Wenn ich scanne, mache ich das in der Regel nebenher. Und da ich deswegen meist auf etwas Wichtigeres fixiert bin, passiert es mir öfter mal, dass ich das zu scannende Blatt in den Scanner einlege, auf „Vorschau“ klicke … und dann irgendwann – in der Annahme, mein Blatt wäre schon gescannt – das Blatt aus dem Gerät nehme, ohne es eigentlich gescannt zu haben.
Ist mir heute vier Mal passiert.
Da kommt fährt man mal wieder von Stuttgart in die ursprüngliche Heimat, und dann sagen die doch alle ganz empört zu mir, ich solle aufhören „so hochdeutsch“ zu sprechen.
Und wie man sich das eben so vorstellt, wenn man mit sehr, sehr vielen Frauen einen Frauen-Film anschaut, ist jede voll emotional dabei.
Film: „Ich … ich habe mit einer anderen Frau geschlafen. Es tut mir wahnsinnig Leid, Du bist so besonders und … wir hatten in letzter Zeit so wenig Sex und …“
Publikum: „Das gibt’s doch nicht!“ – „Klar, es tut Dir Leid ..!“ – „ARSCHLOCH!!!“
Ich hab – weil ich sonst nichts zu tun hatte – das erste Mal Kartoffelgratin gemacht. Das Prinzip ist eigentlich einfach: Alles, was man so findet im Kühlschrank – was man denkt, es könnte ins Gesamtkonzept passen – zusammen suchen, aufmachen, vermischen. Bei mir waren das Crème fraîche, Milch, Sahne, Schmelzkäse, Parmesankäse, Muskatnuss, Salz und Pfeffer.
Die Kartoffeln sollte man natürlich nicht vergessen. Und Käse ist natürlich auch unverzichtbar.
Schmeckt gar nicht so übel. Vor allem, weil die Soße leicht versalzen war. Jetzt nach dem Backen aber nicht mehr.
Was ich noch beachten muss: Um die Uhrzeit Abend zu essen ist glaub nicht so förderlich für die Figur. Hab aber geschlafen von sechs bis neun (jaha, wir „durften“ heute früher gehen, weil Deutschland gespielt hat (seit neuestem hängt bei uns in der Agentur auch eine Deutschland-Flagge herum (Deutschland-Trikots wurden auch getragen), die aussieht, als wäre sie die letzten zehn Jahre im Keller gelegen)), da konnte ich nicht früher kochen.
Ich liebe übrigens so Verschachtelungssätze mit mehreren Klammern, da versteht man nachher den Sinn nicht mehr, das kann ja schließlich auch nicht jeder. Also sinnlos Zeug schreiben, das sinnlos aussieht, aber nicht sinnlos ist.
’N Guten.
Es gibt zwei immer wieder auftretende Zeit-Phasen, die ich auch immer wieder gerne überspringen würde: Die WM/EM-Euphorie, wenn sich „alle“ plötzlich für Fußball interessieren – und die paar Wochen vor und kurz nach den Bundestagswahlen, wenn „alle“ plötzlich die totale Ahnung von Politik haben.
Pfui. Ätzend ist das.
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