Okay. Ich hab da ja große Auswahl an Radiosendern in meinem iTunes. Und ich wähle immer gerne aus der „Ambient“-Kategorie etwas aus. Schön entspannend und so. Am liebsten „Big R – Erin’s Chill“. Nachdem Erin’s Chill aber immer wieder stockte, wählte ich – weil’s genau darunter aufgelistet war – „Birdsong Radio“.
Ich sitze also gerade vor dem Rechner, und dachte mir … wo kommt denn das Vogelgezwitscher (im vierten Stock, drinnen, kein Fenster offen, in der STADT!) her? Habe ich vom Verpacken von Anschreiben in Umschläge jetzt total einen an der Klatsche oder was?
Bis ich merke, dass das Radio also tatsächlich nur Vogelgezwitscher spielt. So richtig. Man fühlt sich wie im Wald. Wer zieht sich das denn jetzt rein? Stadtmenschen mit unterdrückter Sehnsucht nach dem Lande?
Sachen gibt’s …
Weil ich heute zu faul war, um einzukaufen, trinke ich seit Feierabend Wasser aus dem Wasserhahn aus einem Paulaner-Weißbier-Glas. Passt viel rein. Man spart auch die Kosten für andere ungesunde Getränke – dennoch treibt es ziemlich und somit war’s das also mit dem Sparen der Getränkekosten, wenn man mal rechnet, wie oft man die Klospülung betätigt. Und Pfand fürs Glas bekomme ich im Aldi auch nicht.
Irgendwie unheimlich, … so langsam aber sicher!
Wenn der Regen aufs Dachfenster trommelt, muss ich an Bananen denken. Das war schon immer so. Seit ich klein bin. Keine Ahnung, warum.
(Boah, mit was für Gedanken ich mich um diese Uhrzeit herumschlage. Dabei habe ich eigentlich schon geschlafen. Bis um 1:17 Uhr. Da habe ich einen Anruf bekommen. Abgesehen davon sehe ich so schlecht … irgendwie treffe ich die Tasten aber auch ohne Kontaktlinsen, trotz jeder Weigerung, das Zehn-Finger-System zu benutzen. Nächtliche Höchstleistungen sind das … und je länger ich den Text wiederholt durchlese, desto undeutscher klingt er. Ich sollte schlafen gehen.)
Mai
15
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Ein Kollege hat mir vorhin erklärt, wie ich von der Agentur zur nächsten Post komme. Bin also raus, einmal im Kreis gelaufen und wieder am Startpunkt angekommen. Mach jetzt erst mal Mittag.
Aber immerhin habe ich während meines kleines Rundgangs die Straße entdeckt, nach der mich vor kurzem eine junge, schlecht Deutsch sprechende Japanerin gefragt hat. Und die ist nur eine Straße von der Agentur entfernt.
Man lernt ja nie aus.







