Wo ich bin, herrscht Chaos.
Wir haben uns vorher gefragt, wie man gefrorene Tomatensoße aus einem Glas bekommt, das oben enger ist als unten.
… weiter ins All!
Bizarres/Komisches, Ärgernis
Und heute auf dem Programm:
„Wie setze ich ein Layout mit Tabellen in HTML um?“ Mann, Mann, der Technik immer einen Schritt voraus, diese Berufsschule. Hätte nur noch Windows 98 gefehlt und ich hätte mich wie damals mit fünfzehn gefühlt, als ich meine erste Seite mit Frames und Tabellen gebastelt habe (schwarzer Hintergrund und rote Schrift waren damals gang und gäbe).
Na ja, für mehr Nähe an der Thematik haben wir einfach uralte Software benutzt, nämlich Fireworks und Dreamweaver MX, damals noch von Macromedia. Mit so Programmen, die Bilder slicen und WYSIWYG-Funktionen haben, stehe ich sowieso auf Kriegsfuß, weil es einfach absoluter Oberschwachsinn ist, so einen Schrott als Mediengestalter überhaupt zu benutzen. Entweder man lernt Pixel schubsen oder richtiges HTML!
Ach, wofür steht man morgens eigentlich auf … Nur für die frische Mezzo Mix aus dem Automaten.
Ausbildung/Berufsschule, Ärgernis
Lieber schwitzen als husten.
Wer sich schon mal gefragt hat, wie ich teilweise auf diese gestörten Beitragstitel komme, dem verrate ich ein großes Geheimnis. Ich verwende Sprichwörter. Und zwar aus Wikiquote. Das ist total praktisch, auch wenn sie sich komisch anhören.
Das oben ist übrigens ein venezianisches Sprichwort, und wie ich finde, sehr weise. Ich würde auch lieber nur schwitzen als husten, aber ich mach momentan beides, das ist dann sozusagen die Arschkarte, im Venezianischen-Sprichwort-Sinne. Noch besser als „Lieber schwitzen als husten“ finde ich übrigens „Im vollen Licht glitzert auch die Scheiße“, was aber irgendwie nicht vom Kontext her zum Beitragsinhalt gepasst hat.
Damit ich mich auch gut von der Erkältung (oder was auch immer es ist) erhole, habe ich gestern Abend, während ich fleißig am Rechner gearbeitet habe, das Fenster offen gelassen, damit’s mir auch schön in mein neues Bett schifft1. Hab deshalb auf dem Sofa geschlafen. Irgendwie war das mit der dünnen Decke nicht so erholsam, aber die große war ja nass.
Überhaupt scheint mich die Krankheit temporär ziemlich dämlich zu machen, weil ich erstens eine Kategorie (auch noch eine sehr wichtige, „Ärgernis“) in meinem Blog gelöscht habe, und auch noch zum Frauenarzt bin, obwohl ich nicht mal einen Termin hatte. Damit ich nicht umsonst so viel Zeit verschwendet habe, und mein Gewissen beruhigen konnte, weil ich während der Arbeitszeit zu einem nicht stattfindenen Termin losgezogen bin, habe ich die Helferin gebeten, mich doch mal eben wenigstens irgendwie einzuschleusen.
Ich glaube sowieso, dass mein Arzt mich demnächst aus der Patienten-Datenbank löschen wird, weil ich meine Termine entweder verpasse oder zu einem Tag komme, an dem ich keinen habe.
Na ja, hab dann heute immerhin doch noch was Gutes getan und einen im Treppenhaus rumfliegenden Schmetterling gerettet und in die Freiheit entlassen, weil er nicht geblickt hat, wo die Fensteröffnungen sind. Just in dem Moment hatte ich einen großen Heißhunger auf Rougette-Ofenkäse, aber mein kaputter Magen hat es mir verboten.

Werde mich deshalb wieder etwas hinlegen und mich vom hochintelligenten Fernsehprogramm beschallen lassen.
- Wer es noch nicht weiß: Ich bin neulich vom zehn Quadratmeter-Zimmer ins drei Quadratmeter größere Zimmer gezogen, das sogar ein Bett und einen Schrank hat. ↩
Ego & I, Ärgernis

