Archiv der Kategorie Bla... Bla... Bla...

Auf dem Bild: Ich, und meine neuen Schuhe, die nicht zu dem heutigen Outfit passen. Das erste Mal aus Leder, weil im Winter die aus Stoff doof sind. Okay, ich hab es jetzt auch endlich eingesehen, nachdem ich die letzten drei Monate bestimmt fünf Mal etwas stärker erkältet war. Nun, im Alter … da macht das Immunsystem einfach nicht mehr so mit. Und ich muss mir einfach eingestehen, dass ich schon fast auf die dreißig zugehe.
Ach ja, ich hab auch ein Imprägnierspray. Auch zum ersten Mal. Toll, so was. Das große Piktogramm, auf dem ein toter Fisch vor einem toten Baum im verseuchten Wasser schwimmt, sagt mir, dass ich das lieber draußen und sparsam testen sollte.
Nicht auf dem Bild: Die drei großen Müllsäcke hinter mir, die ich seit Sonntag entsorgen wollte. Da aber die eine Oma eine Wohnung unter mir darauf besteht, dass der Restmülleimer nicht neben den ganzen anderen Tonnen steht, sondern im dafür vorgesehen Schrank, der sich neben den anderen Mülltonnen befindet – bin ich etwas hinterher mit dem Wegräumen.
Ihr wisst ja gar nicht, dass die Müllmänner die Restmülltonne nicht holen und leeren, wenn sie nicht im Schrank steht. Deswegen bleibt die im Schrank, was total unbequem ist1. Dass es auch anders gehen könnte, daran wird nicht herumdiskutiert, das ist nämlich schon seit vierzig Jahren hier so. Außer, dass da die Restmülltonnen bestimmt noch aus Leinen geflochten waren.
Auch nicht auf dem Bild: Die anderen fuffzehn Paar Schuhe. Dadurch würde sich nur eines der vielen Frauen-Klischees bewahrheiten, das ausnahmsweise auf mich zutrifft.
- Unbequem: Schrank aufmachen, Tonne rausziehen, Deckel öffnen, Müll reinwerfen, Deckel schließen, Tonne wieder in Schrank stellen, Schrank zu machen.
Bequem: Deckel aufmachen, Müll reinwerfen, Deckel schließen. ↩
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hier seht ihr, wie ich in dominanter Pose unseren Hund bedrohe, der sich freut, weil sich jemand um ihn kümmert. Ach, armer Snoopy.
Dabei hatte er das Wochenende so viel zu tun, wir hatten nämlich Gäste aus der Schweiz („od‘r?“), weil der Musikverein aus dem Dorf eine Art Freundschaft mit einer schweizer Kapelle pflegt („od‘r?“). Und weil mein Vater eben auch Mitglied vom Musikverein aus dem Dorf ist, kam das so zustande („od‘r?“). Die hatten sogar jemanden in der Kapelle, der eine Fahne hält („od‘r?“). Die ganze Zeit (ok, irgendwann saß er eben da, aber mit Fahne!) – dass dem der Arm nicht abgefallen ist („od‘r?“)!1
Ich habe übrigens zwei Euro verloren, als ich wettete, dass meine Schwester nicht zu einem der Schweizer gehen würde und fragen: „Wer hat’s erfunden?“ Na ja, sie hat es trotzdem gemacht, und ich musste mir das Geld leihen, um es ihr zu geben. Ich war nämlich bis dato restlos pleite.
Am Ende des Abends konnte sie den schweizer Akzent besser als so mancher Schweizer.
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- Die Schweizer hängen übrigens, falls ihr es noch nicht wusstet, nach jedem Satz ein „od‘r?“ hinzu. ↩
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Wer hat’s erfunden?
26. Oktober 2009 um 23:50 Uhr
Ausbildung/Berufsschule, Bla... Bla... Bla..., Retrospektive, Ärgernis

Ein weiterer Grund, weshalb ich niemals studieren möchte: weil man sich ständig einen ganzen Haufen Scheiße an Fachtheorie in sich reinpauken muss, den man a) entweder eh nie mehr braucht oder b) schon am nächsten Tag wieder vergessen hat. Weitere Themen für die Abschlussprüfung neben dem Urheberrecht sind für meine Fachrichtung (Gestaltung und Technik) unter anderem: Informationsgrafiken, Datenschutz, Online-Formulare, Druckschwierigkeiten, Layout-Frameworks und Bilddateiformate. Wenn ich das so lese, geht mir voll einer ab.
Ich dachte mir, da ich es abends wohl kaum schaffe, mich aufzuraffen und zu lernen, mach ich das nun auf Arbeit, wenn ich Leerlauf habe. Schließlich fängt das alles ja schon in drei Wochen an (und das ist dann nicht mal der fachtheoretische Teil, sondern der allgemeine, den muss ich mir auch noch anschauen, brrrr). Na ja, ein kleiner Trost ist ja, dass der theoretische Teil nur fünfzig Prozent zählt, weil es ja noch den praktischen gibt.
Bin überhaupt gespannt, ob das die Leute hinbekommen, die erste Prüfung für Mediengestalter nach neuer Verordnung ordnungsgemäß auszuführen. Ich erinnere mich noch mit Schrecken an die Zwischenprüfung.
Ansonsten bin ich in letzter Zeit abends so groggy, dass ich gestern schon um halb neun überlegt habe, ins Bett zu gehen (!). So richtig ins Bett bin ich dann um halb zehn, aufgewacht wieder um Mitternacht, weil sich mein auf der Heizung (!) mit Tesa Powerstrips befestigtes Regalbrett (mit Ventilator drauf)12 wohl losgelöst hat und krachend zu Boden stürzte. Ich habe den Schock meines Lebens bekommen, dann die Befürchtung, tausend Macken in den Laminat gehauen zu haben, die man aber nicht sieht, weil das Bett neben der Heizung steht (puh).
Darauf hin, habe ich im Halbschlaf (ja, sogar im Halbschlaf reiße ich die coolsten Aktionen) das Brett wieder auf die Powerstrips beziehungsweise die Heizung draufgelegt und hab weitergeschlafen, bis es zwei Stunden später wieder runtergekracht ist. Bis heute Morgen war ich der festen Überzeugung, dass es der Ventilator war, der ein zweites Mal herabstürzte, bis ich merkte, dass es doch das Brett war, weil der Ventilator noch auf dem Bett lag. (Äääh?)
Meinen Schlaf wünsche ich gerade niemandem: todmüde, aber kaum fähig, einzuschlafen. Hallelujah es ist kein Stuhl da3, ich brauche eine Neuinstallation.
Gedenktag des Tages: Trafalgar Day.
- Befestigt von irgendeinem vor mir hier wohnenendem Mitbewohner. Welcher Mensch kommt denn auf die Idee, so etwas zu machen? ↩
- Jaaa, ich weiß, ich hätte den Ventilator natürlich schon längst wegräumen können, dann hätte es weniger Macken und Lärm gegeben – schließlich braucht man den um die Jahreszeit ja nicht mehr.
↩ - Och Jenny, jetzt reicht es aber auch mit den Fußnoten und den schlechten Witzen! ↩
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Das Urheberrecht mit Füßen treten.
21. Oktober 2009 um 11:54 Uhr

Gestern Abend dachte ich mir, ich wasche mal wieder meine Wäsche. Das führte dazu, dass ich heute tatsächlich um 8.17 Uhr dastand, und mit dem Föhn eine meiner Hosen getrocknet habe, weil ich natürlich gleich alle tragbaren Hosen auf ein Mal gewaschen habe, die noch feucht waren, und sonst nur welche übrig waren, die mir mit fünfzehn noch um die Hüfte rum gepasst hatten.
Außerdem sind elf Grad ziemlich kalt. Ich dachte mir nach dem Besuch auf wetter.de eigentlich nur: „Ach, elf Grad, genau die Hälfte warm1 wie letzte Woche, da waren’s ja so um die zwanzig!“ Scheißendreck, arschkalt ist es! Deswegen habe ich meinen Deko-Schal, den ich eigentlich nur zur Deko anziehen wollte, jetzt schon die ganze Zeit an.
Und weil der Tag schon so seltsam angefangen hatte, war ich auch als Erste auf Arbeit, nämlich um zwanzig nach neun. Irgendwie war sonst noch keiner da, und um neun ist ja offizieller Arbeitsbeginn. Dachte erst, die Zeitumstellung ging mal wieder ohne mich vonstatten, aber die ist ja erst noch, sagt eine meiner topbesuchten Seiten uhrzeit.org. Hab dann festgestellt, dass die eine Hälfte der Kollegen auf Terminen ist, die andere krank – und weil zwei Hälften ein Ganzes ergeben, muss ich nicht weiter kategorisieren, juhu.
Mal sehen, was der Tag sonst noch so für mich bringt. Vielleicht billarde ich heute Abend irgend jemanden gegen die Wand oder schieß ihm ein Auge aus.
Gedenktag des Tages: Nationalfeiertag in Lateinamerika, Spanien, Portugal und Äquatorialguinea.
- Grüße an meine Deutschlehrerin. ↩
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Ich hab jetzt herausgefunden, warum ich es gerade nicht mehr schätzen kann, wirklich glücklich zu sein. Ich war schon verdammt lange nicht mehr beim Friseur, und weiß gar nicht mehr, was wahres Leid wirklich ist!
Deswegen werde ich das kurzfristige Ziel „Friseurbesuch“ zwischenschieben in meine langfristigen Ziele „Abschlussprüfung bestehen und eventuell mal anfangen dafür zu lernen“, „aus der WG ausziehen und eigene Wohnung suchen“ und „endlich Führerschein mit vierundzwanzig“.
Muss aber noch eine Weile warten, ein Friseurbesuch ist erst wieder Ende des Monats drin. Das heißt, ich muss noch bis Ende des Monats leiden, und das doppelt, schließlich habe ich ab nächster Woche wieder Berufsschule, mit so einer schwulen Projektwoche auch noch („Wir drehen einen Film“, so ein Scheiß).
Deswegen werde ich vor mein kurzfristiges Ziel noch kurzfristigere Ziele setzen, nämlich „Furby-Verpackung endlich unauffällig entsorgen“, sonst sieht ja jeder, was für eine infantile Person ich in Echt bin.
Gedenktag des Tages: Tag der Wohnungslosen.
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Von kurz- und langfristigen Plänen
11. September 2009 um 03:48 Uhr