18. September 2006

Schlaflos

Ich bin gegen Mitternacht ins Bett. Dann kurz vor ein Uhr wieder aufgestanden. Dann etwa gegen halb zwei wieder ins Bett. Jetzt ist es 3:14 Uhr. Und ich kann einfach nicht einschlafen.

Das ist echt richtig nervtötend, ich bin ja schließlich müde. Und wenn ich daran denke, dass ich morgen – heute – um sechs Uhr aufstehen muss, graut es mir.

Manchmal sollte ich doch einfach auf meinen alten Herren hören, der mir kurz vor Ferienende immer das Gleiche zu sagen pflegt: „Mädle, stell‘ Dein Schlafrhythmus um, sonst kannst Du vor dem ersten Schultag nicht einschlafen und bist voll am Arsch.“

Doof. Er hat immer Recht. Und ich lerne nie dazu. Hmpf.


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13. September 2006

Essay fertig – und dann das

Nachdem ich es heute geschafft habe, meinen Essay fertigzustellen, teilt mir meine Lehrerin über E-Mail mit, dass sie keine weiteren Essays mehr korrigiert. Wir hatten nämlich die Chance, den Essay von unserer Deutschlehrerin ‚erstkorrigieren‘ zu lassen, was dann auch eine Zwischennote gegeben hätte.

Nach der E-Mail soll ich ja Freunde und Familie fragen, ob sie den Aufsatz denn lesen und ‚kritisch‘ beurteilen können. Wer aber liest schon gerne Essays zu einem recht langweiligenThema (wie ich finde)?

Das ärgert mich jetzt natürlich maßlos, schließlich bekomme ich jetzt kein Feedback, und kann mich nicht mehr verbessern, falls der Essay recht mies wäre. Ich selbst kann jetzt schlecht beurteilen, ob der Essay nun gelungen ist, ob er verständlich und logisch ist. Da hätte ich mir auch mehr Zeit lassen können.

Wie heißt es so schön? ‚Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.‘ Schön doof, echt mal. Hätte ich heute nicht schon ordentlich gegessen, hätte ich gleich mal ein Frustessen veranstaltet. Grml.


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5. September 2006

Kopfschmerzen

Ich will hier jetzt ja echt nicht meckern. Aber langsam habe ich das Gefühl, dass jemand gerade ein Voodoo-Ritual vollzieht – sich eine Jenny-Püppi gebastelt hat, und in deren Kopf nun fleißig Stecknadeln steckt.

Zumindest fühlt sich mein Kopf so an.


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5. September 2006

Arschlochtag

Gestern war absolut nicht mein Tag. An solchen Tagen sollte man sich in einen schalldichten Raum einschließen, in dem ein Bett steht, und den ganzen Tag einfach nur schlafen. Da kann man einfach nichts falsch machen.

Bin also gestern Morgen aufgestanden. Und nachdem ich eine E-Mail, einige Kommentare und sonstiges geschrieben hatte, habe ich festgestellt, dass ich a) immer mal irgendwelche Wörter in Sätzen vergessen hatte, b) ich alles so formuliere, dass mich ja keiner verstehen kann und c) ich es für heute lassen sollte.

Dann dachte mir, dass ich kurz in die Stadt fahre, um mir eine neue Jacke für den Winter zu kaufen plus neue Kontaktlinsen und Zubehör. Bin dann gegen zehn Uhr mit dem Bus los.

Ich schlender ganz gemütlich durch die Stadt. Nach einer Weile bemerkte ich, dass mich alle Leute so anstarrten. Also schaute ich ganz automatisch herab, und bemerkte, dass ich meinen Pulli links herum trug. Links herum! (Wie kann man denn das nicht bemerken?) Ich bin daraufhin schnell in das nächste Kleidergeschäft und habe mich dort ‚richtig‘ angezogen.

Als nächstes bin ich in den C&A. Dort habe ich nach meiner Jacke gesucht. Nachdem ich endlich eine Jacke ohne irgendwelchen ‚Puschel‘ dran gefunden hatte, dachte ich mir, probiere ich die mal an. Die Jacke musste man mit einem Stab holen, der vorne eine Art Haken hatte, da sie weit oben hing. Gut, mache ich also, und irgendwie gelingt es mir, drei weitere Jacken mitzuziehen, die dann erstmal alle lustig auf mich draufplumpsten.

Und die Jacke passte dann letzten Endes nicht mal.

Dann bin ich erstmal nach Hause. Frisch fröhlich frech in einen Reisnagel getreten. Mir vorgenommen, endlich (wieder) mal mein Zimmer aufzuräumen. Irgendwann dann bekam ich furchtbare Kopfschmerzen. Gegen zwanzig Uhr bin ich dann schlafen gegangen.

Aber wie das so mit den Arschlochtagen ist, da wird sowieso nicht erfüllt, was Du Dir wünschst. Das heißt, ruhig schlafen war einfach nicht drin. Als ich knapp am Einschlafen war, hat meine Schwester direkt über mir ihre Musik recht laut aufgedreht. Bin dann extra aufgestanden, habe zu ihr hochtelefoniert und gebten, sie möge ihre Musik leise machen. Wieder hingelegt.
Etwas später klopft dann mein Vater an meine Tür. „Was machst Du?“ „Nach was sieht es denn aus?“, grummel ich. „Hm, der PC ist aus – dann kannst Du entweder nur essen oder schlafen. Hm, im Dunkeln kann man nicht essen. Also schläfst Du. Ok. Gute Nacht!“ Hundert Punkte.
Etwas später ging dann der Fernseher laut los. Parallel dazu wieder die Musik meiner Schwester. Ich war nah an einem Nervenzusammenbruch. Habe schließlich wieder gebeten, leise zu machen, und dann ging’s. Ich bin endlich eingeschlafen.

Hm. Und an einem solchen Tag mache ich mich über meinen Vater lustig, dass er aus Versehen die gekaufte Ware an der Kasse eines anderen Kunden einpackt. Ich weiß auch nicht.

Das war einfach nicht mein Tag gestern.


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1. September 2006

Einheitsbrowser

Ich teste meine Seite, wenn ich sie in HTML/CSS umsetze, grundsätzlich mit dem Firefox, dem Opera und dem Internet Explorer. Und in manchen Minuten könnte ich voller Wut gegen die Kiste treten, weil alle drei Browser immer mal wieder denken, sie könnten CSS ja anders interpretieren als der andere (wobei die Darstellung im Opera und Firefox meist gleich ist, im Internet Explorer aber anders).

Wobei mir die Eigenschaft Padding immer Probleme habe. Ich wurschtel gerade schon ewig an etwas herum, und es klappt einfach nicht so, wie ich will. Und ja, das kommt zwar bei mir selten vor, aber diesmal ist es der Internet Explorer, der mir alles korrekt anzeigt, und Opera und Firefox nicht.

Das ist doch zum Aufregen. Da wünscht man sich echt einen Einheitsbrowser. Einen, den alle benutzen und gut ist – nicht zig verschiedene. *grml*


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