Das war heute einer meiner schnellsten Klausuren-Abgaben. Nach etwa fünfzehn Minuten war ich fertig und gab ab. Dreizehn Minuten später als damals in Mathe, elfte Klasse, auf dessen Blättern nur mein Name stand und „Mathe KA Nr. 6″ oder so. Heute habe ich zusätzlich sogar noch alle Fragen vor Abgabe beantwortet.

Somit landet die Klausur zu den Druckverfahren auf Platz Zwei meiner schnellst abgegebenen Klausuren.

… Leider war die Klausur für eine Stunde angesetzt – deswegen hab ich dann den Rest der Zeit erst mal dafür genutzt, um zu frühstücken … :nixwiss

Und morgen dann die Inhaltsangabe. Muss mal meinen Ordner der neunten Klasse hervorkramen, damit ich noch mal weiß wie das so geht. Nicht.

Ich bin total angespannt vor lauter Niveau. :liaf

Nachdem ich gestern in der S-Bahn auf der weißen Leggin eines Mannes unterschrieben habe, der ansonsten nur noch Arielle-Büstenhalter in weiß und einen Hulahula-Hawaii-Rock trug, habe ich am Abend „Schlag den Raab“ angeschaut.

Das sind Kandidaten, die mindestens fünfzig Sportarten beherrschen und fünf Studienabschlüsse in diversen pseudo-intellektuellen Studiengängen haben, und den nicht verlieren könnenden Raab in höchst sportlerischen und schlauen Wissensspielen schlagen wollen. Um nachher Millionär zu werden. Und das Geld für Kinder in Afrika und den Weltfrieden zu spenden.

Bei den Voraussetzungen – würde ich sagen – könnte ich mich doch glatt mal für die nächste Show im September bewerben. Ich meine, ich strotze nur so vor Sportlichkeit! Fragt meine ehemalige Sportlehrerin.
Die Treppen in den dritten Stock hoch und runter in fünf Minuten, erst nach zwanzig Metern joggen aus der Puste kommen und nicht zu vergessen mein sportliches Denken: Wenn die Deutsche Bahn und die VVS mal wieder streiken, lauf ich einfach die paar Kilometer zur Arbeit!

Additiv mein lückenloses Allgemeinwissen. In meinem Lieblingsspiel Trivial Pursuit (Genus Kompakt Edition) schlage ich jeden Mitspieler mit Leichtigkeit. In gesellschaftswissenschaftlichen Fächern wie Geschichte und Geographie habe ich mit spitzenmäßigen Dreien geglänzt. Mein Volks- und Betriebswirtschaftslehrer riet mir schon nach den ersten Unterrichtsstunden, meine Zukunft voll und ganz der Wirtschaft zu verschreiben – als Vorstandsmitglied einer großen AG. Ich philosophierte in Biologie liebend gerne über die Funktion der Luko… – äh, Liko… – Leukozyten … , liebte e-Funktionen in der Mathematik und den Parameter t. Mit einem vorbildlichen Abi-Schnitt von zwei Komma acht und meinen durchschnittlichen fünfundzwanzig Fehltagen (uneingerechnet die diversen einzelnen Fehlstunden) im Schuljahr war ich der Lieblingsschüler eines jeden Lehrers. Saumäßig intelligent und unglaublich ehrgeizig!

Wenn ich also im September oben auf dem Treppchen stehe: stimmt für mich!

Ich schlag den Raab.