23. Juli 2009

McDonald’s bei Nacht

Mc Donald's

Neulich bin ich ja mal zu einer total unchristlichen Zeit zum McDonald’s im benachbarten Stuttgart-Hedelfingen gefahren (sehr idyllisch, direkt an der B10), und musste mit dem Rad in den McDrive, weil der reguläre Schalter nicht offen hatte. Das war etwas peinlich, ich hatte nämlich noch mein Schlaf-T-Shirt an. Ich wollte ja eigentlich auch schlafen und nicht zum McDonald’s, hab mich dann aber doch spontan umentschlossen. Hab dann aber das mit dem Schlaf-T-Shirt vergessen. Nun ja.

(Der Weg von Untertürkheim bis dahin ist auch nicht wirklich fahrradfreundlich. Wenn ich mal während dem Radfahren sterben sollte, dann bestimmt auf dem Rückweg vom McDonald’s nach Hause. Ich möchte dann bitte ein Kreuz am Straßenrand. Inschrift: „R.I.P. Jenny und [Name des Produktes in der McDonald’s-Tüte, falls noch identifizierbar].“)

Heute gab es einen McChicken. Hab den noch nie gegessen, deswegen habe ich das mal getestet. Ich erinnere mich ja noch an den McChicken, als der noch so länglich war. Aber das war bestimmt auch noch zu der Zeit, als das Happy Meal noch Junior Tüte hieß. Kostet drei Euro zwanzig, wusste gar nicht, dass Burger so teuer sind. (Ich esse sonst nur den Cheeseburger, und der kostet ja nur ’n Euro.) Bis ich daheim war, war der zwar auch schon kalt, aber trotzdem noch gut.

Insgesamt habe ich mit bestellen vierunddreißig Minuten gebraucht. Um die Tageszeit (so um Mitternacht) ist da auch fast nix los. Ging echt schnell, obwohl die Frau an der Kasse wie ein Junkie aussah (oder auch total übermüdet, weiß nicht so genau). Kann die Top-Bestell-Uhrzeit also echt nur jedem empfehlen.

Na ja, jedenfalls habe ich nun meinen Magen etwas provoziert, der war heute nach langer Zeit irgendwie so unrebellisch. Daran muss ich mich erst wieder gewöhnen.

Gedenktag des Tages: Nationalfeiertag in Ägypten und in Libyen.


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24. Juni 2009

Eine schwedische Penis-Vergrößerungspumpe.

Oke, ich weiß ja, dass Austin Powers sehr stark polarisiert. Und solche Themen an den Mann zu bringen ist recht schwer. Das wiederum weiß ich seit ich versucht habe, Euch Schlager-CDs anzudrehen. (Eine liegt hier noch rum seit 2007 und keiner will sie haben, was ich absolut nicht verstehen kann!)

Nun ja, und weil Austin Powers so stark polarisiert manövriert man sich ja quasi voll in die Randgruppe, die Austin-Powers-Zitate auswendig kann. Wie ich zum Beispiel. Das Gute daran ist, dass die meisten Austin Powers weder kennen noch mögen und deshalb gar nicht unterscheiden können, ob das Zitat nun tatsächlich von mir kommt oder von Austin Powers, weil ich genau so unlustig bin wie er. Oder er wie ich. Ist ja auch egal.
Mein Bruder vom Mars und ich beispielsweise pflegen da eine Reihe an Geheimsprachen, ohne dass wir eigentlich in Geheimsprache reden, aber die anderen denken immer, dass wir in Geheimsprache reden (hä?). Früher waren das beispielsweise Themen wie „World of Warcraft“ oder das Browser-Game „Suppenhuhnkampf“. Darüber sind wir hinweg (nun ja, … Suppenhuhnkampf ist ja leider offline). Heute zitieren wir Austin Powers, am liebsten beim Essen. Und natürlich am liebsten Fäkal-Content, weil es ja so gut passt.

An Tagen wie heute, die irgendwie trostlos sind, schaue ich mir den dritten Teil an. Der dritte Teil ist super, weil da Holländer gedisst werden und Fieser Fettsack endlich schlank wird. Abgesehen davon ist das Intro des Films super. Da spielen nämlich ganz viele Topstars mit, Tom Cruise zum Beispiel. Das heißt, Tom Cruise mag Austin Powers … Das wiederum heißt, dass alle, die Tom Cruise mögen, Austin Powers mögen müssen. Das ist so ein Fan-Ding. Wiederum ist Tom Cruise aber auch bei Scientology … hm, blödes Argument dann.

Ich schau ja gerade die Teile rückwärts, das ist irgendwie spannender. Ich hab das bei den Staffeln von „O.C. California“ damals auch so gemacht (also wirklich die Staffeln, nicht die Episoden selbst, so viel Denkarbeit mach ich mir da jetzt auch nicht).


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23. Juni 2009

Glückssträhnen

Heute, nach etwa drei Wochen, bin ich endlich mal wieder aus dem Haus gegangen, ohne dass ich meine Haare furchtbar fand. So nach dem letzten Friseurbesuch (uahahaha … wenn ich nur daran denke, falle ich in ein tiefes schwarzes Loch und bekomme Depressionen).

Der Friseurbesuch war damals so furchtbar, dass ich mir ja den restlichen Tag nach der Stunde des Haar-Todes freigenommen habe, damit ich in Ruhe weinen konnte. Das Wochenende danach habe ich genutzt, um bei Temperaturen um die zwanzig Grad mit Mütze herumzulaufen.
Nun ja, jedenfalls glaube ich, dass ich ab heute darüber hinweg bin. Ich weiß nicht, ob ich heute wirklich was Fantastisches in Sachen Styling geschafft habe oder mich über Nacht einfach an meine Frisur gewöhnt habe, aber ich hab es mir sogar in den Kalender eingetragen.

Jetzt fängt mein neues Leben an, denk ich.


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20. Juni 2009

Heiraten ist Lotterie.

Heute Gestern war ich auf dem Geburtstag meiner Ex-Oberstufen-Nebensitzerin Lisanne. Dort erfuhr ich dann die neusten Neuigkeiten, nämlich dass die dort ebenfalls Anwesende Ex-Oberstufen-Nebensitzerin Marina (ja ja, ich war quasi die „goldene Mitte“) heiraten wird. Zwar erst nach ihrer Ausbildung im nächsten Jahr, aber trotzdem.
Wir wussten ja alle, dass Marina bestimmt die Erste sein wird, aber dass der Zeitpunkt schon so verdammt nah ist, ist für mich im ersten Augenblick sehr befremdlich gewesen, vor allem, weil Marina ja genau ein Jahr jünger ist als ich. Ich fühl mich gerade etwa wie zwölf und mitten in der Pubertät, mit Pickeln und unregelmäßigen Abständen zwischen den Mentruationsphasen.

Ich weiß, dass ich bestimmt als alte Jungfer sterben muss, aber ich wollte das Gefühl doch nicht jetzt schon haben. Was mich aber natürlich mehr als freut ist der Fakt, dass ich Brautjungfer werde (schon mal dem Schicksal einen Namen geben).

Als ich dann irgendwann gegen ein Uhr nach Hause kam, habe ich meinem Vater die Neuigkeit erzählt. Eigentlich hatte ich ein Kommentar erwartet, das irgendwie klingt wie: „Fürs Heiraten sind die doch noch viel zu jung!“ Stattdessen sagte er nur: „Wieso, die sind doch schon ewig zusammen. Seit zehn Jahren oder so.“ Eigentlich sind es nur fünf, aber ist ja immerhin die Hälfte.

Nun ja, dafür hat er sich halb tot gelacht, als ich ihm gesagt habe, dass ich Brautjungfer sein werde. Wenn ich mich recht erinnere sagte er: „Ich lach mich kugelrund.“ Er hat sich wahrscheinlich gerade vorgestellt, wie ich in einem rosa Kleid aussehe.


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1. Juni 2009

Auf diese Idee …

Hätte ich mal kommen sollen, damals … Effektiv lernen auf dem Klo.
Lernen auf dem Klo.
Meine Geschwister sind in Sachen Ideenfindung einfach immer schon die Pioniere gewesen.


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