Klopapierüberschuss
Mein Vater mag Klopapier. Zumindest vermute ich das mal, wenn ich da so in unseren Vorratsraum schaue. Und nach jedem Einkauf einen Blick auf das Gekaufte werfe. Ja. Da besteht mit Sicherheit eine enge Verbindung zum Klopapier (auch „SHP“ (für shithousepaper) genannt).
Beruhigend ist, dass wir bei einem spontanen Kriegsausbruch lange Zeit keinen Mangel an Klopapier haben werden. Wenn uns auch das Essen ausgeht – keine Probleme mit der Hygiene. Und Tote kann man damit notfalls auch mumifizieren.
Bla... Bla... Bla...
Stöckchen #16 – Webdesign-History
Auf Ines‘ Seite habe ich dieses tolle Stöckchen entdeckt. Da ich mich mit vielen Textpassagen identifizieren kann, es interessant finde und gerade etwas auf meinem nostalgischen Trip bin, habe ich es einfach mal mitgenommen.
2001: Wie entwickelte sich also mein Interesse zum Webdesign? Das ist eine recht schwere Frage. Ich weiß nicht mehr, warum ich überhaupt begonnen hatte, eine Seite haben zu wollen. Ich vermute, damals wollte ich noch als eingefleischter Anime/Manga-Fan für irgendeinen Anime eine kleine Fanseite aufbauen, von denen es zu der Zeit eigentlich eh schon genug gab.
Was tut man also, wenn man eine Seite haben will aber keinen blassen Schimmer von der Materie hat? Richtig. Man geht zu Beepworld. Dort klickte man sein Zeug zusammen, markierte, schrieb, und letztendlich wandelte Beepworld das Ganze in eine Seite um, die meistens total scheiße aussah. Kurze Zeit später wechselte ich zu englischen Baukaste-Seiten, die mehr Funktionalität boten.
2002: Das Doofe an diesen Seiten ist, dass man eigentlich nicht wirklich lernte, wie das nun mit dem Schreiben von Webseiten funktioniert, und das der Reiz der Sache für mich war. Deswegen holte ich mir Webspace bei Tripod, und fing dort an, einige Tutorials auf selfhtml durchzuarbeiten. Meine erste selbst erstellte Seite bestand aus zwei schwarzen Frames und die Schrift war rot. Damals fand ich das toll.
Kurze Zeit später begann ich erstmals, mit Photoshop Layouts zu entwerfen, die ich dann dank der in „Tabellen Zerschneiden“-Funktion von Adobe GoLive 5 umsetzen konnte. Damals hatte ich noch keine Ahnung von Auflösung, verfügbaren Schriftarten oder von der Vielfalt der Browser. Deswegen sahen die Seiten wohl auch nur im Internet Explorer gut aus.
2003: Dann kam der erste Schritt zur eigenen, tollen Webseite: eine eigene Domain. Das war im Jahre 2003. Nö. Ich erzähle keinem, wie die lautete. Der Inhalt war die Fortführung der Anime/Manga-Seite, die es aber nicht wirklich lange gab. Entstanden sind in der Zeit keine Layouts. Ich hatte es zwar immer wieder vor, aber ich hatte es nie richtig umgesetzt.
2004: Nochmal eine neue Domain. Und nein, ich verrate auch diesmal keine Domainnamen. (Peinlich genug, dass diese genauso lautete wie ein Hygieneartikel.) Anfangs hatte ich noch einen Faible für Schriftgröße zehn und Schriftfarbe ähnlich der Hintergrundfarbe. Außerdem waren die Designs eher klein und der Inhalt in noch kleinere Iframes gebettet. Aber immerhin konnte ich selbst meine Tabellen schreiben. (Version 1 bis 3.)
Bis August 2004 war diese Seite komplett statisch, bis ich dann meinen ersten Weblog eröffnete mit der Blogsoftware b2evolution. Die Layouts wurden größer, ich entdeckte andere Browser und Auflösungen. Außerdem war es meine erste Erfahrung, ein Design in einem CMS umzusetzen. Zusätzlich fing ich an, die Seite mit PHP zu vereinfachen. Damals noch mit der Funktion include. Das war damals total trendy, und jeder Trottel hatte Tutorials darüber. Auch ich. Überhaupt hatte ich neben dem Blog relativ viel Inhalt.
Außerdem begann ich mich damals, immer mehr intensiv mit dem Aussehen meiner Seite zu beschäftigen. Von Design zu Design steigerte ich mich quasi. (Version 4 bis 9.)
2005: Die Domain fand ich irgendwann dämlich, und deshalb sicherte ich mir im Januar 2005 die Domain station57.net, auf der dieselbe Blogsoftware einfach weiterlief. Ich verabschiedete mich nach ein, zwei Designs von den Tabellen und begann, mich mit CSS auseinanderzusetzen. Dass ich heute meine Designs komplett in CSS umsetze und Inhalt vom Aussehen trenne, habe ich Ines zu verdanken. (Ab Version 10.)
2006: Im August 2006 habe ich beschlossen, Wordpress auszuprobieren. Es tat mir schon etwas weh, die ganzen alten Beiträge quasi von der Seite „zu löschen“, andererseits war ich auch froh darüber, dass man den ganzen Stuss nicht liest. Den Inhalt habe ich auch radikal gekürzt. Außerdem war es einfacher, seine Layouts umzusetzen. Für mich mal.
2007: Und nun ja, was heute aus mir geworden ist, sieht man ja. Garantiert habe ich nicht ausgelernt, und so lange mir das Ganze noch Spaß macht, werd ich das wohl auch nie. (Version 16 bis heute.)
Bla... Bla... Bla..., Retrospektive, Station57 & Co.
Teufelskreis
Mir ist langweilig. Ein längerer Zeitraum, in dem ich nichts Produktives zu tun habe, macht mich unkreativ. Unkreativität macht mich lustlos. Und selbst wenn ich Lust hätte, etwas zu tun, wäre ich zu faul. Ich hätte jetzt übel Lust, morgen von der ersten bis zur zehnten Stunde in die Schule zu gehen, und von Sport über BWL bis Rechnungswesen die komplette Reihe durchzumachen, um mich wieder wie am Leben zu fühlen.
Das ist krank.
Und weil ich gerade nichts zu tun habe, aber etwas Sinnvolles zu tun haben möchte, parallel dazu diesen Schulgedanken verdrängen möchte, werde ich morgen meinen Augenarzt aufsuchen, weil mein Auge aussieht, als hätte ich mutwillig Parfum hineingesprüht. Hat ’nen lustigen visuellen Effekt, tut aber ziemlich weh, wenn man draufdrückt. Außerdem rutscht mir die Linse da ständig drauf herum, die bestimmt mal wieder um fünf Dioptrien zu schwach ist.
Und weil ich sonst nichts zu tun habe, werde ich mir sämtliche Überweisungen für die ganzen anderen Ärzte holen, und mich dort mal durchchecken lassen. Mein Zahnarzt hat mich seit Jahren nicht mehr gesehen und mein Frauenarzt vermisst mich sicher auch schon. Den Zahnarzt suche ich auf, weil ich endlich meine restlichen löchrigen Milchzähne entfernen lassen will und beim Frauenarzt gibt’s Tampons umsonst.
Am besten mal die zehn Euro vollausreizen, und einen kompletten Body-Check durchführen lassen. Und dann … ist hoffentlich bald September, ich habe einen Ausbildungs- oder Studienplatz und wieder etwas Tolles zu tun.
Bla... Bla... Bla...
Abzocke
Da muss man ja heutzutage echt aufpassen, wer einem was vom Konto abbucht. Da guckt man mal nicht hin, schon ist ein Teil des Vermögens abgebucht vom Konto.
Meine Bank wollte mich neulich ganz fies abzocken. Sauerei. Wenn man sich bedenkt, was ich mir da hätte alles kaufen hätte können vom dem abgebuchten Betrag. Wenn ich ein paar Pfandflaschen abgegeben hätte, wäre da locker ein Maxi-Menü beim Mc Donald’s drin gewesen.
Deshalb bin ich heute zur Bank, und habe mir meine vier Euro fünfzig Kontogebühr – die ich als Schüler eigentlich (!) gar nicht zahlen muss – zurückerobert.
Bla... Bla... Bla..., Ärgernis
Salzstangen, Zwieback & Co.
Ich habe heute kalt duschen müssen. Ernähre mich von Salzstangen und inzwischen wieder von Flirt Orangenlimonade aus dem Aldi, weil ich Wasser und Tee nicht mehr sehen kann. (Übrigens schmeckt die seit neuestem auch anders, die Limonade. Liegt bestimmt an der neuen Flaschenform.) Meine Wäsche sollte ich auch mal wieder waschen und meinen Rollladen reparieren, damit ich das Leintuch vor dem Fenster mal wieder dafür nutzen kann, wofür es eigentlich da ist. Staubsaugen sollte ich. Und meine Pflanze habe ich beim Umtopfen getötet.
Was ich eigentlich sagen wollte: Ich habe eine Magen-Darm-Verstimmung. Ich bin also krank. Brauch aber kein Beileid wie manch andere. Schließlich bin ich ja keine Memme.
Bla... Bla... Bla...