in noch kleinere Iframes gebettet. Aber immerhin konnte ich selbst meine Tabellen schreiben. (Version 1 bis 3.)
Bis August 2004 war diese Seite komplett statisch, bis ich dann meinen ersten Weblog eröffnete mit der Blogsoftware b2evolution. Die Layouts wurden größer, ich entdeckte andere Browser und Auflösungen. Außerdem war es meine erste Erfahrung, ein Design in einem CMS umzusetzen. Zusätzlich fing ich an, die Seite mit PHP zu vereinfachen. Damals noch mit der Funktion include. Das war damals total trendy, und jeder Trottel hatte Tutorials darüber. Auch ich. Überhaupt hatte ich neben dem Blog relativ viel Inhalt.
Außerdem begann ich mich damals, immer mehr intensiv mit dem Aussehen meiner Seite zu beschäftigen. Von Design zu Design steigerte ich mich quasi. (Version 4 bis 9.)

2005: Die Domain fand ich irgendwann dämlich, und deshalb sicherte ich mir im Januar 2005 die Domain station57.net, auf der dieselbe Blogsoftware einfach weiterlief. Ich verabschiedete mich nach ein, zwei Designs von den Tabellen und begann, mich mit CSS auseinanderzusetzen. Dass ich heute meine Designs komplett in CSS umsetze und Inhalt vom Aussehen trenne, habe ich Ines zu verdanken. (Ab Version 10.)

2006: Im August 2006 habe ich beschlossen, Wordpress auszuprobieren. Es tat mir schon etwas weh, die ganzen alten Beiträge quasi von der Seite „zu löschen“, andererseits war ich auch froh darüber, dass man den ganzen Stuss nicht liest. Den Inhalt habe ich auch radikal gekürzt. Außerdem war es einfacher, seine Layouts umzusetzen. Für mich mal.

2007: Und nun ja, was heute aus mir geworden ist, sieht man ja. Garantiert habe ich nicht ausgelernt, und so lange mir das Ganze noch Spaß macht, werd ich das wohl auch nie. (Version 16 bis heute.)


Bla... Bla... Bla..., Retrospektive, Station57 & Co. 13 Kommentare
8. Juli 2007

Stöckchen #15 – Acht Dinge

Mal wieder ein Stöckchen, diesmal auch ein Tolles! (Mal zur Abwechslung ohne Fragen zu den trivialsten Dingen.) Grammatikalisch waren die Regeln grausam, deshalb war ich auch mal so rotzfrech, und hab sie an meine Bedürfnisse angepasst. -.-

Regeln:
- Jeder, der das Stöckchen beantwortet, listet acht Fakten über sich selbst auf.
- Wer das Stöckchen zugeworfen bekommt, übernimmt die Regeln mit in den Beitrag.
- Man wirft das Stöckchen an acht weitere Personen.
- Letztendlich schreibt man diesen Personen einen Kommentar, wenn sie den Stöckchen-Beitrag veröffentlicht haben.

Alles für die Hits. Und los geht’s. :freu

Erstens: Ich habe meinen zwei besten Schulfreundinnen Lisanne und Marina eine CD gebrannt mit einundzwanzig unschlagbaren Schlagertiteln. Unsere persönlichen Lieblingssongs waren „Santa Maria“ von Roland Kaiser, „Jenseits von Eden“ von Nino de Angelo und „Rocky“ von Frank Farian.

Zweitens: In langweiligen Schulstunden hab ich die Leute immer angestiftet, sinnlose Dinge zu tun. Deswegen hatten wir im VWL-Unterricht mal Papierboote gebastelt und die dann im Schulklo schwimmen lassen.

Drittens: Ich bin unglaublich wählerisch, was das Essen angeht. Ich esse eigentlich so gut wie gar nichts. Meine Eltern haben zwar das Nötigste versucht, aber seit ich vor vielen, vielen Jahren mal den mir aufgezwungenen Milchreis wieder in den Teller gekotzt habe, haben sie’s auch gelassen.

Viertens: Als ich jünger war, habe ich mich unglaublich gerne geprügelt. In der dritten Klasse habe ich mal einen Fünftklässler physisch fertig gemacht, weil der meinem Bruder die Luft aus den Fahrradreifen gelassen und ihn ausgelacht hat, als der feste geheult hat. Inzwischen bin ich aber ganz friedlich. Ehrlich.

Fünftens: Ich besitze keine einzige Handtasche. Ich hätte ja noch nicht einmal Schminke, Tempos oder einen kleinen Spiegel, die ich dort unterbringen könnte.

Sechstens: Ich habe die unglaubliche Fähigkeit, bei einem Pop-Album vorauszusehen, welche Single als Nächstes ausgekoppelt wird. Ich bin quasi die perfekte Zielgruppe für Pop-Alben. Das finde ich unglaublich beängstigend.

Siebtens: Ich habe was gegen Menschen, die Steffi heißen. Alle Steffis, die ich bisher kannte, waren unglaublich blöde Gören, die ein Pferd hatten oder den Gymnastikkurs besuchten. Ja, ja – von wegen Vorurteile. Selbstschutz ist das!

Achtens: Ungefähr fünfundneunzig Prozent meines Taschengeldes geht fürs Essen drauf. Ja. Ich stehe dazu.

Ich werfe das Stöckchen weiter an Helmüt, Zfen, bogus, Fenning, Doro, Dany, Sascha und Yannick. (Äh. Das Verlinken bei acht Leuten ist ja auch mal richtig ätzend. (Ich kannte teilweise nicht einmal die Domains zum Namen.( Ja. Ich liebe Links und meinen RSS-Reader, da muss man nix tippen.)))


Ego & I, Station57 & Co. 15 Kommentare
24. Mai 2007

Stöckchen #14 – Computer und so

Mal wieder ein nettes Stöckchen gefunden. Und zwar beim Fenning.

Was war deine erste „echte“ PC-Hardware?
Unseren ersten Rechner hatten wir gekauft, als ich zwölf war. Also … (mal schnell mit dem Taschenrechner nachrechnen)… vor knapp neun Jahren. Ich glaube, dass es ein Fujitsu-Rechner war. Ausgestattet mit zweiunddreißig Megabyte RAM und einer vier Gigabyte großen Festplatte. Und – so weit ich weiß – mit vierhundert Megahertz.
Unser Monitor war das Highlight. Der war nämlich schlaggeil. Immer wieder verfärbte sich der Bildschirm türkis. Dann musste man zwei bis drei Mal draufhauen, und dann ging’s wieder.

Deine erste Anwendung, welche Du benutzt hast?
Arielles Druckstudio. War super. Damit habe ich meinem Vater Visitenkarten ausgedruckt mit Sebastian (der Krabbe da) drauf. Glücklicherweise habe ich damals noch keine Webseiten gebastelt.

Dein erstes Spiel?
Das erste Spiel, das ich spielte, war King’s Quest VII. Story: Mutter (Name entfallen), die ihre Tochter Rosella sucht.
Lustig fand ich immer, wie sie an der Ohnmacht nahe „Oh, Rosella!“ rief. Die Gute. War auch echt zu alt, um noch mal durch die halbe Weltgeschichte zu stapfen um ihre pubertierende Tochter zu suchen, die meinte, aus Leichtsinn in einen Teich zu hüpfen, um dann zum Troll zu werden. Wäre sie etwas vernünftiger gewesen, hätte sie ihrer Mutter mit Sicherheit etliche Falten erspart.

Hattest du von Anfang an Spaß an der Materie?
Ja. Weil’s was Neues war. War überwiegend fasziniert von den Cliparts, die man so toll in Word-Dokumente oder in Paint einfügen konnte. Mein erstes Paint-Bild zeigte eine Clipart-Schildkröte, die am Ufer eines Sees chillte, daneben ein paar Bäume und eine Sonne. Also ich fand das echt super. Irgendwann, wenn ich mal berühmt bin, ist das bestimmt viel wert.

Seit wann bist du online, und mit welchem Anbieter?
Öhm. Ich glaube, mit vierzehn oder fünfzehn war ich das erste Mal im Internet, also so richtig von zuhause aus. Mit Arcor. Etwas später mit AOL und einer Flatrate. Der Grund, weshalb ich öfters mal das Telefon nutzen musste. Mit AOL hatten wir nämlich regelmäßig Probleme bei der Einwahl. Über den Anbieter beschwerte ich mich damals so viel wie heute über meinen iPod Shuffle.
Dadurch hatte ich aber immer wieder viel über den Computer erfahren. Beim ersten Anruft fragte mich der nette AOL-Mensch: „Welches Betriebssystem nutzen Sie?“ Und ich: „Hä? Was’n das?“ Nach einer Weile hatte ich eine Menge dazugelernt, und konnte die Fragen schon auswendig. Ich leierte bei jedem erneuten Anruf alles problemlos runter, damit ich Zeit sparte. Heute mache ich das ja nur noch bei Mc Donald’s so.

Wer soll das Retrostöckchen noch beantworten?
Alle, die’s wollen, müssen zum Schlammcatchen kommen. Die drei Besten dürfen es dann nehmen. Faire Sache, wie ich finde.


Station57 & Co. 11 Kommentare
19. Mai 2007

Spam, Spam, Spam

Ey, Leute. Zweihundertvierundzwanzig Spamkommentare innerhalb von zwanzig Stunden – und es steigt kontinuierlich an. Ich stelle mir demnächst echt einen Spamkommentar-Löscher ein, das raubt einem ja sonst Zeit ohne Ende. -.-


Kurz & knackig, Station57 & Co. 19 Kommentare