Jul
17
Die letzten Tage wurde ich mal wieder mit Erkenntnissen überhäuft.
Erste Erkenntnis: Wäsche, die man waschen wollte, ist nicht unbedingt gewaschen, wenn man sie aus der Waschmaschine holt.
Aber normalerweise sollte man das merken. Vor kurzem habe ich also ’ne Runde Wäsche in unsere Waschmaschine gestopft, Waschmittel eingefüllt, die Maschine eingeschalten. Da mein Mitbewohner kurz nach mir gewaschen hat, hat er mir meine Wäsche aus der Maschine in einen Wäschekorb geworfen und ins Wohnzimmer gestellt.
Ich hänge die Wäsche auf und wundere mich noch, warum die Wäsche eigentlich so trocken ist … aber egal. Kann ja nur von Vorteil sein. Hab sie also wieder abgehängt und irgendwann auch angezogen – bis ich gemerkt habe, dass ich nicht wirklich so frisch rieche.
Ich habe keine Ahnung, wie ich es geschafft habe, die Wäsche in der Waschmaschine nicht zu waschen … Aber wir wissen ja alle, dass ich derartige besonderen Talente intensiv pflege.
Zweite Erkenntnis: Treppen laufen stinkt nach Käse.
Bei uns im Gebäude, wo sich neben anderen Agenturen auch unsere befindet, ist seit gestern der Aufzug kaputt. Dass das irgendwann passieren würde, ahnte ich schon länger – schließlich hat’s da immer Schläge getan, das war ja nicht mehr feierlich – aber dass ich bei der final ride live dabei sein würde – mehr als zwanzig Minuten eingesperrt (so hilflos fühlte ich mich zuletzt, als ich mich mal wieder von daheim ausgesperrt hatte), habe ich ja auch nicht geahnt.
Schön ist natürlich auch, dass wir das außerordentliche Glück haben, im vierten Stock zu arbeiten. Und mir persönlich reicht ja schon morgens zu Hause drei Stockwerke runter zu gehen … und abends wieder hoch … aber wie wir alle wissen: schlimmer geht’s ja bekanntlich immer. Alles für die Sportlichkeit. Und die Figur. Was auch immer.
Dritte Erkenntnis: Mit ’nem Sixpack Bier rumlaufen gibt einem voll das Alki-Image.
Warum auch immer. Ich habe den Sixpack Tannenzäpfle auch nur für den heutigen Geburtstag meines Ausbilders R. besorgt. Man muss ja was kaufen, womit sich die Leute identifizieren können. Also, nicht dass mein Ausbilder sich jetzt mit Bier identifiziert, aber er trinkt das halt gerne. Ja. Ich ja nicht. Aber das sieht man mir ja nicht an. Deswegen haben mich auch alle etwas verdutzt angestarrt, als ich mit ’nem Sixpack in der einen Hand und Gummibärchen in der anderen nach Hause lief. Oder ich fühlte mich verdutzt angestarrt. Keine Ahunung. Fühlte sich jedenfalls so … falsch an. Ja. Das trifft’s. (Ich glaube, dieser Absatz gibt überhaupt keinen Sinn.)
Viertens: Meine Unterseiten auf dem Blog sehen aus wie hingekackt und hingeschissen.
Was daran liegt, dass ich vor kurzem aus Versehen die CSS-Datei gelöscht habe und eine ältere Version draufgespielt, die wohl noch nicht so ganz fertig war. Entweder ich schaue jetzt bis zum neuen Theme, das irgendwann in 7635445698 Millionen Jahren von mir erstellt und gebastelt wird, nie wieder die Unterseiten an, oder ich mach das Default-Theme wieder drauf.
Ich kauf mir beim Schlecker um die Ecke immer so Hello-Kitty-Bullshit (Bullshit ist im Moment auf dem ersten Platz meiner Universell-einsetzbaren-Wörter-Liste). Seit vorgestern bin ich nun im Besitz dieses pinken fabelhaften im Innern hohlen Hello-Kitty-Plastik-Figürchens in dem pinke und weiße Zuckerkugeln drin waren.
Das ist ab heute mein absolutes Geheimversteck – ich überlege mir nur noch, was ich da rein tu‘. Und ’nen Sticker, bei dem ich noch nicht weiß, wo ich ihn hinkleben soll, habe ich auch. Aus dem Hello-Kitty-Lollipop-und-Popping-Candy-Ding für neunundvierzig Cent.
Ich glaube ich klebe den Sticker einfach in die Figur.
Jul
15
Mein erstes Mal
Abgelegt in Ausbildung/Berufsschule, Bla... Bla... Bla..., Kurz & knackig
12 Meinungen
Ich habe gerade das erste Mal in meinem Leben eine DVD gebrannt. Völlig ohne Hilfe, absolut selbstständig. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, ich bin absolut talentiert.
Jul
11
Natur fasziniert
Abgelegt in Ausbildung/Berufsschule, Bla... Bla... Bla..., Kurz & knackig
10 Meinungen
Plötzlich hagelt es hier in Stuttgart ohne Ende, und einer nach dem anderen steht plötzlich vor der Balkontüre. Als hätte alle noch nie Hagel gesehen.
Das sind die kleinen Dinge des Lebens.
Jul
09
Ein fitter Start in den Tag VI
Abgelegt in Ausbildung/Berufsschule, Bizarres/Komisches, Retrospektive, Ärgernis
15 Meinungen
Das ist echt bitter. Bin ja noch nicht mal auf den Gedanken gekommen, dass mir das je passieren würde, aber Tatsache: Ich bin heute morgen doch glatt eine Stunde früher ins Geschäft gefahren.
Ich wollt’s ja erst auf die paar Malibu-Kirsch von gestern schieben, bis mir einfiel, dass ich den Wecker absolut nüchtern gestellt hatte. Aber anscheinend war ich heute morgen um halb sieben (!) noch so fichte, dass ich gar nicht weiter darüber nachgedacht habe. So stand ich also um halb acht in der Stadtmitte … eigentlich hätte ich um die Zeit ja noch geschlafen.
Bevor ich dann um acht im Geschäft aufkreuze, wo ich eh den Großteil meines Tages verbringe, dachte ich mir, verbringe ich die Zeit voll businessmäßig mit Zeitung, Kaffee heißer Schokolade und Brezel im Bäcker. So ein Frühstück hat ja auch was – irgendwie. War aber irgendwie langweilig, so alleine. Selbst mit der „Welt Kompakt“-Zeitung. Den Großteil des Inhalts kannte ich eh schon aus Spiegel-Online. Echt doof.
Gegen halb neun bin ich dann mal ins Geschäft gelaufen, nachdem ich mir einige Stories der Blonden mit dem russischen Akzent vom Tisch nebenan gelauscht hatte, die ungefähr fünfzig Jahre älter aussah als ihr Mitschülerinnen. Zu viel Schminke, zu viel Solarium, zu viele Zigaretten. Definitiv.
Vor neun ist eigentlich noch fast keiner in der Agentur. Und der Rest dachte sich wohl, ich bin heute total arbeitsgeil. Klar, deswegen bin ich ja auch extra eine Stunde früher aufgestanden.
Dabei hätte ich Schlaf heute doch schon bitter nötig, nur mal so nebenbei.







