11. März 2010

Etwas, das alle mögen sollten:

Erdbeer-Schnüre
Yammi.


Bla... Bla... Bla..., Kurz & knackig 14 Kommentare
7. März 2010

In der Heimat

Hab mir Montag und Dienstag frei genommen, und bin ab in die Heimat gefahren. Hier hat es Minusgrade des Todes und mein Zimmer wurde seit meinem letzten Besuch nicht mehr beheizt. Ich glaub ich hol mir nachher den neonfarbenen Schneeanzug aus dem Keller und leg mich dann draußen in den zwanzig Zentimeter hohen Pulverschnee, das hat den gleichen Wohlfühlfaktor wie das Bett.

Und weil ich schon in der Heimat bin, habe ich mir vorgenommen, folgendes zu tun:

  • Ich werde morgens um halb sieben zum Bäcker gehen, um mir anständige Backwaren zu besorgen. In Stuttgart kann man das Zeug einfach – bis auf wenige Ausnahmen – nicht essen. Bah, scheiß Massenfertigung.
  • Ich werde zur Volksbank im Dorf gehen („im Dorf“ ist hier so was wie „in der Stadt“) und endlich mal meine Bankkarte reparieren lassen. Seit ich aus Versehen meinen PIN zwei Mal falsch an so ’nem doofen DB-Automaten eingegebe habe (warum auch immer), kann ich nicht mehr mit Karte zahlen. Memo an mich selbst: Ich brauch unbedingt ein Konto bei einer Stuttgarter Bank.
  • Ich werde morgen eine Freundin besuchen und mit ihr essen gehen.
  • Ich werde übermorgen meine alten Abi-Kollegen an der Schule treffen, dort passiv rauchen und mit ihnen etwas essen gehen.
  • Eigentlich bin ich ständig am Essen.
  • Zwischendurch werde ich anschaffen gehen, um Geld fürs Essengehen zu verdienen.
  • Dienstagabend werde ich dann mit meiner besten Freundin bei mir zu Hause kochen. Dann gehen wir zu ihr und trinken Tequila. Denk ich. Ach, klar machen wir das, das ist doch immer so.
  • Ach, hier leuchten die Sterne so schön.

Mein Vater hat vorher beschlossen, zur Prime Time „Rosamunde Pilcher“ zu schauen. Inzwischen ist er auf „Katie Fforde: Eine Liebe in den Highlands“ umgestiegen, weil Rosamunde Pilcher nicht kommt. Ich hab somit spontan beschlossen, mich zu meinem Bruder zu gesellen, der irgendeinen Thriller schaut und eine Wollmütze trägt, damit seine nassen Haare nach „unten trocknen“ (hach, schon lange keine so kontextreichen aneinandergereihten Sätze mehr gehabt). Und dann mal sehen, ob ich meine Pläne die nächsten Tage durchziehen kann oder ob ich über Nacht dem Kältetod erliege.

Gedenktag des Tages: Tag der gesunden Ernährung. Zum Frühstück gab’s Bier und mittags Suppe.


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8. Februar 2010

Wochenend-Fakten

  • Verdammt, mein linker Fuß ist größer als der rechte. Hab ich Freitag beim Bowling gemerkt, als ich mit dem rechten Fuß in eine zarte 38 schlüpfte und mein linker Fuß dort an seine Grenzen stieß. Der Bowling-Schuhe-Austeil-Mensch hat mich ganz schön schräg angesehen, als ich noch ein zusätzliches Paar Schuhe verlangt habe. War auch seltsam, als ich links dann 39 zu den rechten 38 trug.
  • Ich hab am Samstag nur Gesundes verkocht: Karotten, Zucchini, Tomaten, Sellerie, Zwiebeln, Kartoffeln, Bohnen, Äpfel, Kiwi … Ich hatte deswegen den totalen Vitamin-Überschuss und war voll hibbelig.
  • Ich habe didyouwatchporn entdeckt und mich halb tot gefreut, weil ich so viele Leute damit veräppeln konnte.
  • Ich liebe meinen Laptop. Fällt auf den Boden. Läuft. Kommen ständig neue Programme drauf und wieder runter. Läuft. Ich beschmutze die Tastatur mit Tomatensoße. Läuft. Er sieht mich tagtäglich nackt. Läuft. Ein Wunder, dieses Ding. Läuft und läuft und läuft …
  • … wie meine Nase. Inzwischen geht’s wieder, aber so Zewa als Taschentuch-Ersatz ist auf Dauer nicht so der Burner. „Burner“ – ha ha ha!
  • Ich hab Sonntag mal wieder geputzt. Jetzt liegt nur noch halb so viel auf dem Boden herum. Für Fleiß sollte mir irgendwann mal einen Preis verliehen werden, den hänge ich dann an die Wand in der Küche, direkt über das ganze noch zu waschende Geschirr.
  • Ich hab am Freitagmittag mein Abschlusszeugnis der Berufsschule abgeholt und war entsetzt über meine Theorienote in Wirtschafts- und Gemeinschaftskunde: 3,0. Auf der Berufsschule (!). Nach vier Jahren Wirtschaftsgymnasium. Das ist peinlich und ich bin ein Versager.
  • Ich hab viel zu wenig geschlafen und sehe aus wie ein Zombie.

Gedenktag des Tages: Prešeren-Tag.


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26. Januar 2010

Fritten, Fritten, Fritten

Yeah

Ich habe mir den ganzen Tag schon überlegt, was ich heute Abend essen werde, und letztendlich beschlossen, dass ich mir eine Runde Pommes in die Fritteuse1 haue, die ich endlich seit der letzten Einweihungsparty Teil 2 besitze.

Das ist immer ein bisschen friemelige Arbeit, weil das Ding so doof ganz hinten im letzten Eck verstaut ist, das ich notgedrungen endlich mal das schon gewaschene Geschirr in den Schrank räumen muss, damit der Geschwirrständer weg kann und ich freie Bahn habe. Daraus lässt sich schließen, dass meine Kochnische nicht gerade groß ist. Okay, meine Wohnung ist nicht groß. Das erklärt dann auch die zwei Einweihungspartys.

Trotzdem habe ich aber so ziemlich alles, was man so braucht. Zum Beispiel kein Bett. Ich schlafe seit Einzug im Dezember auf einer Zweier-Couch. Die kann man eigentlich auch ausklappen, ist aber komischerweise viel ungemütlicher als auf der eingeklappten Couch. Und wenn ich meine Füße ausstrecken will, stell ich mir einfach einen Stuhl ans Ende.
Ich habe auch keine Spülmaschine. Ich kann spülen ja so was von gar nicht ab. Dachte ich. Inzwischen geht’s. Ich hab mir von Anfang an angewöhnt, alles sofort zu spülen, was nicht mehr benutzt wird, um so eingetrockneten Scheiß nicht wegschrubben müssen. Oder womöglich alles einzuweichnen. Bäh, spülen in so siffigem Essensreste-Wasser muss echt nicht sein.
Und zu guter letzt habe ich keinen Backofen. Was nicht mehr schlimm ist, ich hab jetzt ja die Fritteuse.

Glücklicherweise hatte ich das Glück, dass die Vormieterin mir ihre Waschmaschine für ’nen Fuffi dagelassen hat und ich ihren Internet-Anschluss übernehmen konnte. Somit hatte ich die ersten Tage viel Internet und keine ungewaschene Wäsche, und das ist schon die halbe Miete. Apropos Miete: Kaution musste ich auch nicht zahlen, und somit musste ich auch meinen Körper nicht für Geld verkaufen oder so was.

Nebenan, in dem wahrscheinlich gleich großen und geschnittenen Kabuff (er hat aber eine Holzdecke, hab ich vorher von außen gesehen!), wohnt mein begabter Nachbar, dessen MSN-Sounds ich momentan ständig bimmeln höre. Das Ertragen geht ganz gut, weil er sowieso nur alle paar Schaltjahre da ist, wahrscheinlich, weil er öfter mal seine Familie in der Puszta besucht. Außerdem sind wir dann quitt, ich hatte neulich mal eine ganz schlimme Marsch/Polka-Phase.

Um das Ganze in nächster Zeit aber doch mal temporär zu übertönen, werde ich mir einen Film auswählen, den ich zu meinen fertig frittierten Pommes esse. Also, nicht den Film. Die Pommes nur. Daher: Endlich mal wieder ein total zusammengewürfelter Blogeintrag wie früher, als ich noch medienunverbraucht und jung war. Und außerdem viel Zeit hatte. Es wendet sich doch noch alles zum Guten.

Gedenktag des Tages: Australia Day.


  1. Ich dachte immer, man schreibt das lediglich mit einem „t“, kam dann aber zum Entschluss, dass man in einer Bedienungsanleitung doch nicht ständig das Produkt falsch schreiben könne, und hab dann auch endlich mal danach gegoogelt. Ist aber eigentlich auch ganz logisch.

Bla... Bla... Bla... 11 Kommentare
24. Januar 2010

Arbeit geh weg, ich komme.

Die meisten beschweren sich ja immer, dass es so viel zu tun gibt. Auf Arbeit, und dann nach der Arbeit, weil man Sachen tun muss, die man ja sonst nie schafft. Ich finde das gut. Okay, man muss es nicht völlig bertreiben, alles in Maßen und so. Aber ich hab meine Tage ganz gerne mal so ausgefüllt.

Bei mir steht momentan ja die praktische Abschlussprüfung an, deren Konzeptionsphase (Umsetzung kommt nächste Woche noch) von Mitte Januar irgendwann bis gestern war. Muss mal eben noch „Reste“ machen. Wie immer bei diesen Prüfungen werden die Aufgaben auch so genau gestellt, dass man ständig bei anderen nachfragen muss, ob „sie das auch so verstanden haben“. Aber dazu muss ich mal in einem separaten Artikel auslassen.

Neben den Prüfungen stehen noch diverse andere Dinge an. Abizeitungen-Cover fertigstellen. Oder Flyer. Oder da mal eine Webseite. Und da mal eine Flash-Animation, für die ich anständig ausgezahlt werde. Und die Hausarbeit macht sich irgendwie auch nicht von alleine. Außerdem muss ich noch nebenher meine Sozialkontakte pflegen, sonst weiß ich bald nicht mehr, wie man sich in Anwesenheit von Menschen verhält.

Jedenfalls wissen jetzt alle, warum ich hier beitragsmäßig nicht so präsent bin. Let’s go, ich hab noch ein paar Stunden Wochenende.

Gedenktag des Tages: Welttag der sozialen Kommunikationsmittel.


Ausbildung/Berufsschule, Bla... Bla... Bla... 9 Kommentare