Artaris
Da komme ich morgens ins Geschäft – und es liegen Wendy-Fantasy-Karten zum Sammeln auf meinem Schreibtisch.
Ausbildung/Berufsschule, Bizarres/Komisches, Kurz & knackig
Die Essens-Frage
Neulich …
Uhrzeit: 10:25 Uhr
Betreff: Top Secret
E-Mail-Sender: J.
E-Mail-Empfänger: Kollegin F.Treffpunkt x um 12?
…
Uhrzeit: 10:27 Uhr
Betreff: Re: Top secret
E-Mail-Sender: Kollegin F.
E-Mail-Empfänger: J.Roger! Ende!
Irgendwie muss man ja Schwung reinbringen, wenn man sich jeden Tag die gleiche Frage stellt und nur die Uhrzeit variiert.
Ausbildung/Berufsschule, Wortgefecht
Unsere absolut tolle Projektwoche
Heute begann die vielversprechende Projektwoche an der Schule. Ich hab mich ja darauf schon im Vorfeld wie Schnitzel gefreut.
Es geht darum, in der Woche einen Kalender zu gestalten – also, vom fotografierten Bild bis zum fertigen Kalender für zwölf Monate. Der wird von allen Mediengestaltern in Gruppen gestaltet und von den Druckern im Haus gedruckt. Und anders als bei den ganzen anderen Noten, ist die Projektkompetenz-Note die einzige, die uns „praktisch“ bewertet und nicht nur beurteilt, wie gut wir auswendig lernen können (bewertet also das, worauf es im Beruf eigentlich ankommt – aber die gute alte Theorie ist ja auch überaus wichtig und so …). Also ran an den Speck.
Wir wurden je nach Kompetenz einer Gruppe zugeordnet – ich landete in Gruppe sechs von insgesamt sechs mit der Aufgabe „Layout/Typo“. Das Rahmenthema war auch echt ein berauschendes: Odyssee (Odys’see, die; -,-n Irrfahrt, lange, mit vielen Hindernissen verbundene Reise). Yay.
Wir hatten dann ab circa neun Uhr bis Viertel nach eins Zeit, uns zu überlegen, was wir darstellen wollen. Natürlich strotzten die Ideen bei einem so gigantisch geilen Thema ohne Ende und wie Sau. Niiicht.
Deswegen redeten wir anfangs über platzende Welpen, Pornos und irgendwas anderes, was ich inzwischen vergessen habe, bis uns die Idee kam (die natürlich noch nicht verraten wird). Um elf waren wir dann tatsächlich fertig mit unserem genialen Entwurf. Wir redeten wieder über platzende Welpen, Pornos und schossen dämliche Fotos mit Papierschiffchen auf dem Kopf, was natürlich alles zum Konzept gehörte.
Da wir die letzte Gruppe waren, kamen wir natürlich nicht gleich als erste Gruppe um Viertel nach eins dran. Wir warteten. Und warteten. Viertel nach zwei. Wir spielten Spiele wie „Wörter, die mit F anfangen, aufzählen“. Viertel nach drei. Wir sangen Anime-Themes und Songs aus Disney-Filmen. Viertel vor vier. Endlich dran sein! Eine Viertelstunde brauchen, fertig sein. Super Sache.
Morgen sind wir eine ganze Weile unterwegs, um Fotos für den Kalender zu schießen. Mittwoch werden die Bilder bearbeitet, das Layout entworfen und am Donnerstag muss alles stehen. Wir sind alle höchst optimistisch.
Und weil’s so schön ist, mein Highlight des Tages: Ich habe mir endlich rote Chucks gekauft!
Ausbildung/Berufsschule
Klausur-Rückblende
Die Arbeiten der Berufsschule sind nach einem einfachen Schema zu lösen: auswendig lernen.
Auf die erste Arbeit habe ich mich ziemlich gut vorbereitet. War auch recht einfach zu lösen, weil: alles auswendig gelernt. Die zweite ebenso. Auf die dritte habe ich fast nichts mehr gelernt – auf die heutige dann gar nichts (was mich im Nachhinein doch sehr geärgert hat, da man Noten ja quasi für wenig Aufwand hinterhergeschmissen bekommt). War trotzdem recht lösbar.
Ich find’s schön. Vor allem eben Aufgaben nach folgendem Schema: „Bringen Sie die Tätigkeiten in die richtige Reihenfolge: Abendessen, Frühstück, Mittagessen.“ Oder: „Geben Sie einfach wieder, was sie auf den ganzen Blättern ausweniggelernt haben, und Sie bekommen eine Eins mit Sternchen.“
Macht Spaß, man wird echt gefördert. Alles für das Niveau der Berufsschule.
Ausbildung/Berufsschule
Heute: Süßzeug
Ich dachte mir eben, dass ich mir ein paar Süßigkeiten hole. Nehme meinen Geldbeutel, gehe in den Flur und drücke den Knopf, damit mein Aufzug kommt. Ein Kollege raucht gerade eine.
Kollege: „Gehst Du etwa Süßigkeiten holen?“
Ich: „Ja – sieht man mir das etwa an?“
Im Schlecker meines Vertrauens habe ich mich dann für eine Packung Giotto entschieden. Nicht zu viel und nicht zu wenig an Süßzeug. An der Kasse schließlich …
Kassiererin: „Willst Du vielleicht noch den Adventskalender mitnehmen?“
Ich: „Hm, joah, warum nicht?“
… Ich glaube, heute sehe ich bedürftig aus. (Abgesehen davon habe ich jetzt einen absolut gigantischen Adventskalender von Disney mit Gummibärchen drin. Yay.)
Ausbildung/Berufsschule, Wortgefecht