Nachdem in meinem Betrieb keiner so recht wusste, wann ich Berufschule habe, weil bisher kein Schreiben der Schule eintraf, habe ich spontan selber die Initiative ergriffen und dort mal angerufen, wie’s denn nun so aussieht. Die gute Frau am Telefon hat mir nun ein Fax geschickt mit den Terminen, am 15. Oktober geht es für die angehenden Mediengestalter nun los mit den ersten zwei Wochen Blockunterricht an der Johannes-Gutenberg-Schule in Stuttgart.

Fächer sind laut der Seite Religionslehre, Deutsch, Gemeinschaftskunde, Wirtschaftskompetenz, Berufsfachliche Kompetenz und Projektkompetenz. Ich frage mich ja immer und immer wieder, wozu man so ein sinnfreies Fach wie Religion an einer Berufsschule braucht …

Und … weil ich heute schon so organisatorisch drauf war, wurde ich heute um halb fünf entlassen um zum Rathaus (Hab ich sonst Zeit da hinzugehen? Nein.) zu schlappen, mich dort als neuer Bürger anzumelden und einen neuen Personalausweis zu beantragen.
Bekommen habe ich dort unter anderem auch ein tolles Starterpaket der SSB, das unter anderem ermöglicht, einen Monat lang im gesamten Netz kostenlos zu fahren. Ansonsten musste ich acht Euro für den Ausweis blechen.

Und … weil heute Tag der Organisation ist, habe ich das Einschreiben meiner Bank bei der Post (Habe ich sonst Zeit da etwas abzuholen? Nein.) abgeholt für mein Online-Banking (Hab ich sonst Zeit, mir ein neues Konto zu eröffnen? Nein.). Als ich die Liste meiner TANs gesehen habe, dachte ich mir, dass mir das ein Leben lang reicht. Mein Key ist nun tatsächlich gültig bis Dezember 2057. (Bis dahin brauch ich zusätzlich noch ’ne Lesebrille, damit ich die TANs auch entziffern kann.)

Und … weil ich heute so in Organisationsstimmung war, habe ich meine neuen Linsen beim Optiker auf Samstag geordert (Hab ich sonst Zeit dorthin zu gehen? Nein.).

Ansonsten ein erstes Resümee: Arbeitszeit von neun bis achtzehn Uhr ist total beschissen. Man kommt nicht zur Bank, nicht zum Amt, nicht zum Arzt, nicht zur Post, weil die Säcke samstags nie offen haben.

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Organisationstalent

11. September 2007 um 20:04 Uhr

Ausbildung/Berufsschule, Restmüll

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15 Kommentare zu “Organisationstalent”

Arbeiten gehen und keine Zeit für etwas haben hat auch einen Vorteil: Du kannst das Geld, das Du verdienst, nicht so leicht ausgeben.
:freu
Weil viele Geschäfte, bis Du heimkommst, geschlossen haben. :yes:
Doof an dem Konzept Arbeit ist, wenn man sich mal an die Kohle gewöhnt hat, kommt man ohne sie nicht mehr aus. Die fixen einen damit richtiggehend an. Und der andere Nachteil: Handwerker und Telefontechniker glauben immer noch, dass die Frau tagsüber zuhause ist und sie somit jederzeit kommen können.


Wenigstens hast du kein Sport.


Ich komm auch nicht zur Spaßkasse, wenn ich halb 4 Schluss habe. Mittlerweile bin ich den Umgang mit Bankangestellten schon gar nicht mehr gewohnt, Überweisungen mache ich nur noch am Terminal.
Beim Amt sieht’s bei uns nicht viel besser aus.

Das mit den Arztbesuchen ist lästig – allerdings haben die bei uns zum Glück auch schon vor um 9 auf.


Ohne Onlinebanking geht bei mir garnix mehr. Ansonsten sind deine Arbeitszeiten echt beschissen. Keine Gleitzeit? In deinem Job? Bitter!

Warts mal ab mit Religion, stand bei uns auch aufm Stundenplan und eigentlich nur da, um den Schnitt im Zeugnis oben zu halten. Fast immer da sein = Note 2. Fast nie da sein = 2. Da sein und ab und an mal was sagen = 1. Soviel dazu.
Außerdem hatten wirs nur 1 Jahr von dreien. Berufsschulen sind ein Grauß!


Ich arbeite auch von 9-18 uhr und hatte bisher egtl. noch nie probleme :)
du machst das schon, ich glaub an dich *gg


@simon: Weißt doch :kls Lehrjahre sind keine Herrenjahre.

(Wie schön das mal sagen zu können – ich werde alt.)


Anna: Wenigstens hast du kein Sport.

Wollte ich gerade sagen. Sport in der Berufsschule ist das ätzenste, was man haben kann. :fowgel Sei froh, dass dir das erspart bleibt.


Hihi, endlich jemand mehr der sich über verlängerte bzw. geöffente Ladenöffnungszeiten freuen wird. Ich bin immer noch der Meinung gleiches sollte man auch bei Banken, Ärzten oder sonstigen wichtigen Einrichtungen einführen.


willkommen in der welt der arbeitenden bevölkerung! mit etwas glück darfst du zwischen einer stunde und dreissig minuten gleitzeit machen und kannst so solche dinge erledigen, wenn nicht mußt du dir dafür frei nehmen … herzlichen gromek!


Das klingt ja mal echt produktiv. Ich bin schwer beeindruckt. Ich habe mindestens ein Vierteljahr ohne Anmeldung in Stuttgart gewohnt, weil ich einfach keine Zeit hatte.


Ich bin auch immer von 08:30-18:00 Uhr im Büro. Das nervt echt total, wenn man nach der Arbeit nochmal einkaufen muss, ist man vor 20 Uhr nicht zuhause. Dann noch kochen/essen, kurz an PC oder TV und dann ab ins Bett.


Marc: Arbeiten gehen und keine Zeit für etwas haben hat auch einen Vorteil: Du kannst das Geld, das Du verdienst, nicht so leicht ausgeben.

So viel Geld zum Ausgeben habe ich ja auch wieder nicht, wenn man bedenkt, dass noch Geld für die Miete und allerlei anderes Kleinzeug abgezogen wird. Und bei dem Azubi-Gehalt … :no:

Anna: Wenigstens hast du kein Sport.

Sogar Sport wäre meiner Meinung nach sinnvoller, wenn auch ätzend.

Christin: Ich komm auch nicht zur Spaßkasse, wenn ich halb 4 Schluss habe.

Ihr da drüben wartet ja auch Monate auf einen Termin beim Augenarzt. oO

Simon: Ansonsten sind deine Arbeitszeiten echt beschissen. Keine Gleitzeit? In deinem Job? Bitter!

Wieso sollte man in „meinem“ Job denn unbedingt Gleitzeit haben?

Marc: (Wie schön das mal sagen zu können – ich werde alt.)

Irgendwie habe ich das in letzter Zeit ziemlich oft gehört.

jd: mit etwas glück darfst du zwischen einer stunde und dreissig minuten gleitzeit machen und kannst so solche dinge erledigen, wenn nicht mußt du dir dafür frei nehmen … herzlichen gromek!

Hallo! :freu
Wenn ich wichtige Termine habe, werde ich freigestellt.

Mitschreiber: Ich habe mindestens ein Vierteljahr ohne Anmeldung in Stuttgart gewohnt, weil ich einfach keine Zeit hatte.

Auch ein „Hallo!“. :freu
Muss man sich nicht spätestens nach einer Woche anmelden?

root: Ich bin auch immer von 08:30-18:00 Uhr im Büro. Das nervt echt total, wenn man nach der Arbeit nochmal einkaufen muss, ist man vor 20 Uhr nicht zuhause. Dann noch kochen/essen, kurz an PC oder TV und dann ab ins Bett.

Ja. So in der Art läuft das bei mir auch ab. Ich bin meist erst gegen halb sieben und sieben zuhause, weil ich von Stuttgart aus noch eine halbe Stunde mit U-Bahn rumgurke. :|


Du Sau. Du gesch auf die Schule, auf die ich gehen „wollte“.
ich glaub ich entscheide mich kurzfristig dafür ein Photograf zu werden Ôo
mediengestaltung stinkt

ach ja, ruf mich mal wieder an, ich weiss ned wann du arbeitest und so. Lisa =)
Gruß an sven


lisa: Gruß an sven

Gruß zurück. :mrgreen:


Hallo… die Post hat auch am Samstag auf… *kopfschüttel* und die anderen Probleme werden auf den Urlaub verschoben. *grins*


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