30. Oktober 2008

Ein fitter Start in den Tag IX

Es ist neun Uhr. Mein Kollege K. und ich laufen in Richtung Geschäft. Vor unserem Gebäude Feuerwehr- und Polizeiautos, die Straße gesperrt.

Polizistin: „Sie müssen außen herum laufen!“
Ich: oO
Kollege K.: „Aber … wir arbeiten hier!“
Polizistin: „Na gut.“

Wir hatten Glück (!). Mit dem Auto durfte hier keiner durchfahren.

Menschen mit Gasmasken laufen an uns vorbei … Spannung pur.


Bizarres/Komisches, Wortgefecht 6 Kommentare
30. Oktober 2008

Ein fitter Start in den Tag VIII

Gestern Nacht.

Ich: „Ich stell meinen Wecker auf sieben.“
Saskia: „Ich auf sieben Uhr fünfzehn.“

Heute Morgen.

7:00 Uhr: Mein Wecker klingelt.
7:10 Uhr: Mein Wecker klingelt.
7:15 Uhr: Saskias Wecker klingelt.
7:20 Uhr: Mein Wecker klingelt.
7:24 Uhr: Saskias Wecker klingelt.
7:30 Uhr: Mein Wecker klingelt.
7:33 Uhr: Saskias Wecker klingelt.
7:40 Uhr: Mein Wecker klingelt.
7:42 Uhr: Saskias Wecker klingelt.

Wach.


Bizarres/Komisches, Wortgefecht 7 Kommentare
27. Oktober 2008

Bild-Schlagzeile …

… heute:

„Krise immer schlimmer: Daimler macht 5 Wochen dicht!“

Etwas Gutes hat es ja: Die nächsten fünf Wochen hab ich genug Platz in der S-Bahn.

oO


Bla... Bla... Bla..., Kurz & knackig 7 Kommentare
26. Oktober 2008

Burn after reading

Gestern sind Mr. I und ich noch ins Kino. Da wir eigentlich beide nicht wirklich wussten, was gerade so läuft, was gut sein soll, was sich lohnt oder eben nicht … haben wir uns gegen den „Mondbär – Das große Kinoabenteuer“ und für „Burn after reading“ entschieden. Weil der Titel uns beiden was sagte („Ich weiß gar nicht, um was es da geht.“ – „Ich auch nicht … aber den Titel hab ich schon mal gehört.“).

Gut, mit Nachos und Popcorn und zwei Ein-Liter-Fantas saßen wir dann also in Reihe acht und schauten uns den Film an. Ohne jegliche Vorkenntnisse, ohne Erwartungen. Ja, und dann lief das so … und dann … war der Film aus. Irgendwie … aus. Halt. Und wir sahen uns an und dachten … :nixwiss

Nachdem ich den plötzlichen Schluss und die riesige Schlange vor der Toilette überwunden habe (Trick 17 … einfach in das Klo ein Stockwerk drunter, wo der Film noch nicht aus ist), fiel mir auch auf … Nun ja, so richtig Sinn hatte das ja alles nun nicht. Also … man hat Spaß beim Zuschauen, man lacht, irgendwann versteht man auch die Beziehungen und die Geschichte zwischen den einzelnen Charakteren, weiß, wer mit wem schläft – aber so richtig viel nimmt man jetzt nicht mit. Nur reiner Unterhaltungswert während der ganzen Filmminuten.

Nach solchen Filmen bin ich irgendwie immer etwas verwirrt, weil ich nicht weiß, was ich jetzt „mit den Filmen anfangen soll“. Deswegen hab ich dann einfach was gegessen.


Retrospektive 10 Kommentare
25. Oktober 2008

Praktikanten

Manchmal gibt es hier in der Agentur so Schul-Praktikanten. Mit denen kann man Glück haben, oder es eben auch richtig schlecht erwischen.
Die meisten haben keine wirkliche Vorstellung von ihren beruflichen Wünschen, und wenn sie in eine Agentur kommen, wissen die meisten wohl auch nicht, was sie eigentlich wollen – „irgendwie halt alles mal machen und reingucken“.

Die erste Praktkantin, die ich hatte, kam, als ich vielleicht mal zwei Monate in der Agentur war, und wurde mir an irgendeineinem Montagmorgen ins Zimmer gestellt: „Mach mal!“
Die Praktikantin war um die fünfzehn, und wusste gar nicht genau, was sie machen wollte. Irgendwann habe ich ihr halt gezeigt, wie man eine Webseite erstellt, quasi vom Screendesign zur fertigen Webseite. War auch eine gewisse Herausforderung, da ich schon seit Jahren nicht mehr viel mit reinem HTML arbeite, und was Tabellen und sonstige Tags angeht, auch alles nachschlagen musste. Sie hat’s eben auch gemacht, weil es gemacht werden musste, und sonderlich viel Spaß macht das nicht, sag ich Euch.

Die letzte Woche hatten wir noch mal eine Praktikantin, die gezielt lernen wollte, wie „Webseiten gehen“. Und da habe ich gemerkt, dass sie Interesse hatte. Sie hat auch selber nachgedacht und hinterfragt, und hat das richtig gut hinbekommen, für das, dass sie nie etwas mit Photoshop oder HTML zu tun hatte.
Manchmal kann es richtig nervig sein, wenn man alle fünf Minuten was gefragt wird, aber das Ganze hatte auch für mich einen großen Lerneffekt: Jemandem eine Aufgabe zu geben, die ihn fördert, interessiert, und das Ganze so zu verpacken, dass es demjenigen auch Spaß macht, ist nicht gerade einfach, aber erlernbar. Man lernt auch zu erklären. Und das kann ich beispielsweise richtig schlecht. Ich weiß was ich tue, aber wenn ich jemandem etwas zeigen soll, fehlen mir meist die passenden Worte. Und das wird in dem Fall auch trainiert.

Gestern war ihr letzter Tag, und mit Kollegin F. waren wir noch beim Breuninger, weil wir unserer Kollegin, die heute auch ihre Abschieds-Party feierte, noch einen Gutschein besorgten. Praktikantin S. besorgte sich noch drei silberne Weihnachtskugeln in verschiedener Größe („Die kann ich mir an meinen Zimmerdecke hängen, hab so ’ne Dachschräge, sieht bestimmt cool aus!“) und wurde schon gegen nachmittag verabschiedet.

Abends verabschiedeten wir dann Kollegin I.


Ausbildung/Berufsschule 7 Kommentare