Neulich …
Uhrzeit: 10:25 Uhr
Betreff: Top Secret
E-Mail-Sender: J.
E-Mail-Empfänger: Kollegin F.Treffpunkt x um 12?
…
Uhrzeit: 10:27 Uhr
Betreff: Re: Top secret
E-Mail-Sender: Kollegin F.
E-Mail-Empfänger: J.Roger! Ende!
Irgendwie muss man ja Schwung reinbringen, wenn man sich jeden Tag die gleiche Frage stellt und nur die Uhrzeit variiert.
Voller Elan öffne ich die Türe …
Ich: „Oh, sorry … eigentlich wollte ich ja ins Badezimmer!“
… Es ist jetzt das zweite Mal passiert, dass ich in der Hektik die Zimmertür meines Mitbewohners F. mit der Badezimmertür verwechselt habe. Nur war es das letzte Mal nicht so peinlich – da war er nämlich nicht im Hause.
Uwe: „Papa, wann hast Du eigentlich das letzte Mal samstags eingekauft?“
Papa: „Am Freitag.“
Ich hätte ja nie gedacht, dass das jemals passieren würde, aber das Mainboard meines PCs ist hin. Vielleicht sollte ich den Staub auf dem Board mal entfernen – hab gehört, dass soll Wunder wirken.
Deswegen muss zur Zeit meine Super-Power-Mac-Maschine von damals herhalten, die ich aus dem Keller (von ganz hinten und ganz unten) in den dritten Stock befördert habe.
Habe mit meiner Wunder-Häkelnadel erst mal die Tasten von der Mac-Tastatur gekratzt, diese geputzt, mit dem Ziel besser tippen zu können. Leider tippe ich genauso beschissen wie davor, aber Hauptsache mal jede Menge Arbeit umsonst getan.
Und bloß keine aufwändigen Tätigkeiten ausführen, sonst kann man die ganze Zeit mit der Maus Glücksrad spielen. Selbst mit dem Rechner kommt einem die Internet-Geschwindigkeit wie ISDN vor anstatt DSL 16000, wenn man durch das Netz surft … In nächster Zeit bitte keine YouTube-Video-Links über ICQ schicken oder gar bloggen, danke!
…Aber was beklage ich mich. Ich sollte ja eigentlich glücklich sein, nicht komplett von der Außenwelt abgeschnitten zu sein.
Ich bin ja so undankbar!
Da ich in meinem Zustand nicht schlafen kann, weil mein Ohr fiepst, und nicht lange vor dem Rechner sitzen, weil ich sonst Kopfschmerzen bekomme, beschäftige ich mit Dingen, mit denen ich mich beschäftigt habe, bevor das Internet kam: lesen im Bett.
Ich lese „Meteor“ von Dan Brown, das einzige Buch, das ich – abgesehen von Schülbüchern – besitze. Mein Bruder hat es letztes Jahr bei einer Verlosung gewonnen, neben Waschschaum mit Lindenknospen-Extrakt und ’ner Topfpflanze.
Ich freue mich ja immer tierisch, Rechtschreibfehler zu finden. Ich suche beim Lesen eines beliebigen Textes schon ganz unterbewusst danach, hähä.
Und leider musste ich auch diesmal feststellen, dass der Korrekturleser (oder der Übersetzer, oder beide) dieses Buches auch noch nichts von der Apostrophenregel bezüglich Präposition und direktem Artikel gehört hat. Bis jetzt der zweite Apostrophenfehler im Buch bis Seite 379, mal sehen wie viele noch bis zum Ende – Seite 622 – kommen. Echt bitter, in so ’nem richtigen Roman. Tze.
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