Schlecht abgeschnitten
Ätzend ist es nicht, mal eine schlechte Note zu schreiben, weil man faul war. Ätzend ist es, wenn man in einem Fach – in dem man eigentlich gut ist – eine schlechte Note schreibt, weil man faul war.
Jedenfalls habe ich meinen Essay versaut, weil ich mir vor der Deutsch-Klausur nicht mehr angeschaut habe, wie man einen Abstract schreibt. (Das Ergebnis: Inhalt und Originalität/Schreibstil des Essays 111 und 10 Punkte, Abstracts 5 Punkte = 9 Punkte insgesamt.)
Und dann, wenn man gerade so schön drin im Über-Sich-Ärgern ist, kommt auch noch der Lehrer und erzählt einem seelenruhig, dass man locker auch insgesamt „12 Punkte hätte schreiben können“. Wie einfühlsam!
Schule, Ärgernis
7 Reaktionen
Davon geht die Welt nicht unter und Du weißt immerhin warum es so ist. Also Kopf und nächstes Mal wird es besser.
Ich bewundere mich immer, wenn ich ohne Lernen ne drei oder vier schreib 
Besser das Essay versaut als die schriftliche Deutsch-Abi-Prüfung. Kopf hoch und weiter! 
Wenn’s an Faulheit liegt, heißt das doch immer, dass man eigentlich gut (bzw. besser) wäre, wenn man eben nicht faul gewesen wäre. Die Unterscheidung macht daher nicht so richtig Sinn.
Außer vielleicht, dass man sich in den guten Fächern mehr über einen Punkt weniger ärgert als in schlechten (z.B. 11 statt 12 und 05 statt 06).
Ja ja, die Faulheit. Das kenn ich nur zu gut.
Nach vorne schauen, es kommt die nächste Note und die wird dann bestimmt besser
und Lehrer sind ja oftmals bekannt, dass sie nicht gerade einen Kurs in „Einfühlsam sein“ belegt haben .

Geht doch noch. Kopf hoch, hätten ja auch 5 Punkte sein können