Apr
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Ein fitter Start in den Tag IV
Abgelegt in Ausbildung/Berufsschule, Bizarres/Komisches, Retrospektive
18 Meinungen
Die Promille noch fühlbar im Blut bin ich heute Morgen in die S-Bahn gestiegen. Ich stand völlig neben mir und beobachtete mich quasi selbst und konnte mein Verhalten somit genau analysieren. Das Ergebnis der Analyse war recht simpel und schnell erarbeitet: Ich wusste nicht wirklich, was ich eigentlich tat, auch wenn ich es gerade tat. Und die drei Stunden Schlaf waren nicht genug.
Vor mir in der S-Bahn saß eine Frau, die eine Broschüre las. „Leben mit Gott“ oder so etwas Ähnliches. Ich schau sie also an, und frage direkt: „Sie sind ja eine ganz Gläubige, was?“ Die Antwort habe ich auch gar nicht erst verstanden, war eigentlich auch nicht auf Kommunikation aus, schließlich habe ich ja zur gleichen Zeit Musik gehört. Wahrscheinlich sagte sie etwas wie: „Und Sie sehen schon irgendwie aus wie ein Penner, was?“ Hat mich auch gar nicht weiter interessiert, bin kurz darauf nämlich einfach eingeschlafen.
Im Geschäft hab ich dann erst mal meine Mails abgerufen. Hab nur Spam bekommen. Unter anderem mit dem Betreff „You Are Chosen As a Leader For the Mission of God“. Ich vermute das war die Rache der gläubigen Frau.
Trotzdem ging ich wie gewohnt meiner täglichen Arbeit nach. Dabei habe ich mir ständig eingebildet, dass mein Handy vibriert, dabei war das nie der Fall. Bis auf einmal. Da dachte ich, es vibriert nicht, obwohl es vibrierte … Dieser Absatz sagt eigentlich aus, wie ich das heute alles so gehandhabt habe.
Unabhängig davon wurde das Wetter im Laufe des Tages immer beschissener, je nüchterener ich wieder wurde.
Verrückte Welt.
Der Beitrag wurde am Montag, den 28. April 2008 um 19:22 Uhr veröffentlicht und wurde unter Ausbildung/Berufsschule, Bizarres/Komisches, Retrospektive abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
18 Reaktionen
„Die Promille noch fühlbar im Blut …“
Arbeiten bringt Dich offensichtlich vom Pfad der Tugend ab und durch das dabei verdiente Geld kannst Du das Laster auch finanzieren. Ein Teufelskreis.
(Ich ahne schon die Antwort:
, oder)
um 20:17
Das kann nur eines bedeuten: Du bist die Auserwählte!
„You Are Chosen As a Leader For the Mission of God“. Ich vermute das war die Rache der gläubigen Frau.
das ist keine rache, das ist wink des schicksals 
um 20:58
Was mich nicht tötet, macht mich nur härter.
Du warst am Sonntag besoffen? Lol. Aber so gehts mir auch, nach nem ordentlichen Suff und wenig Schlaf. Und nach dem Mittagessen gehen mir dann meistens alle Lichter aus. 
Oh ja, diese Scheinvibrationen kenne ich. Wahrscheinlich fragen sich um mich rum an solchen Tagen (meist kommt es gesammelt) dann, warum ich mir dauernd an die linke Hosentasche fasse (um zu fühlen, ob es wirklich vibiriert natürlich).
Wahrscheinlich war sie immer noch besoffen… und hat nur auf eine SMS von jemanden gewartet und daher immer gedacht es vibriert. Klare Sache, Jenny ist unglücklich verknallt und hat am Wochenende Frustsaufen gemacht !
Ich wollte dich nur ärgern. Aber ich glaub ich muss jetzt echt lieb sein, sonst wird das nie was mit dem Layout 
um 11:24
Nee, Herr Kollege. Ich konstatiere da eher ein schweres Jenny-Syndrom in Kombination mit gallopierender SNAFUitose. Mindestens.
Schöner Eintrag, J. Machte mal wieder Spaß ihn zu lesen.
[…] war ich auf der Suche nach dem korrekten Begriff für das Gefühl das Jenny “Scheinvibration” genannt hat. Ich bin mir absolut sicher da schon mal einen Fachbegriff zu gehört zu haben […]
… du kannst wenigstens noch feiern gehen. Ich triste seit 3 Wochen ohne freien Tag am WE rum, aber hauptsache der Chef hat immer Samstag, Sonntags oder mindestens Freitags frei.
Danke.
Marcel: Naja, kann schwer werden..
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Vor allem, wenn man darüber bloggt.
Marc: Arbeiten bringt Dich offensichtlich vom Pfad der Tugend ab und durch das dabei verdiente Geld kannst Du das Laster auch finanzieren. Ein Teufelskreis.
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lol. Klingt als wäre ich regelmäßiger Hobby-Säufer.
krisz: Das kann nur eines bedeuten: Du bist die Auserwählte!
Woran merke ich das?
beta: das ist keine rache, das ist wink des schicksals
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Ich trete nicht wieder in die Kirche ein, das Austreten hat schon zehn Euro gekostet.
jeannie: Was mich nicht tötet, macht mich nur härter.
So sieht’s aus.
e.o: Und nach dem Mittagessen gehen mir dann meistens alle Lichter aus.
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Nach dem Essen ging’s mir wieder gut.
Fr34k: herrlich
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Henning: Wahrscheinlich fragen sich um mich rum an solchen Tagen (meist kommt es gesammelt) dann, warum ich mir dauernd an die linke Hosentasche fasse (um zu fühlen, ob es wirklich vibiriert natürlich).
lol.
Kathi: Wahrscheinlich war sie immer noch besoffen… und hat nur auf eine SMS von jemanden gewartet und daher immer gedacht es vibriert. Klare Sache, Jenny ist unglücklich verknallt und hat am Wochenende Frustsaufen gemacht !
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Du rätst unglaublich schlecht.
Tim: Klarer Fall von alkoholisierter Handysucht.
Und das, obwohl ich das Handy erst seit knapp zwei Monaten nach fünfjähriger Handy-Abstienz habe. Verdoppelt den Effekt wahrscheinlich.
beeblebrox: Nee, Herr Kollege. Ich konstatiere da eher ein schweres Jenny-Syndrom in Kombination mit gallopierender SNAFUitose. Mindestens.
Was ist das Eine, was das Andere?
beeblebrox: Schöner Eintrag, J. Machte mal wieder Spaß ihn zu lesen.
Vielen Dank!
Helmüt: … du kannst wenigstens noch feiern gehen. Ich triste seit 3 Wochen ohne freien Tag am WE rum, aber hauptsache der Chef hat immer Samstag, Sonntags oder mindestens Freitags frei.
Gute Job-Entscheidung. 
Jenny: Du rätst unglaublich schlecht.
Ich weiss das ist meistens auch nicht ernst gemeint… 
TiCar: Wir ‚Besoffensein‘ so langsam zum Sport bei dir?
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So oft mache ich das nun auch nicht. 









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um 19:46
Jaaaa, solche seltsam strangen Tage kenn ich auch und das mit dem Handy.. willkommen in meiner Welt ey. Ich glaub ich hab schon Muskelzuckungen am rechten Oberschenkel, Scheinvibration nenne ich das (ab jetzt). Dann musste nur noch einigermaßen durch den Tag kommen, ohne zuviel Scheiße zu bauen und ohne dass deine Kollegen zu viel davon mitbekommen. Naja, kann schwer werden..