29. August 2008

Endlich Mittag!

Chef M. betritt den Raum.

Chef M.: „Ich geh jetzt Brathähnchen holen, will jemand eines?“
Kollegin F.: „Nein, danke, ich hab was dabei!“
Chef M.: „Ach Jenny, Du magst das ja eh nicht, soll ich Dir Pommes mitbringen?“
Ich: „Also ich hab auch was dabei, … aber ich nehm trotzdem welche!“
Chef M.: „Die gibt’s doch auch beim Brathähnchen-Stand, oder?“
Ich: „Klar. Für eins fuffzig oder so.“
Chef M.: „Eins fünfzig?“
Kollegin F.: „Jenny weiß immer wo es Pommes gibt … und wie teuer die sind. Ist doch klar.“

Das nenne ich Service! :freu


Ausbildung/Berufsschule, Wortgefecht 13 Kommentare
28. August 2008

Print-Pussy

Wenn man bei uns Mediengestalter ist, werden die Klassen schön getrennt nach Schwerpunkt „Print“ oder „Digital“ (früher auch: „Non-Print“) und dann nach Fachrichtung. Und wie das eben so ist (wir alle lieben ja Klischees!), amüsieren sich die Digitaler, wenn die Printler eine Webseite erstellen müssen, und die Printler lächeln hämisch in sich hinein, wenn der Digitaler ein Dokument in InDesign einrichten muss, das anschließend gedruckt wird. Oder so.
Mein Schwerpunkt ist Digital. Im Geschäft mache ich überwiegend Flash und ab und zu mal so Sachen in Photoshop/Illustrator. Somit bin ich eine Randgruppe. Denn ich bin wohl die Einzige in der Klasse, die keine Webseiten umsetzt. :nixwiss

Ja, und seit neuestem bin ich also auch Print-Pussy. Der Print-Kollege, der die Agentur verlassen hat, ist seit einer Woche nicht mehr da, und schon bin ich völlig überfordert. Von Print weiß ich das, was ich in der Schule gelernt habe. Alles reine Theorie also. Und wie man weiß, ist Theorie ohne Praxis was, was man in kürzester Zeit vergisst.
Alle wollen auf einmal Druck-PDFs von mir, und ich hab weiß Gott noch nie ein Druck-PDF erstellt und es danach überprüft: ob nur vier Farben, keine Sonderfarbe – außer gewünscht, Beschnitt, keine RGB-Bilder und … ihr wisst schon. Und am ersten Tag meiner erfolgreichen Print-Karriere waren alle Kollegen, die sich sonst damit auskennen, außer Haus oder im Urlaub. Murphys Gesetz.

Nun ja, und somit erweitere ich momentan meinen grafischen Horizont um ein Vielfaches. Quasi von null Prozent Wissen aufwärts. Muss auch sagen, dass ich das sehr gerne mache, weil ich den Print-Bereich sehr interessant finde, und man ja in der Regel sonst privat nicht dazu kommt, was für den Druck zu machen. Und man lernt ja nie aus. Und man soll ja in der Ausbildung alles mitnehmen, was man zu fassen bekommt, nicht. Und bald bin ich dann der Ober-Print-Meister.

Darauf esse ich jetzt meine Reste-Spaghetti.


Ausbildung/Berufsschule 9 Kommentare
25. August 2008

Endlich …

… mal wieder anspruchsvolle Lektüre auf dem Klo.

Men's Health

Nur scheiße, dass ich nicht die Zielgruppe bin. Schnell mal ’ne Cosmopolitan kaufen.


Bla... Bla... Bla..., Kurz & knackig 13 Kommentare
24. August 2008

Olympia-Feeling

Back in town. Bin am Samstagabend zur Mona gefahren, in das Dorf mit den rund eintausendfünfhundert Einwohnern. Empfangen wurde ich von Mona und Monas Hündin Amy, die mich bestimmt auf den Tod nicht ausstehen kann. Zur Begrüßung hat sie mich angebellt sonst … eigentlich auch. Lag bestimmt an meiner unvollendeten Frisur.

Geplant waren Gnocchi in Gorgonzola-Soße und ab halb zwei nachts Olympia – „Rhythmische Sportgymnastik“ oder auch „Turnen“. (Wollte ja immer wieder Olympia schauen, aber meistens kam wieder irgendwas dazwischen.) Richtig, die Sportart, wegen der ich mir dann für das dreizehnte Schuljahr ein Attest geholt habe. Hätte ich das nicht getan, wäre ich dieses Jahr bestimmt auch fit für Olympia gewesen. Hahaha.

Nun ja, für die Gnocchi hat’s dann auch gereicht, für Olympia haben wir uns den Wecker gestellt und sind um elf Uhr in der Nacht ins Bett. Mona hat dann den Wecker um halb zwei einfach ausgeschalten und hat weitergepennt und ich war zu müde, um zu protestieren.
Am nächsten Mittag von eins bis zwei kam dann das ganze nochmal, allerdings waren wir währenddessen beim Frühstücken. Somit wurde aus dem Plan nicht wirklich was, dafür bin ich ein ganzes Stück weiter mit meinem Freundschaftsband gekommen.

Als ich dann heute nach Hause gekommen bin, dachte ich erst, dass ich mitten in einem Kohlebergwerk gelandet bin. Dabei hat Mitbewohner F. nur seine Spaghetti anbrennen lassen. Anschließend habe ich herausgefunden, dass man alles auf der ZDF-Mediathek anschauen kann, also olympia-technisch. Das hab ich Mona auch mitgeteilt. Dabei ist Mona jetzt schon fast am Heulen, weil die Sprecher immer, wenn ein Deutscher eine Gold-Medaille holt, so euphorisch sind. Ist auch alles unglaublich ansteckend. Also, die Begeisterung.

Ich persönlich hole mir jetzt wohl ein paar Pommes beim Döner-Mann meines Vertrauens und schaue auch mal ein bisschen in die Olympia-Wochen rein. Vielleicht habe ich auch noch ein paar Tränen übrig. Für all das, was ich in Sport nie konnte. Nun ja. Man muss mit der Vergangenheit abschließen.


Die Welt, Retrospektive 10 Kommentare
23. August 2008

Verspätetes Happy Jubiläum: Vier Jahre

Eigentlich wollte ich den Eintrag gestern schon schreiben, leider kam mir aber was Wichtiges dazwischen ein Ufo landete bei mir auf dem Dachfenster und der Alien tanzte den Hustle auf David Hasselhoffs „Jump in my car“.

Und eigentlich wollte ich auch mit einem neuen Layout überraschen. Ich muss aber zugeben, dass mir in letzter Zeit einfach auch die Kreativität, Zeit und Lust fehlt, weil nach acht Stunden Computer im Berufsleben möchte ich zu Hause dann doch auch wieder anderes machen, als ständig im Photoshop oder vor dem Browser abzuhängen, mit dem Ziel, mal wieder was zu erschaffen. Ganz ehrlich. Meine Kreativität wurde von dem Hustle-tanzenden Alien verschleppt ist momentan einfach mal im Urlaub. In Neuseeland. Die Sau!

Deswegen müsst ihr noch ein bisschen mit den vermurksten Unterseiten leben.

Trotz allem … ein weiteres Jahr ist vergangen, und es war definitiv das Jahr, in dem bei mir so viel passiert ist wie selten in meinem Leben: Ich habe das Abitur abgeschlossen, eine Ausbildung begonnen, das erste eigenes Gehalt bekommen, bin von zu Hause und insgesamt zwei Mal umgezogen und habe das erste Mal Rucola gegessen. Und Rucola ist geil, sage ich Euch. Vor allem auf Pizza.

Und eben ein weiteres Blog-Jahr. Jetzt sind es schon vier Jahre, und ich habe es immer noch nicht aufgegeben, weil es mir so viel Spaß macht, hier Beiträge zu schreiben und Resonanz dazu bekommen. Nach vier Jahren teilweise immer noch von den Menschen, die von Anfang an dabei waren, und meine psychischen und physischen Schmerzen im BWL-Unterricht mit mir geteilt haben. Ein großes Danke dafür!

Mehr dazu sagen kann ich momentan leider nicht. Ich muss nämlich mal dringend aufs Klo. Nur noch das: Auf ein weiteres feuchtfröhliches Bloggen! (Nach dem Klo-Satz schon etwas zweideutig.)

Over and out!


Retrospektive, Station57 & Co. 21 Kommentare