Hab heute am Hauptbahnhof einen ehemaligen Klassenkameraden aus der Grundschulzeit getroffen. Hätte ja nie gedacht, dass ich dort jemals Menschen treffen würde, mit denen ich 1992 rund fünfzig Kilometer von Stuttgart entfernt eingeschult wurde.

Er sieht jedenfalls genau so aus wie damals: blond, Sommersprossen und ständig ein Taschentuch in der Hand haltend, weil er Heuschnupfen hat. Er hat immer die besten Aufsätze geschrieben und hatte immer Obst dabei.
Der war mir persönlich ja immer etwas suspekt, weswegen ich ihn heute auch gar nicht erst angesprochen habe. Weil einmal suspekt, immer suspekt, ihr wisst. Er fand mich früher wahrscheinlich auch suspekt, weil er mich zwar etwas perplex angeschaut, mich aber auch nicht angesprochen hat.

Die Welt ist schon ein Dorf.

Habe heute meinen ersten Brief von der GEZ bekommen, neun Pfandflaschen gegen eine Packung Pommes umgetauscht, bin vom ALDI aus im Regen nach Hause gelaufen und habe dabei Peter Maffays „Es war Sommer“ gehört.

Welch ein Tag.

Während dem Arbeiten mit dem Layout-Programm QuarkXPress.

Lehrer: „Und jetzt schreibt ihr alle mal Typografie in Euer Dokument! Typografie – mit f!“
Ich (auf das Dokument des Druckers neben mir starrend, lese): „Typographie.“
Lehrer (herumlaufend, sich an den Drucker wendend): „Typografie – mit f!“
Drucker (tippt): „Typografhie.“
Lehrer: „Jetzt noch ohne h und dann sind wir wohl alle so weit.“

Jetzt weiß ich auch, warum sich unser Deutsch-Lehrer des Öfteren mal ganz subtil über Drucker lustig macht. Die sehen alle aus wie Menschen ohne Perspektive. Und wenn die den Mund aufmachen, weiß man auch warum. Tschuldigung. Echt mal. Wenn ein Drucker fragt, was der Unterschied zwischen Print und Non-Print ist, weiß ich ja auch nicht, was der eigentlich den ganzen Tag in seiner Druckerei oder in der Berufsschule lernt. Vorurteile, die sich bestätigen. Und bis jetzt habe ich noch keinen aus meiner Workflow-Gruppe kennengelernt, der mich vom Gegenteil überzeugt hätte … Und wenn man bedenkt, dass diese Internet-Seite von Mediengestalter-Lehrern gestaltet wurde, dann … ach, lassen wir das. -.-

Und weil heute Weltgesundheitstag ist, habe ich auch schon einen Apfel gegessen.

Ich hab von der MfG ein Musik-Stöckchen zugeworfen bekommen. Vor einigen Wochen hätte mich das wohl noch recht wenig interessiert, aber da ich zwangsweise durch die Zwangs-Mac-Nutzung auch zwangsweise iTunes nutze, habe ich mal ganz ungezwungen dieses Stöckchen beantwortet, obwohl meine eigentliche Musik zwangsweise auf der Festplatte meines kaputten PC weilt. Snüff.

1. Starte Dein iTunes, was sagt die Statistik?
- 1620 Titel (Dank Mamas Schlagern!)
- 3,9 Tage
- 5,83 GB

2. Kürzester und längster Track (ohne „Intros“):
Kürzester: Korn – Twist (0:51 Minuten)
Längster: Korn feat. Robert Smith – Make Me Bad/In Beetween Days (23:12 Minuten)

3. Erster und letzter Track (nach Titelname):
Erster: Korn – A.D.I.D.A.S.
Letzter: Feist – 1234

4. Erster und letzter Interpret:
Erster: A.C. Newman
Letzter: 5000 Volts

5. Erstes und letztes Album (nach Titel):
Erstes: Udo Jürgens – Aber bitte mit Sahne I+II
Letztes: 1987 – CannaPower-Top-100

6. Die fünf meistgespielten Tracks:
- MIA. – Tanz der Moleküle
- Norah Jones – Thinking About You
- Sia – Sunday
- Ich + Ich – Stark
- Bodyrox – Yeah Yeah (D. Ramirez Vocal Club Mix)

7. Fünf Songs im Partyshuffle (Party-Jukebox):
- Cassie – Call U Out
- Eddie Thoneick – Forgiveness (Eddie Thoneick’s Lifted Mix)
- Katie Melua – What It Says On The Tin
- Slipknot – Vermilion Part 2
- De Souza – Guilty (Eddie Thoneick Remix)

8. Suche nach folgenden Begriffen – wieviele Songs tauchen als Ergebnis auf?
- Sex: 10
- Death: 1
- Love: 73
- You: 113
- Home: 6
- Boy: 18
- Girl: 18
- Black: 14
- Red: 30
- Gold: 16

9. Zuerst / Zuletzt hinzugefügt:
Zuerst: Erik Silvester – Du liebst nur einmal (Yeah!)
zuletzt: Wir Sind Helden – Hände Hoch (Valentin Hoell Western Swing Remix)

Ich werfe das Stöckchen an alle weiter, die (un)freiwillig iTunes benutzen.