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Heute um 1:28 Uhr. Meine Schwester und ich laufen mit einem halbleeren Desperados durch die Stadt.
Lisa: „Sollen wir noch mal Bier an der Aral-Tankstelle kaufen?“
Jenny: „Dafür seh ich gerade viel zu betrunken aus.“
Lisa: „Ich hol es. Oder seh ich etwa betrunken aus?“
Jenny: „Nee … Aber … Du hast keine Schuhe an.“
Gedenktag des Tages: Tag der Russlanddeutschen.
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Heute gingen die ersten Druckdaten für den Katalog raus, den wir für ein Unternehmen in fünf oder sechs Sprachen übersetzen. Na ja, Cross-Media-Publishing ist manchmal eben auch nur bittere Theorie, deswegen darf man den ganzen Text auch Katalog für Katalog von Hand einfügen. Eigentlich keine große Sache, bekäme man alle Texte, die gebraucht werden, am Stück und auf einmal, und nicht alle zwei Tage mal fünf Zeilen. Nicht mal heute, als die Druckdaten gemacht wurden, war alles da, deswegen gab es jetzt eben auch ein paar Bildunterschriften weniger.
Jedenfalls raucht mir der Kopf ordentlich und ich konnte die letzten Tage auf Grund des Stresses wieder richtig gut schlafen. Dabei fing die Woche so lässig an, ich hab nämlich ein Logo bekommen, das als Windows-Bitmap-Datei abgespeichert war und sogar in Paint erstellt wurde. Mit nicht-medienaffinen1 Unternehmen zu arbeiten ist immer noch wie eine Schachtel Pralinen – man weiß nie, was man kriegt (ich wollte den Spruch immer mal zitieren).
(Eigentlich wollte ich in diesem Eintrag nur los werden: „Ich laber nur wirres Zeug, wenn ich jetzt anfange, was zu schreiben. Ich muss unbedingt ins Bett, der Geist ist müde …“ Was dabei raus kommt, wenn man einfach mal weiterschreibt. Könnte fast produktiv sein! (Manchmal sollte die Tastatur einfach vor mir weglaufen … Was dann ungefähr so aussähe:

(Man beachte auch die Größenverhältnisse der einzelnen Objekte auf dem Bild zueinander!) So, und jetzt reicht es, ich brauche echt Schlaf.))
Gedenktag des Tages: Laurentiustag.
- Ich musste hier jetzt irgendwie an weibliche Affen denken, echt blödes Wort. ↩
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Neulich wurde ich im Geschäft gebeten, mich mit dem Workflow „Datenbank – XML-Export – Einlesen in InDesign“ zu beschäftigen. Fand ich toll, weil mich das Thema interessiert. Und ich mag ja Zufälle, und zufälligerweise wäre das das Thema des gestrigen Unterrichts geworden, hätte der Lehrer dazu Lust gehabt. Na ja, er hat jedenfalls keine, und wir dafür eine Stunde früher frei.
Da wir aber ein tolles Moodle besitzen, sind dort die Aufgaben und die Anleitungen als PDF hinterlegt, so dass ich mich theoretisch selbstständig damit auseinander setzen könnte. Wäre die Seite der Schule erreichbar („Zeitüberschreitung der Anforderung“).
Deswegen habe ich stattdessen meine Zeit mit wirklich wichtigen Dingen verplempert: Ich war in der Stadt zum Essen verabredet und wollte danach etwas shoppen. Das mit dem Shoppen habe ich dann aber nach dem ersten Ladenbesuch verworfen, stattdessen habe ich mich spontan am Ohr piercen lassen. Kommt preislich wohl auf dasselbe heraus.
Inzwischen ist die Seite der Schule immer noch nicht erreichbar und das ganze Haus riecht nach Chili con Carne, weil’s am Samstag wohl eine mächtige Party im Hause gibt und Mitbewohner S. dafür kocht. Ich seh schon die Schweinerei, wenn ich am Sonntag vom Besuch bei meinem Papa nach Hause komme. Ich beuge die Stressfalten gerade vor, indem ich mir vorstelle, ich hätte eine Anti-Falten-Maske im Gesicht. (Ich habe zum Geburtstag letzten Dezember ja ganz viele von Kollegin F. geschenkt bekommen und noch ganz viele über, aber das ist ja echt was Ekliges, fühlt sich an wie kalter Schneckenschleim. Und ich weiß, wovon ich spreche, ich hatte früher nämlich immer Nacktschnecken im Schuh (im Gesicht oder am Fuß, wird sich ja irgendwie gleich anfühlen). Früher … da hat man als Kind ja auch noch in der Natur gespielt.)
Morgen ist der letzte Schultag des zweiten Lehrjahres. Ich hoffe auf einen ausreichend guten Schnitt für die Lehrzeitverkürzung und auf Bier beim Schulfest am Nachmittag. Ach ja, und just in diesem Moment ist die Seite und somit Moodle auch wieder erreichbar, wie schön.
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Neulich bin ich ja mal zu einer total unchristlichen Zeit zum McDonald’s im benachbarten Stuttgart-Hedelfingen gefahren (sehr idyllisch, direkt an der B10), und musste mit dem Rad in den McDrive, weil der reguläre Schalter nicht offen hatte. Das war etwas peinlich, ich hatte nämlich noch mein Schlaf-T-Shirt an. Ich wollte ja eigentlich auch schlafen und nicht zum McDonald’s, hab mich dann aber doch spontan umentschlossen. Hab dann aber das mit dem Schlaf-T-Shirt vergessen. Nun ja.
(Der Weg von Untertürkheim bis dahin ist auch nicht wirklich fahrradfreundlich. Wenn ich mal während dem Radfahren sterben sollte, dann bestimmt auf dem Rückweg vom McDonald’s nach Hause. Ich möchte dann bitte ein Kreuz am Straßenrand. Inschrift: „R.I.P. Jenny und [Name des Produktes in der McDonald’s-Tüte, falls noch identifizierbar].“)
Heute gab es einen McChicken. Hab den noch nie gegessen, deswegen habe ich das mal getestet. Ich erinnere mich ja noch an den McChicken, als der noch so länglich war. Aber das war bestimmt auch noch zu der Zeit, als das Happy Meal noch Junior Tüte hieß. Kostet drei Euro zwanzig, wusste gar nicht, dass Burger so teuer sind. (Ich esse sonst nur den Cheeseburger, und der kostet ja nur ’n Euro.) Bis ich daheim war, war der zwar auch schon kalt, aber trotzdem noch gut.
Insgesamt habe ich mit bestellen vierunddreißig Minuten gebraucht. Um die Tageszeit (so um Mitternacht) ist da auch fast nix los. Ging echt schnell, obwohl die Frau an der Kasse wie ein Junkie aussah (oder auch total übermüdet, weiß nicht so genau). Kann die Top-Bestell-Uhrzeit also echt nur jedem empfehlen.
Na ja, jedenfalls habe ich nun meinen Magen etwas provoziert, der war heute nach langer Zeit irgendwie so unrebellisch. Daran muss ich mich erst wieder gewöhnen.
Gedenktag des Tages: Nationalfeiertag in Ägypten und in Libyen.
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Kollegin F. und ich.
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