Archiv der Kategorie Bla... Bla... Bla...

die Agentur, in der ich arbeite, stellt für alle möglichen bekannten Unternehmen Präsentationen her – in Flash. Über ein Menü kann man zu diversen Kapiteln springen, die Animation auf Wunsch stoppen, zurückspulen oder den sympathischen Sprecher einfach seinen Text herunterrattern lassen – je nachdem, wie motiviert man ist und wieviel Schlaf man die Nacht davor hatte. Und deswegen war der größte Bestandteil meines Tuns … – wer es richtig errät, bekommt ’nen Keks – richtig, … Flash.

Damals, als ich in der Agentur das entscheidende Praktikum absolvierte, entwarf ich die Scribbles (Skizzen) zu einem Storyboard für die Vorstellung eines Wireless-LAN-Router. Und das galt es dann am Anfang der Ausbildung (zur Mediengestalterin, für alle, die es nicht wissen) umzusetzen.

Flash empfinde ich eigentlich nicht als schwer. Es (Adobe Flash) ist recht intuitiv zu bedienen, und wenn man mal herausgefunden hat, wie alles so zusammenspielt, geht das recht fix mit dem Umsetzen. Zugegeben, meine Umsetzungen sahen anfangs eher dürftig aus (wahrscheinlich tun sie das noch immer), aber nobody’s perfect. Tröstlich.

Ja, ich erlaube es mir mal, so zu formulieren: Anfangs ging mir diese Animiererei (steht das Wort überhaupt im Duden?) ganz ehrlich gesagt total derbe auf den Sack. Das lag aber nicht am Programm selbst, sondern daran, dass ich vieles nicht sofort so hinbekam, wie ich es wollte.
Die Animationen ist rund zweieinhalb Minuten lang, und beinhaltet eine ziemlich lange Zeitleiste und eine Unmenge an Ebenen. Bei mir ist da recht fix mal irgendwo etwas hingerutscht, wo es eigentlich nicht hätte sein sollen, und schon stimmte die komplette Animation nicht mehr. Dazu kam noch, dass sich das Bearbeiten der großen Animationsfläche mit (anfangs) nur einem Monitor als etwas strapaziös enttarnte. Auch ständig etwas umzuändern war das reinste ermattende Rumgezupfe in der Datei. Und es wird oft etwas umgeändert (schließlich „sind wir ein Dienstleistungsunternehmen und machen das, was der Kunde will, egal, wie kacke es im Grunde aussieht“).
Solche Augenblicke waren natürlich absolut demotivierend. Man denkt sich einfach, dass die ganze Welt einen mal am Arsch lecken kann: dieses Flash, der Kunde auch, der iMac ja sowieso, alles scheiße – und überhaupt ist doch der ganze Tag total beschissen (ja, ich weiß, ich bin voll auf dem Fäkal-Trip). Dazu hinkam noch, dass ich abends total müde und erschöpft war, und der restliche Teil des Tages quasi total unnütz war, weil ich einfach keine Lust mehr hatte, etwas „Produktives“ zu tun.

Mit der Zeit änderte sich das komischerweise in die positive Richtung, je mehr ich mich an meinen neuen Schlafrhythmus gewöhnte. Ich war abends fit, morgens ausgeschlafen, tagsüber ausgeglichen, und habe es endlich mal wieder geschafft, ’nen Kilo Pommes in den Ofen zu werfen, zu essen, bis zwölf wach zu bleiben und nachher darüber nachzudenken, wieviel Fett ich mir eigentlich in der letzten halben Stunde einverleibt habe – dass ich am nächsten Tag bestimmt nicht mehr in die Hose komme mit dem Arsch.

Diese Woche habe ich mit sehr viel Motivation sehr viel an der Flash-Animation gemacht, relativ selbstständig und ohne große Probleme. Da mir alles leicht von der Hand ging, habe ich auch meine Anti-Depressiva absetzen können und seitdem geht es mir wunderbar … Gut, inzwischen träume ich von dem Produkt und begrüße unsere Katzen mit Textpassagen aus der Animation. Aber sonst ist bei mir alles in Ordnung.

Äääh. Voll ins Labern gekommen. (Daran ist nur der Azubi-Texter gegenüber von mir schuld! Das färbt in ungünstigen Situationen ab ohne Ende.)

Ansonsten habe ich etwas mit Adobe Photoshop gearbeitet (Screendesign), was mir natürlich auch nicht schwer fiel (dank Photoshop-Erfahrung seit Photoshop 6.0 :kls).
Neuland war für mich neben Flash noch das Arbeiten mit dem Adobe Illustrator, was aber auch kein großes Hexenwerk war (für das, was ich benötigte (einen illustrierten Gabelstapler (war ich stolz auf den!))). Bin seitdem total begeistert von dem Programm und was man damit alles machen kann.

Somit verabschiede ich mich für heute mit der Erkenntnis :“Je länger man es macht, desto schöner wird es“ – um morgen wieder gegen sieben aufzuwachen, ins Bad zu gehen um mich „frisch zu machen“, damit mir einige Minuten später einfällt, dass ja Wochenende ist.

Äääh. Ich hasse das.

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ich glaube, mein Computer ist sexuell frustriert. Das hat sich vor allem dieses Wochenende gezeigt und dauert immer noch an: Fährt saulangsam hoch, noch langsamer herunter, öffnet Photoshop hin und wieder mal erst innerhalb vier Minuten und der Internet Explorer zeigt mein zur Zeit noch in Entwicklung bestehendes Layout korrekt an.

Ich muss meinen PC wohl mal mit TuneUp Utilities penetrieren.

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Sexuelle Frustration

23. Juli 2007 um 07:46 Uhr

Bla... Bla... Bla..., Kurz & knackig

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mein Vater mag Klopapier. Zumindest vermute ich das mal, wenn ich da so in unseren Vorratsraum schaue. Und nach jedem Einkauf einen Blick auf das Gekaufte werfe. Ja. Da besteht mit Sicherheit eine enge Verbindung zum Klopapier (auch „SHP“ (für shithousepaper) genannt).

Beruhigend ist, dass wir bei einem spontanen Kriegsausbruch lange Zeit keinen Mangel an Klopapier haben werden. Wenn uns auch das Essen ausgeht – keine Probleme mit der Hygiene. Und Tote kann man damit notfalls auch mumifizieren.

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Klopapierüberschuss

19. Juli 2007 um 13:34 Uhr

Bla... Bla... Bla...

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Auf Ines‘ Seite habe ich dieses tolle Stöckchen entdeckt. Da ich mich mit vielen Textpassagen identifizieren kann, es interessant finde und gerade etwas auf meinem nostalgischen Trip bin, habe ich es einfach mal mitgenommen.

2001: Wie entwickelte sich also mein Interesse zum Webdesign? Das ist eine recht schwere Frage. Ich weiß nicht mehr, warum ich überhaupt begonnen hatte, eine Seite haben zu wollen. Ich vermute, damals wollte ich noch als eingefleischter Anime/Manga-Fan für irgendeinen Anime eine kleine Fanseite aufbauen, von denen es zu der Zeit eigentlich eh schon genug gab.
was tut man also, wenn man eine Seite haben will aber keinen blassen Schimmer von der Materie hat? Richtig. Man geht zu Beepworld. Dort klickte man sein Zeug zusammen, markierte, schrieb, und letztendlich wandelte Beepworld das Ganze in eine Seite um, die meistens total scheiße aussah. Kurze Zeit später wechselte ich zu englischen Baukaste-Seiten, die mehr Funktionalität boten.

2002: Das Doofe an diesen Seiten ist, dass man eigentlich nicht wirklich lernte, wie das nun mit dem Schreiben von Webseiten funktioniert, und das der Reiz der Sache für mich war. Deswegen holte ich mir Webspace bei Tripod, und fing dort an, einige Tutorials auf selfhtml durchzuarbeiten. Meine erste selbst erstellte Seite bestand aus zwei schwarzen Frames und die Schrift war rot. Damals fand ich das toll.
Kurze Zeit später begann ich erstmals, mit Photoshop Layouts zu entwerfen, die ich dann dank der in „Tabellen Zerschneiden“-Funktion von Adobe GoLive 5 umsetzen konnte. Damals hatte ich noch keine Ahnung von Auflösung, verfügbaren Schriftarten oder von der Vielfalt der Browser. Deswegen sahen die Seiten wohl auch nur im Internet Explorer gut aus.

2003: Dann kam der erste Schritt zur eigenen, tollen Webseite: eine eigene Domain. Das war im Jahre 2003. Nö. Ich erzähle keinem, wie die lautete. Der Inhalt war die Fortführung der Anime/Manga-Seite, die es aber nicht wirklich lange gab. Entstanden sind in der Zeit keine Layouts. Ich hatte es zwar immer wieder vor, aber ich hatte es nie richtig umgesetzt.

2004: Nochmal eine neue Domain. Und nein, ich verrate auch diesmal keine Domainnamen. (Peinlich genug, dass diese genauso lautete wie ein Hygieneartikel.) Anfangs hatte ich noch einen Faible für Schriftgröße zehn und Schriftfarbe ähnlich der Hintergrundfarbe. Außerdem waren die Designs eher klein und der Inhalt in noch kleinere Iframes gebettet. Aber immerhin konnte ich selbst meine Tabellen schreiben. (Version 1 bis 3.)
Bis August 2004 war diese Seite komplett statisch, bis ich dann meinen ersten Weblog eröffnete mit der Blogsoftware b2evolution. Die Layouts wurden größer, ich entdeckte andere Browser und Auflösungen. Außerdem war es meine erste Erfahrung, ein Design in einem CMS umzusetzen. Zusätzlich fing ich an, die Seite mit PHP zu vereinfachen. Damals noch mit der Funktion include. Das war damals total trendy, und jeder Trottel hatte Tutorials darüber. Auch ich. Überhaupt hatte ich neben dem Blog relativ viel Inhalt.
Außerdem begann ich mich damals, immer mehr intensiv mit dem Aussehen meiner Seite zu beschäftigen. Von Design zu Design steigerte ich mich quasi. (Version 4 bis 9.)

2005: Die Domain fand ich irgendwann dämlich, und deshalb sicherte ich mir im Januar 2005 die Domain station57.net, auf der dieselbe Blogsoftware einfach weiterlief. Ich verabschiedete mich nach ein, zwei Designs von den Tabellen und begann, mich mit CSS auseinanderzusetzen. Dass ich heute meine Designs komplett in CSS umsetze und Inhalt vom Aussehen trenne, habe ich Ines zu verdanken. (Ab Version 10.)

2006: Im August 2006 habe ich beschlossen, Wordpress auszuprobieren. Es tat mir schon etwas weh, die ganzen alten Beiträge quasi von der Seite „zu löschen“, andererseits war ich auch froh darüber, dass man den ganzen Stuss nicht liest. Den Inhalt habe ich auch radikal gekürzt. Außerdem war es einfacher, seine Layouts umzusetzen. Für mich mal.

2007: Und nun ja, was heute aus mir geworden ist, sieht man ja. Garantiert habe ich nicht ausgelernt, und so lange mir das Ganze noch Spaß macht, werd ich das wohl auch nie. (Version 16 bis heute.)

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mir ist langweilig. Ein längerer Zeitraum, in dem ich nichts Produktives zu tun habe, macht mich unkreativ. Unkreativität macht mich lustlos. Und selbst wenn ich Lust hätte, etwas zu tun, wäre ich zu faul. Ich hätte jetzt übel Lust, morgen von der ersten bis zur zehnten Stunde in die Schule zu gehen, und von Sport über BWL bis Rechnungswesen die komplette Reihe durchzumachen, um mich wieder wie am Leben zu fühlen.

Das ist krank.

Und weil ich gerade nichts zu tun habe, aber etwas Sinnvolles zu tun haben möchte, parallel dazu diesen Schulgedanken verdrängen möchte, werde ich morgen meinen Augenarzt aufsuchen, weil mein Auge aussieht, als hätte ich mutwillig Parfum hineingesprüht. Hat ’nen lustigen visuellen Effekt, tut aber ziemlich weh, wenn man draufdrückt. Außerdem rutscht mir die Linse da ständig drauf herum, die bestimmt mal wieder um fünf Dioptrien zu schwach ist.
Und weil ich sonst nichts zu tun habe, werde ich mir sämtliche Überweisungen für die ganzen anderen Ärzte holen, und mich dort mal durchchecken lassen. Mein Zahnarzt hat mich seit Jahren nicht mehr gesehen und mein Frauenarzt vermisst mich sicher auch schon. Den Zahnarzt suche ich auf, weil ich endlich meine restlichen löchrigen Milchzähne entfernen lassen will und beim Frauenarzt gibt’s Tampons umsonst.

Am besten mal die zehn Euro vollausreizen, und einen kompletten Body-Check durchführen lassen. Und dann … ist hoffentlich bald September, ich habe einen Ausbildungs- oder Studienplatz und wieder etwas Tolles zu tun.

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Teufelskreis

1. Juli 2007 um 22:36 Uhr

Bla... Bla... Bla...

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