18. April 2008

Feststellung des Tages

Wenn man sich zwei Tage lang die Haare nicht kämmt, sieht man gleich viel natürlicher aus.


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8. April 2008

Workflow

Während dem Arbeiten mit dem Layout-Programm QuarkXPress.

Lehrer: „Und jetzt schreibt ihr alle mal Typografie in Euer Dokument! Typografie – mit f!“
Ich (auf das Dokument des Druckers neben mir starrend, lese): „Typographie.“
Lehrer (herumlaufend, sich an den Drucker wendend): „Typografie – mit f!“
Drucker (tippt): „Typografhie.“
Lehrer: „Jetzt noch ohne h und dann sind wir wohl alle so weit.“

Jetzt weiß ich auch, warum sich unser Deutsch-Lehrer des Öfteren mal ganz subtil über Drucker lustig macht. Die sehen alle aus wie Menschen ohne Perspektive. Und wenn die den Mund aufmachen, weiß man auch warum. Tschuldigung. Echt mal. Wenn ein Drucker fragt, was der Unterschied zwischen Print und Non-Print ist, weiß ich ja auch nicht, was der eigentlich den ganzen Tag in seiner Druckerei oder in der Berufsschule lernt. Vorurteile, die sich bestätigen. Und bis jetzt habe ich noch keinen aus meiner Workflow-Gruppe kennengelernt, der mich vom Gegenteil überzeugt hätte … Und wenn man bedenkt, dass diese Internet-Seite von Mediengestalter-Lehrern gestaltet wurde, dann … ach, lassen wir das. -.-


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7. März 2008

Auf Fehlersuche

Da ich in meinem Zustand nicht schlafen kann, weil mein Ohr fiepst, und nicht lange vor dem Rechner sitzen, weil ich sonst Kopfschmerzen bekomme, beschäftige ich mit Dingen, mit denen ich mich beschäftigt habe, bevor das Internet kam: lesen im Bett.

Ich lese „Meteor“ von Dan Brown, das einzige Buch, das ich – abgesehen von Schülbüchern – besitze. Mein Bruder hat es letztes Jahr bei einer Verlosung gewonnen, neben Waschschaum mit Lindenknospen-Extrakt und ’ner Topfpflanze.

Ich freue mich ja immer tierisch, Rechtschreibfehler zu finden. Ich suche beim Lesen eines beliebigen Textes schon ganz unterbewusst danach, hähä.
Und leider musste ich auch diesmal feststellen, dass der Korrekturleser (oder der Übersetzer, oder beide) dieses Buches auch noch nichts von der Apostrophenregel bezüglich Präposition und direktem Artikel gehört hat. Bis jetzt der zweite Apostrophenfehler im Buch bis Seite 379, mal sehen wie viele noch bis zum Ende – Seite 622 – kommen. Echt bitter, in so ’nem richtigen Roman. Tze.


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24. Februar 2008

Eszet vor Daimler

Als ich das erste Mal eingekauft habe, bin ich zum Plus gefahren, Haltestelle „Eszet“. Ich belächel ja des Öfteren diverse Stadtbahn-Haltestelle-Namen und frage mich, wo die eigentlich herkommen. (Es gibt ja in Stuttgart viele Haltestellen, die die dämlichsten Namen haben, die bestimmt irgendwie alle rational erklärbar sind („Uff-Kirchhof“, „Himmelsleiter“ oder das „Bubenbad“, und ich weiß bis heute noch nicht was „Bopser“ eigentlich bedeuten soll), aber das nur nebenbei.) Aber der Zufall sollte mir zur Hilfe kommen. :kls

Nun ja, heute dachte ich mir, dass ich mich mal intensiv mit meiner neuen Heimat Stuttgart-Untertürkheim beschäftigte. Also über Wikipedia. Ich meine, was verbindet man mit Untertürkheim? Daimler. Klar. Aber weiß man, dass dort auch das Unternehmen Eszet ansässig war (und zwar ganze zwei Jahre vor Daimler!)? Nö. Dabei hat bestimmt schon fast jeder diese Eszet-Schnitten in der Hand gehabt oder sogar gegessen (die wurden zwar erst später hergestellt, aber es geht ums Prinzip!). Echt skandalös!

Jetzt wissen es immerhin ein paar Leute mehr – und ich habe für heute durch meine Aufklärung eine gute Tat getan.

… Danke für Eure Aufmerksamkeit! … Und „spread the knowledge“. Oder so.


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22. Februar 2008

Nur noch kurz ..!

Halb zwei. Gute Zeit um zu bloggen.

Erstens: Morgen fahren keine Stadtbahnen und keine Busse. Sehr geile Sache. Alles für die Sportlichkeit!

Zweitens: Mit dem Glätteisen zu bügeln funktioniert fast so gut wie mit dem Bügeleisen Haare zu glätten. Etwas unhandlich ja, und man kommt nicht problemlos an alle Stellen. Aber doch, mein Hemd sah gestern ganz ordentlich aus.

Drittens: Ich habe gesund eingekauft. Bohnen, Spinat, Kartoffeln und Fertig-Spaghetti Äpfel. Vitaminschock.

Viertens: F. hat vier Packungen Reis in seinem Schrank! Der kriegt noch Schlitzaugen.

Fünftens: Ich hab meine Pflanzen mit Hohes C gegossen.

So. Kurz nach halb zwei. Zeit, endlich ins Bett zu gehen.


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