Pizza beim Pizza Hut gehabt.
Ich habe beschlossen, eine Woche lang gesund zu essen. Also, sagen wir mal so: relativ unfettig. Denn was nun jetzt richtig gesund oder ungesund ist, vermag ich nun nicht wirklich zu wissen, da kann ich nur schätzen – und ich baue in der Hinsicht auf meinen gesunden Menschenverstand für das gesünder leben. (Hum, klingt gut!)
Ich esse ja sonst echt nicht gesund, aber in letzter Zeit hatte ich mich übermäßig (!) viel von Pommes, Tiefkühlpizza (mit extra Käse!), Nudeln in Sahne-Sauce und grünem Zehner-Eis ernährt.
Ehrlich gesagt frage ich mich ja immer, wie ich mit der Lebensweise überhaupt mein Gewicht so konstant halten kann. Ohne Sport. Aber das Gewicht kommt wohl mit dem Alter – sagt mein Papa immer. Der hat aber auch gemeint, mit dem Alter würde ich anfangen, Gemüse zu essen. Klingt eigentlich ganz gut, wenn man daraus jetzt logische Schlussfolgerungen zieht.
Der Tag begann heute also mit einer Flasche mit Kohlensäure versetzem (uäh!) ACE-Saft anstatt Cola und zwei Brötchen plus Apfel und wird mit einer Flädlesuppe und Orangensaft enden. Pläne für morgen habe ich noch keine, aber ich denke, es wird auf Spinat, Bohnen, Mais oder Kartoffeln hinauslaufen. Mehr esse ich an Gemüse ja auch nicht, und Fleisch-Fan bin ich auch nicht. Im Prinzip bleibt da auch nicht mehr viel übrig. Vielleicht einfach die nächste Woche nur Wasser und Brot? Essen kann schon eine komplizierte Sache sein, wenn man wie ich is(s)t.
… Dennoch fühle ich die gesunde Energie schon in mir aufsteigen.
Eins ist klar: Wer Skiurlaub macht, und nicht Ski fahren kann, hat im Prinzip die Arschkarte gezogen. Ich persönlich hatte noch nie Urlaub in den Bergen gemacht, und war deswegen auch überhaupt nicht für den Winter ausgerüstet – abgesehen von einem Schal. So stiefelte ich mit zwei paar Socken in meinen feuerroten Chucks den ganzen Tag über in unserer Skihütte herum, was bei allen erfahrenen Skifahrern natürlich ein spöttisches Grinsen auslöste.
Aber ich bin ja keine Memme.
Kurz zusammengefasst:
- Ein Teil steckte mit dem Auto auf der Hinfahrt schön mitten auf der Straße fest, Schneeketten hatte man keine dabei, wofür auch. Nach einer Stunde und zwei Flaschen Wein holte uns ein Pickup ab, der uns zum Ski-Doo brachte, und der uns wiederum zur Hütte.
- Achtzehn Leute, ein Schlafsaal, ein Badezimmer mit drei Duschen.
- 2420 Meter hoch, blind vom Schnee, genialer Ausblick.
- Zig Runden Kniffel gespielt. Viele Möglichkeiten sich zu beschäftigen als Nicht-Skifahrender gab es nicht.
- Gesoffen.
- Ein Teil fuhr Samstag dann nach Hause. Lief recht flüssig, bis auf die Anfangsschwierigkeiten.
- Ankunft daheim. Hätte einkaufen sollen.
Eins ist klar: Bevor ich mich noch einmal einen Urlaub in den Bergen leiste, lerne ich Ski fahren, besorge mir anständige adäquate Klamotten und trockne meine Handtücher anständig.
Bis auf diese Mit-Kollegen-zusammen-abhängen-und-sich-besser-kennenlernen-Sache hat sich das Ganze nicht wirklich gelohnt.
Hoch lebe Kniffel.
Da gestern die Wäscheleine besetzt war, ich meine Klamotten somit in meinem Mini-Zimmer überall zum Trocknen hingehängt habe, wo gerade Platz war – musste ich heute meine zwei noch nicht getrockneten Handtücher in der Agentur über die Heizung hängen.
Jetzt ist alles abgehängt, getrocknet, die pinke Zahnbürste beim Schlecker meines Vertrauens gekauft … mein lautes Roller-Tütü gepackt – es kann losgehen!
Bin bis Sonntag mit der kompletten Agentur in Österreich Ski fahren (zumindest pseudomäßig).
Man liest sich!
Da komme ich morgens ins Geschäft – und es liegen Wendy-Fantasy-Karten zum Sammeln auf meinem Schreibtisch.
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