Wieder da, im schönen Baden-Württemberg, in dem Land, in dem die Leute nicht schon morgens anfangen, Weißwürste mit süßem Senf zu essen, und der Dialekt viel sympathischer klingt!
Ein paar kurze Details der letzten Tage:
1. Montag ging es erst in die Wittelsbacher Gruft in der Michaelskirche, den tollen Sarg des König Ludwig II. anzuschauen, beziehungsweise die zwanzig anderen Särge der königlichen Verwandtschaft. (Ich bin ja immer noch nicht überzeugt davon, dass in den Särgen tatsächlich irgendwer liegt.) Etwas später, nach dem Besteigen des „Alten Peters“, waren wir auch in der Kirche selber, um ein paar Knochen zu bewundern. (Die waren mit Sicherheit auch nicht echt.)
Jedenfalls hatte ich ständig das Gefühl, irgendwo im H&M gelandet zu sein. Überall Totenköpfe. Auf den Särgen, über den Opferkassen, am Altar und auf dem T-Shirt meines Bruders. Tolle Sache, das. Immer schön die Kirchen in München aufsuchen. Kann ich jedem nur empfehlen, so für die perfekte Friedhof-Geburtstagsparty für Satanisten oder eine kleine Heulrunde für Ringelpulli tragende Emos.
2. Montagabend waren wir dann im Gerner essen um parallel dazu in den Geburtstag meines jüngsten Bruders hineinzufeiern. Der hat sich scheckig gefreut, als um Punkt zwölf Rolf Zuckowskis „Wie schön, dass du geboren bist“ aus den Boxen hallte, und ihn die gesamte restliche Trinkerschaft anstarrte, als es klar wurde, dass er das Geburtstagskind ist. Nein. Er wurde nicht sieben, sondern siebzehn. Und es war die glorreiche Idee meiner Mutter. (Die Rechnung betrug übrigens stolze hundertsechsundsiebzig Euro – da hat sich das all you can eat richtig gelohnt. :kls)
3. Die Frikadellen aus der Tüte aus dem Aldi riechen wie abgestandene Turnschuhe. Ich wollte gar nicht erst wissen, wie die schmecken.
Fazit: Die paar Tage in München waren eindeutig gut gestaltet und (vor allem) zum Essen lasse ich mich gerne noch einmal einladen!
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11 Kommentare zu “Tage in München”
Das Lied vom Rolf weckt immernoch böse Erinnerungen bei mir.
Hört sich aber nett an, was du sonst noch so in München gemacht hast.
Jetzt hält mich auch nichts mehr vom Essen ab. Werde sofort in die Küche gehen. Naja, ich drücke vorher noch „Kommentar absenden“.
Ich schwing jetzt wieder den Kochlöffel!
Meine Mama hat mich mal in den Kölner Dom gehetzt!!! Ich mag Kirchen nicht…..
Naddel: Da fällt mir doch glatt wieder ein, dass das Bier im Lidl nach Klo riecht
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Bier riecht auch so nach Klo.
Hoizge: Und „Rolf Zuckowskis“ läuft bei uns auch immer am Geburtstag
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Gott. Ihr seid ja noch mieser dran!
Bayern.
Christin: Das Lied vom Rolf weckt immernoch böse Erinnerungen bei mir.
Auch an den Kindergarten?
Henning: Naja, ich drücke vorher noch „Kommentar absenden“.
Du bist so stark! Go, Fenning, go!
Helmüt: Ich schwing jetzt wieder den Kochlöffel!
Herkommen, kochen! Ich hab Hunger.
Helmüt: Meine Mama hat mich mal in den Kölner Dom gehetzt!!! Ich mag Kirchen nicht…..
Ich hab bestimmt schon alle Kirchen und Schlösser der Welt gesehen, dank Mama.
Jenny: Ich hab bestimmt schon alle Kirchen und Schlösser der Welt gesehen, dank Mama.
Kind, anscheinend, weisst du noch nicht, wie groß die Welt ist
[…] echt nicht, dass sie sich das getraut, nachdem sie das auch zum siebzehnten Geburtstag meines Bruders gebracht hat!), fahre ich jetzt heim zu Papa, um dort den Tag ausklingen zu […]
