Weg isses …
Seit ich meine alte Röhre gegen einen Widescreen-Flachbild-Monitor eingetauscht habe, habe ich angefangen, irgendwelches Zeug, das ich gerade nicht brauche, einfach hinter den Monitor zu werfen.
Ganz nach dem Motto: aus den Augen, aus dem Sinn.
Bla... Bla... Bla..., Kurz & knackig
Enemenemuh
Weil meine Mama gestern kam, hatte ich vorgestern das unergründliche Bedürfnis aufzuräumen. Nachdem ich als fast den ganzen Abend lang daran gedacht habe, habe ich gegen halb elf am Abend endlich Taten walten lassen.
Hab den gelben Sack ausgeleert, meine ganzen leeren Tetrapaks gefaltet, die pfandfreien Pfandflaschen (hä?) aussortiert, und alle vorbildlich in die gelbe Tonne geworfen. Danach war die Hälfte meines Bodens wieder begehbar, die gelbe Tonne wieder voll und ich müde – also bin ich schlafen gegangen. Muss es ja mit der Ordnung nicht übertreiben.
Nach der Arbeit am Freitag habe ich meine Mutter also am Hauptbahnhof abgeholt. Wir waren essen, sind dann zu mir nach Hause, dann schlafen, basteln (Mama steckt sehr gerne CDs in den Backofen und so was), schlafen; sind am nächsten Tag aufgestanden, einkaufen gegangen (Pfandflaschen: 3,75 Euro), haben gegessen, geschlafen, gegessen, Film geschaut, erfahren, dass die Tante der Klupo-Fahrerin in meiner Straße wohnt, Mama wieder zum Hauptbahnhof gebracht. Sehr erholsame zwei Tage.
Gerade habe ich dann noch Wordpress auf 2.5.1 upgedated. Iiihhh. Ich hoffe, der Sonntag wird schöner als mein aktueller Wordpress-Admin-Bereich.
P.S.: Nö, der Titel hat nichts mit dem Inhalt zu tun.
Bla... Bla... Bla...
Danke für heute
Ich bedanke mich hiermit recht herzlich beim Arbeitsamt, die mir gerade eben per Brief mitgeteilt haben, dass sie mich mit Berufsausbildungsbeihilfe beglücken. Ich muss echt sagen, ich habe mit längerer Bearbeitungszeit meines Antrags gerechnet. Somit werde ich gegen Ende des Monats nie wieder in die Verlegenheit kommen, Pfandflaschen gegen Essen umtauschen zu müssen.
Ich bedanke mich außerdem beim Fyling Flying Pizza Service in Wangen. Auch wenn ihr im hässlichsten mir bekannten Stadtteil Stuttgarts Eure Pizza-Station aufgebaut habt, habt ihr meinen Tag gestern etwas besser gemacht.
Den Rest der Geschichte gibt es morgen. Heute freue ich mich einfach des Lebens, auf Knuspertaschen ausm Aldi und stupides Fernsehen bei „Germany’s Next Topmodel“.
Over and out!
Bla... Bla... Bla...
Der Tobi-Taubenbäcker-Trauma-Tag
Die Tauben wollen die Weltherrschaft an sich reißen! Zeugen berichten aus aller Welt von einem schrecklichen Aufstand der Tauben.
R., 22, aus W.: „Heute dachte ich wirklich ich hab während der Arbeitszeit getrunken. Alles fing harmlos an. Eine Messe stand an, das hieß Messestand ins Auto der Kollegin schaffen. Gesagt getan. Wir also zu dritt den Messestand ins Auto gehieft bzw. zu zweit. Dann ich hab brav den Karton mit den Messearikeln gehalten (war wirklich Schwerstarbeit!). Dann geschah es!
Irgendetwas fiel vom Himmel und direkt in meinen Karton. Um uns herum überall Tauben. Der erste Gedanke: Ach du Kacke! Ja, wortwörtlich. Ich dachte, ich heiße nun nicht mehr Mädchen für alles, sondern Mädchen für Taubenkacke. Aber so war es nicht. Meine Kollegin stellte, schlau wie sie ist, fest, dass es sich um Brotkumen handelte. Ich mein, klar, Leute schmeißen Brotkrumen vom Fenstersim, damit die Tauben, die ja nicht schon fett genug sind, wohl genährt werden. Aber so war es nicht. Denn als ich nach oben blickte, und eigentlich eine ältere Dame vermutet hatte (oder die Kreuzworträselady, aber das ist eine andere Geschichte) sah ich es! Es war keine ältere Dame. NEIN! Es war die Taubenanführerin die vom Fenstersim Brotkrumen an seine Anhänger verteilte! Ich fand das echt schockierend … Vorallem, wenn ich es nicht besser wüsste, hätte ich vermutet, dass die Taube hämisch gelacht hat …“
Jenny, 22, aus S.: „Völlig konzentriert saß ich an meinem Arbeitsplatz. Ich starrte auf meinen Mac, meine Arbeit, als sich plötzlich rechts von mir etwas bewegte. Das ist sehr seltsam, denn rechts von mir gibt es nichts, das sich wirklich bewegen könnte, schließlich befindet sich dort nur mein Fenster, und das im vierten Stock.
Doch ich wurde dieses Beobachtungsgefühl nicht los. Und dann sah ich es! Eine Taube. Sie saß auf dem Fenstersims und schaute von außen durch das Fenster. Sie gurrte mir zu und wackelte mit ihrem Kopf, als sie den Fenstersims entlang ging. Ich hatte ein mulmiges Gefühl in der Bauchgegend. Wahrscheinlich das Laugenbrötchen von heute Morgen. Ich hatte das Gefühl, sie wollte mir etwas sagen, etwas Bedeutendes. So was wie … „Ich bin Jesus!“ oder „Den Yeti gibt es wirklich!“ – Aber nichts dergleichen geschah. Dann breitete sie ihre Flügel aus und flog davon.“
Bizarres/Komisches, Bla... Bla... Bla...
Kurzer Zwischenbericht
Ich war heute schon viel unterwegs: von Stuttgart nach Augsburg, mehrstündiger Zwischenstop, von Augsburg nach München. Morgen geht’s dann wieder von München zurück nach Stuttgart. Wenn ich nach Ankunft noch geistig in der Lage dazu bin, gibt es einen ausführlichen Bericht und sogar Bilder (in saumäßig schlechter Qualität, weil ich so gut im Fotografieren bin – lohnt sich also unbedingt, den Beitrag zu lesen/anzuschauen). Ansonsten ist der Inhalt des Berichts: Meine unglaublichen sportlichen Fähigkeiten und meine unglaublich positive Ausstrahlung. Da helfen auch Glückskekse nicht mehr – aber trotzdem: danke.
So, und jetzt geh ich ins Bett. Gute Nacht!
Bla... Bla... Bla..., Kurz & knackig