Archiv der Kategorie Ärgernis

in weiterer Grund, weshalb ich niemals studieren möchte: weil man sich ständig einen ganzen Haufen Scheiße an Fachtheorie in sich reinpauken muss, den man a) entweder eh nie mehr braucht oder b) schon am nächsten Tag wieder vergessen hat. Weitere Themen für die Abschlussprüfung neben dem Urheberrecht sind für meine Fachrichtung (Gestaltung und Technik) unter anderem: Informationsgrafiken, Datenschutz, Online-Formulare, Druckschwierigkeiten, Layout-Frameworks und Bilddateiformate. Wenn ich das so lese, geht mir voll einer ab.
Ich dachte mir, da ich es abends wohl kaum schaffe, mich aufzuraffen und zu lernen, mach ich das nun auf Arbeit, wenn ich Leerlauf habe. Schließlich fängt das alles ja schon in drei Wochen an (und das ist dann nicht mal der fachtheoretische Teil, sondern der allgemeine, den muss ich mir auch noch anschauen, brrrr). Na ja, ein kleiner Trost ist ja, dass der theoretische Teil nur fünfzig Prozent zählt, weil es ja noch den praktischen gibt.
Bin überhaupt gespannt, ob das die Leute hinbekommen, die erste Prüfung für Mediengestalter nach neuer Verordnung ordnungsgemäß auszuführen. Ich erinnere mich noch mit Schrecken an die Zwischenprüfung.
Ansonsten bin ich in letzter Zeit abends so groggy, dass ich gestern schon um halb neun überlegt habe, ins Bett zu gehen (!). So richtig ins Bett bin ich dann um halb zehn, aufgewacht wieder um Mitternacht, weil sich mein auf der Heizung (!) mit Tesa Powerstrips befestigtes Regalbrett (mit Ventilator drauf)12 wohl losgelöst hat und krachend zu Boden stürzte. Ich habe den Schock meines Lebens bekommen, dann die Befürchtung, tausend Macken in den Laminat gehauen zu haben, die man aber nicht sieht, weil das Bett neben der Heizung steht (puh).
Darauf hin, habe ich im Halbschlaf (ja, sogar im Halbschlaf reiße ich die coolsten Aktionen) das Brett wieder auf die Powerstrips beziehungsweise die Heizung draufgelegt und hab weitergeschlafen, bis es zwei Stunden später wieder runtergekracht ist. Bis heute Morgen war ich der festen Überzeugung, dass es der Ventilator war, der ein zweites Mal herabstürzte, bis ich merkte, dass es doch das Brett war, weil der Ventilator noch auf dem Bett lag. (Äääh?)
Meinen Schlaf wünsche ich gerade niemandem: todmüde, aber kaum fähig, einzuschlafen. Hallelujah es ist kein Stuhl da3, ich brauche eine Neuinstallation.
Gedenktag des Tages: Trafalgar Day.
- Befestigt von irgendeinem vor mir hier wohnenendem Mitbewohner. Welcher Mensch kommt denn auf die Idee, so etwas zu machen? ↩
- Jaaa, ich weiß, ich hätte den Ventilator natürlich schon längst wegräumen können, dann hätte es weniger Macken und Lärm gegeben – schließlich braucht man den um die Jahreszeit ja nicht mehr.
↩ - Och Jenny, jetzt reicht es aber auch mit den Fußnoten und den schlechten Witzen! ↩
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Das Urheberrecht mit Füßen treten.
21. Oktober 2009 um 11:54 Uhr
eit neuestem gehöre ich zu den fünfzehn bis fünfundzwanzig Prozent der Menschen in Deutschland, die keinen Milchzucker vertragen. Damit gehöre ich jetzt zur Randgruppe und weine bitterlich.
Bis hin zur Diagnose und Feststellung war es ein weiter Weg, denn die Ärzte, die ich hier in der Heimat aufgesucht habe, waren alles andere als kompetent. Als ich als erstes zu meinem Hausarzt bin, ihm erzählt habe, ich hätte Magenbeschwerden, und er mir darauf alle möglichen Magen-Krankheiten aufgezählt hat, habe ich einfach mal selbst die Initiative ergriffen und gemeint, es könnte ja Laktoseintoleranz sein. Zwei meiner Geschwister leiden auch daran, daher lag es jetzt nicht so fern, mal nachzufragen. Ich wurde daraufhin hin zum Internisten überwiesen.
Dort las er einfach auf der Überweisung den Verweis auf die Laktoseintoleranz, fragte nicht weiter nach Beschwerden, Essgewohnheiten oder sonstiges, sondern ließ einfach den Test machen. Also mal abgesehen davon, dass der Test jetzt positiv ist, hätte ich ja alles haben können. Wozu gehe ich eigentlich zum Arzt? Heute Morgen war ich noch mal dort zur Nachbesprechung, und er konnte mir weder beantworten, wie stark das jetzt bei mir ausgeprägt ist noch wie viele Tabletten ich denn von den Lactrase-Tablettennehmen müsste, falls ich mal ein Stück Käse essen wollte. Abgesehen davon glaube ich kaum, dass mir ein Arzt dazu raten würde, komplett auf Milchprodukte zu verzichten. Gibt ja heute allerlei laktosefreie Produkte und Zeug, mit denen man den Verzicht umgehen kann.
Na ja, immerhin wurde es jetzt festgestellt, und ich weiß, was der Grund meiner Magenbeschwerden war. Seitdem ich darauf verzichte oder die Lactrase-Tabletten nehme, geht es echt gut. Ist natürlich ein Stück mehr Lebensqualität.
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ch hab jetzt herausgefunden, warum ich es gerade nicht mehr schätzen kann, wirklich glücklich zu sein. Ich war schon verdammt lange nicht mehr beim Friseur, und weiß gar nicht mehr, was wahres Leid wirklich ist!
Deswegen werde ich das kurzfristige Ziel „Friseurbesuch“ zwischenschieben in meine langfristigen Ziele „Abschlussprüfung bestehen und eventuell mal anfangen dafür zu lernen“, „aus der WG ausziehen und eigene Wohnung suchen“ und „endlich Führerschein mit vierundzwanzig“.
Muss aber noch eine Weile warten, ein Friseurbesuch ist erst wieder Ende des Monats drin. Das heißt, ich muss noch bis Ende des Monats leiden, und das doppelt, schließlich habe ich ab nächster Woche wieder Berufsschule, mit so einer schwulen Projektwoche auch noch („Wir drehen einen Film“, so ein Scheiß).
Deswegen werde ich vor mein kurzfristiges Ziel noch kurzfristigere Ziele setzen, nämlich „Furby-Verpackung endlich unauffällig entsorgen“, sonst sieht ja jeder, was für eine infantile Person ich in Echt bin.
Gedenktag des Tages: Tag der Wohnungslosen.
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Von kurz- und langfristigen Plänen
11. September 2009 um 03:48 Uhr

h, so eine zweistündige Heimfahrt sonntags ist schon was Schönes … Parallel dazu hat’s mir bei einem Server-Neustart meines Hosters irgendwie noch meine Datenbank zerhauen, so dass nun der letzte Post irgendwie beim Datenbank-Reparieren gelöscht wurde. (Der Kommentar dazu war noch da, aber konnte dem Post natürlich nicht mehr zugeordnet werden … Sorry hierfür.)
Gedenktag des Tages: Internationaler Tag der indigenen Völker.
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Oder: Wo ich nicht bin, herrscht noch mehr Chaos.
ch bin wieder zurück in Stuttgart, und muss sagen, dass die Wohnung nach Mitbewohner S.‘ Party nicht so schlimm aussieht, wie ich es mir ausgemalt habe. Trotzdem stehen im Wohnzimmer noch Bierflaschen, benutzte Teller; die Küche steht voll mit Zeug und ist unbenutzbar, der Balkon liegt in Scherben. Von Mitbewohner S. fehlt natürlich jegliche Spur.
Immerhin sieht mein Zimmer noch so aus wie vor zwei Tagen.
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