Jetzt ist die Zeit, in der man so schauen muss, was man so machen will. Da ich ja nicht als Verkäufer oder gar Inhaber einer Pommesbude enden will, habe ich mir natürlich ganz konkrete Pläne gemacht. Ich weiß zum Beispiel tausend Dinge, die ich nicht machen will und so ziemlich nichts, das ich machen will.

Natürlich ist das Studieren meine erste Wahl. Weil: wenn ich schon Abitur habe, mache ich auch das Schlauste daraus. Nur das Problem ist: was? Irgendwie machen mich die ganzen Studiengänge hier echt nicht an, vor allem nicht an der Uni in Stuttgart (Technische Kybernetik, Werkstoffwissenschaft, Philosophie und Philosophie/Ethik, technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre :fowgel), die die nächste Uni wäre. Und mit meinem genialen Abischnitt werden die sich ja alle nicht gerade um mich reißen. :liaf
Ich bin gerade noch am Heraussuchen, aber auf jeden Fall bewerben werde ich mich an der Fachhochschule in Nürtingen-Geislingen für Volkswirtschaftslehre und in der Fachhochschule für Medien in Stuttgart, Studiengang noch unbekannt.

Natürlich bewerbe ich mich nicht nur zum Studieren, sondern auch gleich für eine Ausbildung. Eigentlich wollte ich keinesfalls eine Ausbildung machen. Aber sicher ist sicher, nachher ohne was dazustehen – darauf habe ich ehrlich keine Lust, und so kleine Jobs auf Dauer möchte ich zur Überbrückung auch nicht machen. Die Bewerbungen gehen an diverse Unternehmen, die (jetzt hoffentlich noch) Mediengestalter suchen, und ich hoffe, dass einer, der für den Ausbildungsplatz bereits eingestellt ist, aus unerklärenbaren Gründen (Krankheit, Tod durch Flatrate-Saufen) plötzlich abspringt und mir den Platz freimacht.

Für die nächste Zeit suche ich mir auch gleich einen Praktikumsplatz, um die Zeit sinnvoll zu nutzen. Es gibt nichts Tolleres, als Praktika – oder ehrenamtliche Tätigkeiten – nachweisen zu können. Da ich das eine nicht habe, versuche ich an dem anderen was zu ändern.

Schon doof. Bevor ich mit dem Abi fertig war, wusste ich immer, was ich machen will. Und je mehr die Zeit verging, desto weniger wusste ich, was ich machen will, und jetzt weiß ich so ziemlich gar nichts. Ich hoffe jedenfalls, dass ich irgendwas bekomme. Sonst bekomme ich von meinem Papa den Arsch voll.

***

Zukunftspläne

29. Juni 2007 um 20:36 Uhr

Ego & I, Tagtägliches

20

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20 Kommentare zu “Zukunftspläne”

Mit bewerben bist du wirklich spät dran. Einige Unternehmen haben es ja am liebsten, wenn du dich bereits in 12/2 bewirbst.

Sollte gar nichts gehen, kannst du ja schauen, ob dich ein Studiengang ohne Zulassungsbeschränkung interessiert. Zum Teil sind da richtig interessante Sachen bei.


studier brauerei und getränketechnik.


Was waren denn die Pläne vor dem Abi?


Hey, da kann ich was zu sagen. :P

An der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) habe ich mich damals auch beworben. Für „Werbung und Marktkommunikation“. Sie nahmen damals 25 und ich wurde auf Platz 38 abgelehnt. Der schlechteste Schnitt, der genommen wurde war in meinem Jahrgang 1,3. Nett, nicht wahr ^^.

Uni Stuttgart gibts nur zwei Sachen … 1) Maschinenbau. Das ist dort so schwer, dass man fast überall weiss wo du her kommst wenn du auf die Frage „was haben Sie denn studiert junge Frau“ antwortest : „Maschinenbau in Stuttgart“.
Das zweite wäre Architektur. Stuttgart ist ja eine der stärksten UNIs (wenn nicht die stärkste) für Architektur. Ansonsten kann ich nicht zu viel an der UNI dort raten.

Ein Freund von mir hat sich vor vier Semestern (also bevor er in Esslingen anfing BWL zu studieren) auch in Nürtingen beworben. Er bekam mit einem 1,6er Abi eine Absage. Ist wohl auch ziemlich renomiert, dort.

An der HDM hätte mich persönlich noch „Audiovisuelle Medien“ interessiert. Das Grundstudium an der HdM soll ziemlich hart sein. Danach kann man sich aber ziemlich frei in drei Richtungen entfalgen „Video, Audio und öhm … weiss nicht mehr. Steht auf der HP).

Studieren ist grundsätzlich cool. Nervt aber auch manchmal. Besonders weil es (nur bei uns?) manchmal so zäh und langsam voran geht.

Bin ich froh, dass ich das beste Fach studiere, dass man studieren kann. :P


Ich kenne dein Problem auch. Ich hab zwar noch 2 Jahre bis ich mein Abitur in der Tasche habe aber ich mach mir schon seit 2 Jahren Gedanken was ich machen werde. Und alle paar Monate ändert das sich. Momentan bin ich bei „Grafikdesign“ aber das schwankt auch schon wieder.

Super ist, dass du dir schon mal alles absicherst um dann auf keinen Fall abstürzen wirst. Finde ich echt gut. Da denkst du echt intelligent. Aber wärst du das nicht schon eh :-P


Hiho Jenny,
das gleiche Problem habe ich gerade eben auch! :D Habe mich an der Uni Düsseldorf und Köln beworben, sowie an der Rhein Ruhr Univeristät Bochum! :-) Bin schon total gespannt wo ich hinkomme!

Grüße Max

P.S: Drück dir die Daumen!


Ich habe ja so eine Idee für die Berufsfindung. Ist mir aber erst eingefallen, als ich Biologe war. Daher für michg nicht mehr anwendbar. Einfach Samstag die Stellenanzeigen – auf jeden Fall in der FAZ und der ZEIT – den Zeitungen durchschauen. Und raussuchen, was einen davon interessieren könnte – egal, ob man das kann, was die wollen. Wenn da was dabei ist, schauen, was man dafür studieren oder lernen muss und das dann machen.


Glaube mir, selbst ich weiß nicht wirklich, was ich denn will. Und dabei sollte ich diese Entscheidung schon lange getroffen haben. Ich habe komischerweise mein Leben auf mich zu kommen lassen – etwas gelernt, was ich nie wollte, und das mache ich so ähnlich heute noch, wenn schon eine Etage höher. Aber glaube mir, die Erfüllung ist es nicht grade.

Versuche auf jeden Fall, Dein Hobby, also das, was du gut kannst, zu deinem Beruf zu machen. Ich hatte damals kein Hobby, was ich hätte zum Geldverdienen machen können. Vielleicht findest Du was?

Ich wünsche Dir dafür alles erdenklich Gute!


Ich habe mich nach dem Abitur vorschnell in ein Studium eingeschrieben… Ökotrophologie. Doch bevor das Semester anfing, habe ich mich doch für ein Praktikum entschieden und hielt schneller den Exmatrikulationswisch in der Hand als so mancher gucken kann. Bei der Praktikumsstelle wurde ich dann später auch festangestellt und nachdem ich dann schon einige Jahre Berufserfahrung gesammelt hatte, habe ich mich noch zu einem Abendstudium in Marketing-Kommunkation entschieden. Ich fand das für mich einen guten Weg, weil ich hinterher auch von vielen, die studiert haben, hörte, dass sie wegen mangelnder Berufserfahrung keinen Job gefunden haben. Und ein Abendstudium macht sich – genauso wie Praktika und ehrenamtliches (wie du schon sagst) – immer gut.
Manche Unternehmen suchen jetzt auch noch Auszubildende, aber es ist um die Zeit echt schon schwierig :(. Ich denke aber, dass ein Praktikum auf jeden Fall auch ein guter Einstieg ist und drücke dir die Daumen :).


Christin: Mit bewerben bist du wirklich spät dran. Einige Unternehmen haben es ja am liebsten, wenn du dich bereits in 12/2 bewirbst.

Schon. Aber probieren hilft immer.

Christin: Sollte gar nichts gehen, kannst du ja schauen, ob dich ein Studiengang ohne Zulassungsbeschränkung interessiert. Zum Teil sind da richtig interessante Sachen bei.

Ja. Mathe. Werkstofflehre. Biologie. :liaf

bogus: studier brauerei und getränketechnik.

Geil.

Maik: Was waren denn die Pläne vor dem Abi?

Wirtschafts- und danach Medieninformatik.

André: Der schlechteste Schnitt, der genommen wurde war in meinem Jahrgang 1,3. Nett, nicht wahr ^^.

Wow. Ich fühl schon, wie meine Chancen steigen … :liaf

André: Ist wohl auch ziemlich renomiert, dort.

… und immer höher!

André: Bin ich froh, dass ich das beste Fach studiere, dass man studieren kann. :P

Welches wäre? Info?

Alex: Super ist, dass du dir schon mal alles absicherst um dann auf keinen Fall abstürzen wirst.

Wenn ich was bekomme.

Max: P.S: Drück dir die Daumen!

Dir auch!

Marc: Wenn da was dabei ist, schauen, was man dafür studieren oder lernen muss und das dann machen.

Das Problem ist, dass das, was ich studieren will, immer einen hohen NC hat.

Sasch: Versuche auf jeden Fall, Dein Hobby, also das, was du gut kannst, zu deinem Beruf zu machen. Ich hatte damals kein Hobby, was ich hätte zum Geldverdienen machen können. Vielleicht findest Du was?

Ja. Hm. Mal sehen.

Tina: Und ein Abendstudium macht sich – genauso wie Praktika und ehrenamtliches (wie du schon sagst) – immer gut.

Abenstudium ist mir dann aber auch schon wieder zu stressig. Ja, mangelnde Berufserfahrung – deswegen wollte ich auch BA machen. War aber auch nix.

Tina: Ich denke aber, dass ein Praktikum auf jeden Fall auch ein guter Einstieg ist und drücke dir die Daumen :).

Danke. :freu


Bei Albrecht und Dieter kannst du mal nachfragen. Die suchen Kassiererinnen. Du verdienst 13 euro die Stunde und musst nur 20 Stunden die Woche Arbeiten.

Bipp … Bipp … :D


Jenny: Welches wäre? Info?

Informatik, was sonst :D


Zfen: Bei Albrecht und Dieter kannst du mal nachfragen. Die suchen Kassiererinnen. Du verdienst 13 euro die Stunde und musst nur 20 Stunden die Woche Arbeiten.

Was zur Hölle ist Albrecht und Dieter?

André: Informatik, was sonst :D

Und wie ist das so? Was muss man da können? Ist es schwer?


@Zfen: *Klugscheißermodus ein* Die heißen aber Karl und Theo… *Klugscheißermodus aus*


Informatik? Ja nee is klar – lass blos die Finger von dem Schrott

1. in Stuttgart reinzukommen ist auch nicht ohne
2. total trocken und langweilig, vorallem im Grundstudium
3. Mathe, noch mehr Mathe und noch viel mehr Mathe und wenn du das dann gelernt hast, kommt im Hauptstudium noch mehr Mathe – ein Hoch auf formale Semantic.

Achso, hatte ich schon erwähnt, dass man von dem was man im Informatikstudium in der Breitwiesenstraße lernt, nur ca. 10% später auch benötigt? Muntert einen unheimlich auf wärend dem Studium ;)
Also dann lieber an einer FH oder noch besser BA was in angewandter Informatik lernen, aber BA brauch man halt ein guten Notenschnitt ;) Und wenn ich sehe was mein Azubi gerade für eine Ausbildung zum Programmierer macht, da wird mir eh schlecht, wie sowas funktionieren soll und was der da so lernt :(


Jenny: Was zur Hölle ist Albrecht und Dieter?

ich denke dein werter lebensgefährte meint Feinkost Albrecht, wenn ich mich mal erdreisten darf für ihn diese frage zu beantworten (falls er sie dir nich zwischenzeitlich unter 4 augen beantwortet haben sollte).


Maik: Die heißen aber Karl und Theo

Der Opa hieß Dieter. -_-

bogus: falls er sie dir nich zwischenzeitlich unter 4 augen beantwortet haben sollte

Die war seither nicht online. Oo


TiCar: 1. in Stuttgart reinzukommen ist auch nicht ohne

Da kommt man sofort rein, ist nämlich nicht zulassungsbeschränkt.

TiCar: Informatik? Ja nee is klar – lass blos die Finger von dem Schrott

Ja. Ich hab mir einfach mal alle Studiengänge angesehen. Man darf ja nix auslassen. Aber ich hatte auch schon meine Zweifel mit der vielen Mathematik.

TiCar: Achso, hatte ich schon erwähnt, dass man von dem was man im Informatikstudium in der Breitwiesenstraße lernt, nur ca. 10% später auch benötigt?

Normal, oder? In vielen Berufen lernt man in der Berufsschule ja auch mehr, als man später eventuell benötigt.


Also ich drück dir mal die Daumen, dass das mit dem Studieren klappt. Ich hab ja alles hinter mir und jetzt heißt es nur noch arbeiten, arbeiten, arbeiten.


Also ich habe nach dem Abi eine Ausbildung zum Fachinformatiker AE (Anwendungsentwicklung) –> Programmierer gemacht und jetzt bestanden. Ich habe mir allerdings schwer getan, da ich gedacht hatte, dass man Programmieren in der Ausbildung lernt – tut man auch – aber viele meiner Mitstreiter konnten das davor schon ziemlich gut – im Gegensatz zu mir. Berufsschule war voll kacke. Im Betrieb – ein amerikanisches Unternehmen, war halt alles auf „lern it yourself“ eingestellt – meine Ausbildungsabteilung hat mich praktisch nur verwaltet.

Informatik würde ich nur dann studieren, wenn man in Mathe auf nem normalen oder technischen Gymnasium nur Punkte oberhalb von 13 hatte
sonst wird man da wahrschienlich Schiffbruch erleiden. Und dieser Studiengang ist hauptsächlich für leute die danach in die Forschung gehen wollen.

Nachdem ich nun doch programmiertechnisch und Informatikmäßig Wissen angeeignet habe und durch die drei Jahre Ausbildung meinen Abischnitt verbessern kann, versuch ichs mal bei der HdM mit Medieninformatik


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